Das schreiben die Kollegen

New Flyer schließt sich OppCharge- und CharIN-Initiative an

New Flyer hat sich OppCharge angeschlossen, der globalen Initiative zur Unterstützung interoperabler Ladesysteme für Elektrofahrzeuge. Der US-Hersteller ist damit der erste Lizenznehmer außerhalb der Volvo Group, der sich OppCharge in Amerika anschließt. 
Darüber hinaus setzt New Flyer seine Unterstützung zur Entwicklung von globalen Ladestandards für elektrische Busse fort, sowohl für die Aufladung unterwegs als auch im Busdepot.
OppCharge wurde eingerichtet, um eine gemeinsame Schnittstelle für die Gleichstrom-Hochleistungsladung für mittlere und schwere Nutzfahrzeuge zu schaffen. Das System von OppCharge verwendet einen „Overhead-Stromabnehmer“, um die Energie auf den Bus zu übertragen. Dabei wird eine Technologie verwendet, die für Zug-, Stadtbahn- und Oberleitungsbusanwendungen entwickelt wurde. New Flyer setzt diese bei seinem Batterie-elektrischen Bus Xcelsior Charge ein, den es als 10-Meter-, 12-Meter und 18-Meter-Ausführung gibt.
Die Systeme von OppCharge sind derzeit beispielsweise in Städten in Schweden, Deutschland, Belgien, Luxemburg oder auch Kanada mit internationalen Partnern wie Siemens, Solaris, ABB, Nova Bus und Volvo im Einsatz. Neue New Flyer-Projekte sind bereits im Gange oder geplant für Städte in den Vereinigten Staaten einschließlich New York, Los Angeles, Portland, Salt Lake City und Minneapolis.
Erst vor wenigen Wochen hatte sich New Flyer zudem der Charging Interface Initiative (CharIN) angeschlossen. Die Initiative hat sich zur Entwicklung und Etablierung des Schnellladestandards CCS verpflichtet.greencarcongress.com, newflyer.com, electrive.com (CharIN)

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27. August 2018

CATL-Batteriefabrik: Baubeginn 2019 in Erfurt, Thüringen

Anfang Juli 2018 wurde bekannt, dass CATL sich für Erfurt, Thüringen als Standort des europäischen Werks entschieden hat. Die Produktionsstätte wird auf eine Kapazität von 14 GWh pro Jahr ausgelegt sein und der Region 600 neue Arbeitsplätze verschaffen. Das Werk selbst wird in Thüringen auf einem 70 Hektar großen Areal im Industriegebiet Erfurter Kreuz entstehen. Geplant ist, dass CATL bis 2022 rund 240 Millionen Euro in den Standort investieren wird. Die thüringische Produktionsstätte ist als eigenständige Firma mit Produktion, Forschung & Entwicklung und Logistik geplant.
Der Baubeginn wurde mit 2019 von CATL-Europachef Matthias Zentgraf gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ genannt. Seiner Aussage nach werden man „versuchen, vom nächsten Jahr an am neuen Standort mit der Arbeit zu beginnen und erste Abteilungen aufzubauen.“
Nachdem Daimler sich Batteriezellen von CATL in China gesichert hat, als auch VW sich Elektroauto-Akkus von LG, Samsung und CATL sichert, ist es nachvollziehbar, dass der Fertigungsstandort der Batteriezellen möglichst nah an den Werken der OEMs steht. Selbst für Nissan und Renault dürfte dieser Fertigungsstandort interessant sein, welche sich ebenfalls die Batteriezellen von CATL gesichert haben. Des Weiteren hat das Handelsblatt von Vorstandschef Harald Krüger erfahren, dass man bei CATL Batteriezellen im Wert von über einer Milliarden Euro geordert hat. Bisher waren CATL und BMW nur in China miteinander tätig.
N-TV berichtet, dass CATL im Zuge des Werksaufbaus auf hiesige Zulieferer setzen will. Laut Zentgraf sein man „absolut offen, um über benötigte Maschinen, Ausrüstungen und Anlagen mit deutschen oder europäischen Lieferanten zu sprechen.“ Auch für die Serienfertigung der Zellen kommen ihm zufolge Lieferanten aus Deutschland oder Europa durchaus infrage. Zusätzlich zu den 600 CATL-Arbeitsplätzen könnten so weitere Stellen am neuen Standort entstehen.
Mit dem ersten Invest in Höhe von 240 Millionen Euro muss noch nicht Schluss sein. So sieht der CATL-Europachef bereits heute weiteres Wachstumspotential, wenn die Nachfrage nach Elektroautos wie prognostiziert steigt. „Wenn sich der Markt für Elektromobilität so positiv weiterentwickelt, werden wir auch in Erfurt dementsprechend weiter ausbauen.“
Quelle: N-TV – Chinesisches Batteriezellen-Werk CATL legt kommendes Jahr in Thüringen los
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27. August 2018

