Das schreiben die Kollegen

Sharing-Startup Caroo startet Crowdinvesting-Kampagne

Die Firma Caroo Mobility will ein Free-Floating-Sharing mit Elektroautos in Wien starten. Finanziert werden soll dieses Projekt zum Teil durch eine Crowdinvesting-Kampagne, die nun gestartet wurde. Das Debüt von Caroo in Wien ist für diesen Sommer geplant.
Ursprünglich wollte Caroo spätestens in diesem Frühjahr loslegen. Dieser Zeitplan hat sich offenbar etwas verschoben. Dagegen ist noch immer von anfänglich 50 E-Autos die Rede – eingesetzt werden soll das Renault-Trio Zoe, Twizy und Kangoo Z.E..
Nach der Startphase plant das im August 2017 gegründete Start-up, den Fuhrpark sukzessive auszubauen. Zur Gewährleistung der benötigten Ladeinfrastruktur hat Caroo eine Kooperation mit Wien Energie vereinbart.
Was die Crowdinvesting-Kampagne angeht, strebt das Unternehmen einen Mindestwert von 100.000 Euro an. Sollte diese Schwelle nicht erreicht werden, bekommen Kreditgeber ihr Geld zurück erstattet und es würde nach Angaben von Caroo ein anderer Finanzierungsweg gesucht.vienna.at, caroo.at

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24. April 2018

Royal-elektrisch: Prinz Charles fährt im Jaguar I-Pace vor

Jaguars erstes Elektro-Modell hat nun auch seinen ersten königlichen Einsatz hinter sich gebracht. Kein Geringerer als Prinz Charles nutzte den Jaguar I-Pace im Rahmen eines Treffens der Commonwealth-Regierungschefs. Dann kann ja nichts mehr schief gehen.thisismoney.co.uk

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24. April 2018

Lightyear One – niederländisches Solarauto wird 2020 erwartet

2020 soll es soweit sein, dann möchte das niederländische Startup Lightyear das Solarauto Lightyear One mit 5 Sitzen und 800 Kilometer Reichweite auf den Markt bringen. Der Verkaufspreis liegt bei um die 119.000 Euro; somit kein Fahrzeug für den kleinen Geldbeutel. Eher der große Bruder des Sion von Sono Motors. Allerdings lässt sich der Preis durchaus rechtfertigen. Handelt es sich nicht „nur“ um ein E-Auto mit Solarzellen auf dem Dach. Eigener Aussage nach war es notwendig die Effizienz eines aktuell verfügbaren Elektroautos zu verdreifachen, um die Vision zur Realität werden zu lassen.
Denn das Startup möchte, dass das Solarauto Lightyear Ones ehr lange ohne Stromtankstelle auskommen kann, im besten Fall viele Wochen oder Monate. Hierfür hat man sich intensiv mit Fahrwerk, den Antriebsstrang und der Aerodynamik auseinandergesetzt. Eigener Aussage nach habe diese Arbeit auch gefruchtet. Lightyear konnte nach der Gründung im Jahr 2016, im Rahmen einer Seed-Finanzierung, 2,4 Mio Euro einsammeln. Nun kam im Rahmen einer Series A Finanzierung eine weitere Kapitalspritze von 2,5 Millionen Euro dazu.
Fast wichtiger scheint allerdings die Tatsache, dass Lightyear die Partnerschaft mit EDAG, einem der weltweit führenden Automobilhersteller, bekanntgegeben hat. EDAG soll Lightyear in der Engineering-Phase Ressourcen und Fachwissen zur Verfügung stellen. Mit der Fertigstellung eines ersten Prototyps wird bis Anfang 2019 gerechnet. Entstehen wird dieser in der Produktionsstätte des Startups, welche auf dem Automotive Campus im Helmond ab August 2018 in Betrieb genommen werden soll. Man darf gespannt sein, ob es das Solarauto Lightyear One tatsächlich bis 2020 auf die Straße schafft.

Quelle: best-practice-business.de – Niederländisches Solarauto Lightyear One soll 2020 auf den Markt kommen
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24. April 2018