Baden-Württemberg fördert weitere Projekte für neue Technologien

Mit rund 2,3 Millionen Euro fördert das Wirtschaftsministerium Baden-Württembergs sechs weitere Forschungsvorhaben, um neue Technologien im Bereich Elektromobilität und Fahrzeug-Digitalisierung voranzubringen. 
Die Projekte befassen sich mit den Themenfeldern Technologien für Hochleistungsbrennstoffzellen, elektrische Antriebstechnologien, Reduzierung der Fahrwiderstände durch aerodynamische Fahrzeugoptimierung, modulare autonome Fahrzeugkonzepte und thermische Hochleistungsspeicher zur Klimatisierung von E-Fahrzeugen.
Die geförderten Projekte im Einzelnen:

„Machbarkeitsstudie Disruptive Fahrzeugkonzepte – Modular Electrified Capsule and Platform“ (ModECAP); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Fahrzeugkonzepte.
„Kombinierte Antriebs-Bremseinheit für schwere elektrische Nutzfahrzeuge“ (KABseN); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Fahrzeugkonzepte
„Thermische Hochleistungsspeicher in Batterie-elektrischen Bussen“ (THS-BUS); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Fahrzeugkonzepte.
„Wickelkopfstruktur mittels aluminiumhaltiger Verbundkeramiken für Elektrische Radialflussmaschinen“ (WAVER); Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Institut für Fahrzeugkonzepte.
„Reduzierung des CO2 Ausstoßes durch aktive Strömungsbeeinflussung am Fahrzeugdiffusor“; Universität Stuttgart, Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen IVK.
„Direkte Deposition von Membran-Elektrodeneinheiten für Hochleistungswasserstoffbrennstoffzellen“ (DirectMEA); Hahn-Schickard-Gesellschaft für angewandte Forschung e. V.

Im Fokus der Förderung stehe auch, einen technologieoffenen Ansatz zu verfolgen und darauf zu achten, dass eine spätere Verwertung durch den Mittelstand im Land erfolgen könne, so die Ministerin Dr. Nicole Hoffmeister-Kraut: „Ziel ist eine enge Verzahnung mit den Strategien der großen Fahrzeughersteller und Systemzulieferer. Denn unser Mittelstand muss auch weiterhin ein wesentliches Element innerhalb der automobilen Wertschöpfungskette bleiben.“baden-wuerttemberg.de

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27. August 2018

Kurs der Tesla-Aktie unter Druck

Elon Musks Handeln scheint zunehmend erratischer. Zunächst wollte der Teslachef das Unternehmen von der Börse nehmen, jetzt doch nicht. Den Anlegern scheint es nicht zu gefallen.

27. August 2018

CATL will 2019 mit Bau des Deutschland-Werks beginnen

Der chinesische Batteriehersteller CATL will laut Europachef Matthias Zentgraf im kommenden Jahr die Arbeiten an seinem im Juli bestätigten Deutschland-Werk in Erfurt beginnen und erste Abteilungen aufbauen. Der Produktionsstart für die Zellen ist weiterhin für 2022 geplant. 
Das chinesische Unternehmen will am „Erfurter Kreuz“ unter anderem Lagerflächen anmieten und bereits die Abteilungen für Produktqualität und Prototypenentwicklung einrichten. Im Zuge des Werksaufbaus will CATL zudem auf hiesige Zulieferer setzen. Für die Serienfertigung der Zellen kämen auch Lieferanten aus Deutschland bzw. Europa in Frage. „Wir sind absolut offen, um über benötigte Maschinen, Ausrüstungen und Anlagen mit deutschen oder europäischen Lieferanten zu sprechen“, sagte Zentgraf der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Dadurchen könnten neben den 600 Arbeitsplätzen von CATL weitere durch Zulieferer in Erfurt entstehen.
Anfang Juli bestätigte CATL, was electrive.net bereits einen Monat zuvor vermeldete: Die Errichtung des ersten Batteriezellen-Werks von CATL außerhalb Chinas in Thüringen. Die Produktionsstätte in Erfurt wird auf eine Kapazität von 14 GWh pro Jahr ausgelegt sein. Laut Pressemitteilung hat sich Batterie-Senkrechtstarter CATL für Deutschland entschieden, um die Nähe zu Kunden zu gewährleisten, Automobilhersteller in Deutschland – genannt werden BMW, Daimler und VW – vor Ort hergestellte Lösungen anbieten zu können und europäische Kenntnisse in der Batterieherstellung einzubeziehen. Kurz bevor CATL den Standort bestätigte, verkündete BMW einen eine Milliarde Euro schweren Auftrag an die Chinesen. Die Bayern werden darüber hinaus durch das Joint Venture mit Brilliance indirekt sogar CATL-Anteilseigner.n-tv.de, faz.net (Paywall)

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27. August 2018

Balearen lockern geplante Elektroauto-Quote

Die Regierung der Balearen hat den Entwurf eines Gesetzes gegen den Klimawandel verabschiedet. Gegenüber einer früheren Ankündigung gibt es in puncto Elektromobiliät einige Änderungen. Mit diesen werden u.a. die Regeln für Mietwagenanbieter gelockert. 
Ursprünglich sollten ab 2020 zehn Prozent der Autos elektrisch angetrieben sein. Mit dem neuen Gesetzesentwurf liegt diese Quote nur noch bei zwei Prozent. Jedoch kommt auf die Mietwagenanbieter auch einige Arbeit zu. Denn die Firmen sollen von der Regierung dazu gezwungen werden, eine genaue Liste der Autos einzureichen, welche auf den Balearen unterwegs sind. Bisher war unklar, wie viele Mietwagen auf den Inseln eingesetzt werden. Die Unternehmen meldeten die Autos zwar auf dem Festland an, weil sie dort weniger Steuern zahlen mussten, setzten diese aber am Ende auf den Balearen ein.
Beim geplanten Verbrenner-Verbot bleibt es allerdings: Ab 2025 soll das Verbot von Neuzulassungen nicht nur für Diesel-, sondern auch für Benziner-Autos kommen. Eigentlich sollten neue Benziner erst 2035 von den Inseln verbannt werden. Lieferwagen dürfen allerdings noch bis 2035 mit Verbrennungsmotoren zugelassen werden. Weiterhin sieht der Gesetzentwurf vor, dass die Balearen bis zum Jahr 2050 frei von fossilen Brennstoffen sein sollen.mallorcazeitung.es

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27. August 2018

Vollniederflur-Elektrobus des finnischen Elektrobus-Hersteller Linkker kommt im Herbst

Im Herbst 2018 soll das Produktportfolio des finnischen Elektrobus-Herstellers Linkker erweitert werden. Der Linkker 12 LF kommt dann als moderner Vollniederflur-Stadtbus auf die Straße. Dieser bietet Podest-Freiheit im gesamten Innenraum. Damit ist volle Zugänglichkeit und kompromisslose Barrierefreiheit gesichert. Des Weiteren überzeugt er durch einen Verbrauch von 0,5 bis 0,8 kWh pro Kilometer und das auf für eine hohe Tagesreichweite und lange Batterielebensdauer optimierte Ladekonzept.
Linkker hat die eigenen Stadtbusse auf Energieeffizienz getrimmt, sowie eine hohe Betriebsleistung. Ermöglicht wird dies durch die hauseigene Linkker-Technologie. Diese setzt auf folgende Säulen:

LinkLight ist die superleichte Verbindung von Fahrgestell und Karosserie aus 100 % hochwertigem Aluminium. LinkLight trägt dazu bei, den Energieverbrauch zu senken, die Betriebsleistung zu verbessern und durch seine Langlebigkeit den CO2-Abdruck zu verringern.
LinkDrive ist der optimierte und hochgradig energieeffiziente Antriebsstrang. LinkDrive verbindet viel Power mit sparsamer Leistungsaufnahme und eine ultra-effiziente Rekuperationsleistung beim Bremsen. Zudem wurde LinkDrive speziell für superschnelles Aufladen entwickelt, wie es moderne Betriebskonzepte erfordern. Jede Minute zählt.
LinkView ist das perfekte Monitoring-Werkzeug für volle Kontrolle und Übersicht über die Flotte. Mit LinkView sind praktisches Flottenmanagement und „predictive Maintenance“ keine Zukunftsvisionen, sondern aktuelle Optionen.