Wie das Elektroauto Audi e-tron geladen wird

42 mal 32 mal 25 Meter misst der Faraday‘sche Käfig des Siemens Hochspannungs-Prüffelds im Schaltwerk Berlin. In der weltweit größten Produktionsstätte für Schalttechnik erforscht ein Team aus Elektrikern und Ingenieuren eine Blitzstoßspannung von bis zu drei Millionen Volt. Die 1958 erbaute Parabelhalle beherbergt dafür einen haushohen Stoßspannungsgenerator. Mittendrin: der Audi e-tron-Prototyp.
Ein Licht-Blitz tanzt mit einem pulsierenden Brizzeln über das Autodach und erhellt die 25 Meter hohe Halle. Die Experten haben einen Spannungsüberschlag gezielt auf das Auto geleitet. Dieses Experiment steht sinnbildlich für einen Jahrtausende alten Menschheitstraum: das Einfangen von Blitzen und die Nutzung deren Energie. Zwar lässt sich ein Elektroauto auch heute noch nicht mit einem Blitz laden, doch sind die Ingenieure der Vision des blitzschnellen Aufladens bereits einen Schritt näher gekommen. Die Serien­version des Audi e-tron-Prototypen kann mit bis zu 150 kW laden.
Laden unterwegs mit bis zu 150 kW
An Schnellladesäulen mit dem europäischen Ladestandard Combined Charging System (CCS), beispielsweise im Netz von Ionity, ist der Audi e-tron-Prototyp in weniger als einer halben Stunde bereit für die nächste Langstrecken-Etappe. Die Basis dafür ist das aufwändige Thermomanagement der Lithium-Ionen-Batterie. Im Wagenboden platziert, speichert sie 95 kWh Energie und ermöglicht damit eine Reichweite von mehr als 400 Kilometern im realitätsnahen WLTP-Prüfverfahren. Damit ist der SUV voll alltagstauglich. Ende 2018 wird es in Europa nahezu 200 solcher High-Power-Charging (HPC)-Stationen mit jeweils sechs Ladepunkten geben. Bis 2020 sind 400 Standorte an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen in je 120 Kilometer Entfernung geplant.
Neben dem Schnellladen mit Gleichstrom kann der Elektro-SUV unterwegs auch mit Wechselstrom an AC-Säulen laden – standardmäßig mit bis zu 11 kW, optional mit 22 kW. So stehen dem Kunden insgesamt mehr als 65.000 öffentliche Ladepunkte in Europa zur Verfügung. Ihre Anzahl wird in den kommenden Jahren deutlich steigen.
Bild: AudiÜber einen neuen Audi-eigenen Ladedienst will das Unternehmen den e-tron-Kunden zum Marktstart einen vereinfachten Zugang zu etwa 80 Prozent dieser Ladestationen eröffnen. Ob AC- oder DC-Laden, ob 11 oder 150 kW – es soll dann eine einzige Karte genügen, um das Laden zu starten. Dafür muss sich der Kunde einmalig im myAudi Portal registrieren und einen individuellen Ladevertrag abschließen. Die Abrechnung erfolgt automatisiert – ohne physisches Zahlungsmittel. Mit der Funktion Plug & Charge, die 2019 debütieren soll, wird das Prozedere noch komfortabler: Das Auto autorisiert sich selbsttätig an der Ladesäule und schaltet sie frei – eine Karte wird nicht mehr benötigt.
Die Planung einer längeren Fahrt kann entweder in der myAudi App oder direkt im Auto erfolgen. In beiden Fällen bekommt der Kunde die passende Route mit den erforderlichen Ladepunkten angezeigt. Dabei berücksichtigt die Navigation neben dem Füllstand der Batterie auch die Verkehrs­lage und berechnet die Ankunftszeit inklusive der notwendigen Ladezeit. Sowohl DC-Lade­stationen als auch die meisten AC-Säulen sind europaweit enthalten.
Laden zu Hause: serienmäßig mit 11 kW, auf Wunsch mit 22 kW
Für das Laden zu Hause bietet Audi verschiedene Lösungen an. Auf Wunsch prüft ein Elektriker, den der örtliche Audi-Händler vermittelt, die Lademöglichkeiten in der eigenen Garage und installiert die entsprechende Technik. Das serienmäßige, mobile Ladesystem lässt sich auf zwei Arten nutzen: an einer 230 Volt-Haushaltssteckdose mit einer Ladeleistung von bis zu 2,3 kW sowie an einer 400 Volt-Drehstromsteckdose mit bis zu 11 kW Leistung. Letztere sorgt dafür, dass die Batterie über Nacht in etwa achteinhalb Stunden wieder voll geladen ist. Mit dem optionalen Ladesystem connect verdoppelt sich die Ladeleistung auf 22 kW, sofern der Elektro-SUV das dafür erforderliche zweite Ladegerät an Bord hat.
Im Zusammenspiel mit einem Heimenergie-Managementsystem bietet das Ladesystem connect zudem intelligente Ladefunktionen. So kann der Audi e-tron mit der maximal verfügbaren Leistung laden, die der Hausanschluss und das Auto ermöglichen und dabei zugleich den Bedarf der anderen Verbraucher im Haushalt berücksichtigen.
Dadurch wird eine Überlastung des Haus­anschlusses vermieden. Darüber hinaus hat der Kunde die Möglichkeit, individuelle Prioritäten festzulegen, etwa das Laden zu kostengünstigen Zeiten. Verfügt sein Haus über eine Photovoltaik-Anlage, kann das Auto bevorzugt den eigenerzeugten Strom nutzen, wobei es auch prognostizierte Sonnen­schein­phasen einbezieht.
Für eine entspannte Bedienung vom Sofa aus soll die myAudi App sorgen. Mit ihr lassen sich Ladevorgänge und die Vorklimatisierung des Elektro-SUV planen, fernsteuern und überwachen. Zum Beispiel kann der Kunde einen Timer für die Abfahrtszeit anlegen, so dass der Audi e-tron-Prototyp zum gewünschten Zeitpunkt geladen und/oder vorklimatisiert ist. Zusätzlich zeigt die App Lade- und Fahrdaten an.
Quelle: Audi – Pressemeldung vom 20.04.2018
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24. April 2018