Der 12 LF von Linkker wird in zwei Ausführungen angeboten. Zu einem mit einer LTO-Batterie – wahlweise mit 60 kWh oder 90 kWh – oder alternativ mit einer NMC-Batterie – wahlweise 127,5 oder 170 kWh. Die autonome Reichweite liegt bei bis zu 150 Kilometern. Mit superschnellem Zwischenladen sind bis zu 500 Kilometer am Tag möglich.
Zunächst war eine Vorstellung des E-Busses auf der InnoTrans in Berlin geplant. Diesen Termin hat man allerdings verschoben, um die hohen Qualitätsstandards bereits bei Vorstellung des 12 LF einhalten zu können. Linkker verzichtet daher in diesem Jahr auf eine Teilnahme an der Fachmesse und konzentriert sich auf eine Vorstellung des Linkker 12 LF im Spätherbst.
Quelle: Linkker – Pressemitteilung
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27. August 2018

Showcar Vision EQ Silver Arrow von Mercedes-Benz

Neben Audi zeigte auch Mercedes-Benz mit dem Vision EQ Silver Arrow ein elektrisches Konzeptfahrzeug. Der Einsitzer sei zugleich eine Hommage an den erfolgreichen Rekordwagen W 125 von 1937. 
Das 5,30 Meter lange und rund ein Meter flache Showcar verfügt über eine Leistung von nicht weniger als 550 kW. Dafür sorgt je ein Elektromotor an der Vorder- und Hinterachse. Die Fahrcharakteristik lasse sich über eine Momentverteilung des permanenten Allradantriebs verändern. Der Akku im Unterboden soll eine nutzbare Kapazität von 80 kWh bereitstellen. Damit lasse sich eine Reichweite von über 400 Kilometer im WLTP-Zyklus erreichen. Gekühlt wird die Batterie mit Hilfe von seitlichen Lüftungsschlitzen.

Mit der Studie gab Mercedes auf dem Concours d’Elegance in Pebble Beach einen Ausblick auf die Zukunft des Designs. Gleichzeitig will der Autobauer so auch weiter auf seine Elektromarke EQ aufmerksam machen. Da es sich dabei bisher nur um ein reines Showcar handelt, ist es unwahrscheinlich, dass es dieses Gefährt in die Serienproduktion schaffen könnte. Vielleicht stellt sich Daimler so allerdings auch den Motorsport der Zukunft vor.autobild.de, daimler.com

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27. August 2018

Infiniti präsentiert elektrische Designstudie Prototype 10

Auch Infiniti hat in Pebble Beach für Aufsehen gesorgt und mit dem Prototype 10 ein neues Konzept präsentiert. Mit diesem rein elektrischen Sportwagen gibt Nissans Nobel-Tochter einen Ausblick auf die künftige Designsprache und die technische Richtung. 
Doch technische Daten gibt der Hersteller nicht an. Lediglich von beeindruckenden Fahrleistungen wird gesprochen. Damit soll es aber in der Pressemitteilung auch schon gut gewesen sein. Konzipiert wurde die Studie vom neuen Design-Chef Harim Habib.

automobilwoche.de, infinitinews.com

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27. August 2018

Indien fördert nur noch rein elektrische Fahrzeuge

Es gibt jetzt die Infos zur zweiten Phase des eMobility-Subventionsprogramms der indischen Regierung: Bei FAME II werden im Gegensatz zur ersten Phase nur noch rein elektrische Fahrzeuge gefördert und keine Hybride mehr.carwale.com

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27. August 2018

Jaguar Land Rover setzt auf Second-Life-Strategie und Recycling bei E-Autobatterien

Im Gespräch mit Springer Professional hat Dr. Wolfgang Ziebart, Technical Design Director bei Jaguar Land Rover, ein paar Worte über die derzeit im I-PACE eingesetzte Batterie, sowie seine Gedanken zum Thema Second-Life-Strategie und Recycling dieser verloren. Dabei ist deutlich zu erkennen, dass erste Gedanken durchaus vorhanden sind, im Detail allerdings noch Klärungsbedarf beziehungsweise Spezifizierung Bedarf der eigentlichen Lösung besteht.
Von wem die Batterie des I-PACE stammt, gab Ziebart nicht direkt zu verstehen. Lediglich, dass man auf Pouch-Zellen setzt, deren bekanntesten Hersteller in Korea sitzen. Entschieden hat man sich für diesen Typ der Batteriezelle, da diese ein sehr gutes Packaging sowie eine hohe Dichte an aktivem Zellmaterial mit sich bringen. Im Vergleich zu Rundzellen gibt es kaum verlorenen Raum. Ziebart weißt aber auch darauf hin, dass die Art der Zelle nach den Gegebenheiten des Fahrzeugs ausgewählt werden muss.
So ist ein ganz wesentlicher Faktor, „ob sich in dem Bauraum der Batterie mit dem gewählten Zellformat ein gutes Kühlungskonzept darstellen lässt. Wichtig ist hier nicht nur eine gute Wärmeabfuhr bei hohen Belastungen, vor allem beim Schnellladen, sondern auch eine gleichmäßige Temperatur im gesamten Batterieblock und auch in jeder einzelnen Zelle.“ Dies erreicht Jaguar Land Rover dadurch, dass die Pouchzellen über die Kante der Zelle gekühlt werden, da die Wärmeleitung in Richtung der Elektroden wesentlich besser ist als senkrecht dazu.
Jaguar garantiert eine Leistungsfähigkeit der Batterie von 160.000 Kilometer (acht Jahre Laufleistung) bei einer Restkapazität von 70 Prozent. Man geht aber nicht davon aus, dass die Batterie danach ausgetauscht werden muss. Vielmehr geht man davon aus, dass die „Batterie eigentlich die Lebensdauer des Autos erreichen sollte, wenn man sie nicht extrem beansprucht.“ Darunter versteht JLR, dass die Batterie nicht zu oft hohen Strömen ausgesetzt wird. Diese kommen vor, wenn man das Fahrzeug ständig schnell lädt oder ständig maximal beschleunigt.
„Bei konventionellen Fahrzeugen haben die Kunden über viele Jahre gelernt, wie man die Lebensdauer der Komponenten erhöht, zum Beispiel, indem man nicht das Fahrzeug mit schleifender Kupplung an einem Hang festhält. Bei einem Elektrofahrzeug liegt dieser Lernprozess noch vor uns.“ – Dr. Wolfgang Ziebart, Technical Design Director bei Jaguar Land Rover
Dennoch geht man bei JLR auch von einer Second-Life-Lösung aus. Denn selbst bei 70 Prozent Kapazität sind bei einer 90-Kilowattstunden-Batterie immer noch 60/65 Kilowattstunden zur Nutzung verfügbar. Aus Sicht von Ziebart noch eine ganz erhebliche Kapazität, wenn diese beispielsweise mit einem Batteriespeicher für eine Solaranlage zu Hause verglichen wird, der vielleicht 10 Kilowattstunden Kapazität hat.
Hinsichtlich Recycling hat man sich erste Gedanken gemacht, schiebt es aber noch ein wenig in die Zukunft. Denn laut Plänen von JLR ist Recycling erst in frühestens 20 Jahren von heute gerechnet relevant. Was das Recycling betrifft, so gibt es sehr viele mögliche Verfahren, die sich allerdings meist im Prototypenstadium befinden. Dies liegt daran, dass der Bedarf an aufzubereitenden Fahrzeugbatterien heute noch sehr klein ist. Aber wenn er aufkommen sollte, ist zu erwarten, dass wesentliche Bestandteile der Batterien recyclebar sind, so Ziebart weiter.
Quelle: Springer Professional – „Wir wollten die Möglichkeiten eines reinen E-Antriebs voll ausnutzen“
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27. August 2018

Mit Campingstecker

E-Mobilität auf dem Caravan Salon 2018

Dethleffs zeigt auf dem Caravan Salon einen Wohnwagen mit elektrischer angetriebener Achse und 80 kWh Batteriekapazität als Studie. Eine Technik, die fürs Fahren, fürs Campen und zu Hause auf dem Stellplatz Sinn ergibt.

27. August 2018