Verbundprojekt SOLID betreibt Forschung am Herzstück der Mobilitätswende

Die Batterie beziehungsweise der Akku gilt als Herzstück der Mobilitätswende. Mit steigender Anzahl an neuen Modellen und Interesse des Marktes, steigt natürlich auch der Bedarf an E-Batterien, die den Strom für Elektroautos speichern. Die Forscher des Fraunhofer-Instituts für Silicatforschung ISC in Würzburg arbeiten aus diesem Grund an der Entwicklung leistungsfähiger Batterien, die in zukünftigen Modellen zum Einsatz kommen können. Geführt wird diese Entwicklung im Verbundprojekt SOLID.
Das Verbundprojekt SOLID soll hierbei ein einfaches und kostengünstiges Produktionsverfahren auf Sol-Gel-Basis, auf dessen Grundlage Industrieunternehmen in großen Mengen sichere und leistungsfähige Lithium-basierte Festkörperbatterien herstellen können, weiterentwickeln. Man ist sich sehr sicher, dass Lithium-basierte Festkörperbatterien auf Sol-Gel-Basis als aussichtsreiches Zukunftskonzept gelten. Ziel sei es sichere, leistungsfähige und kostengünstige Batterien mit hoher Lebensdauer und Ladegeschwindigkeit fertigen zu können.
Das SOLID-Konsortium will Batteriezellen aus Sol-Gel-Schichten aufbauen und so neue kostengünstige Konzepte für Lithium-basierte Festkörperbatterien entwickeln, die eine höhere Energiedichte bei gleichzeitig höheren Spannungen erlauben. Diese sollen bei gleichem Gewicht und Volumen also deutlich mehr Energie als konventionelle Batterie speichern können. Bislang vorhandene Produktionsverfahren für Lithium-basierte Festkörperbatterien sind kostspielig und nicht massentauglich oder aber noch nicht stabil genug für hohe Energiedichten. Dies soll sich durch die erarbeiteten Ergebnisse aus dem SOLID-Projekt verändern.
Für das Verbundprojekt SOLID, das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird, stehen 3,2 Millionen Euro für die dreijährige Laufzeit bis September 2020 zur Verfügung. Neben Industriepartnern ist das Fraunhofer Forschungs- und Entwicklungszentrum Elektromobilität Bayern FZEB am Fraunhofer ISC in Würzburg als maßgeblicher Ideengeber und Ko-Koordinator beteiligt. Geplant ist, dass bereits innerhalb eines Jahres eine erste funktionsfähige Einfach-Zelle mit dem neuen Festkörperbatteriekonzept zur Verfügung stehen soll.
Als besondere Herausforderung auf dem Weg dorthin gilt die benötigten Schichtdicken im Sol-Gel-Verfahren, die nicht nur komplexe Anforderungen an Synthese, Herstellung und Aushärtungsverfahren stellen, sondern auch im Widerspruch zu einer guten Ionenleitfähigkeit stehen. Eines der Teilziele ist es, durch eine clevere Beschichtungsmethode hohe Dicken bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit zu demonstrieren Das Fraunhofer FuE-Zentrum Elektromobilität Bayern FZEB hat im Verbundprojekt die Aufgabe übernommen, Stromableiter-, Elektrolyt- und Kathodenschichten im Sol-Gel-Verfahren herzustellen.
„Wir können mit unserer Forschung einen wesentlichen Beitrag zu kostengünstigen, produktionstauglichen und robusten neuen Festkörperbatterien mit hohen Energiedichten leisten – damit bringen wir die Elektromobilität entscheidend voran.“ – Andreas Wolf, Projektverantwortlicher am Fraunhofer ISC in Würzburg
Quelle: Fraunhofer ISC – SOLID – Forschung am Herzstück der Mobilitätswende
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24. April 2018

E-Muldenkipper der Superlative nimmt seine Arbeit auf

Der von einem Schweizer Firmenkonsortium auf Elektroantrieb umgerüstete Komatsu HD 605-7, ein Muldenkipper im XXL-Format, kommt ab sofort im Steinbruch der Vigier Ciment in Péry im Berner Jura zum Einsatz.
Das angeblich größte und stärkste Batterie-betriebene Elektro-Radfahrzeug der Welt auf Basis eines Diesel-betriebenen Muldenkippers verfügt wie berichtet über ein 4,5 Tonnen schweres Akkupaket mit einer Kapazität von nicht weniger als 700 kWh.
Der eDumper soll über die nächsten zehn Jahre jährlich über 300.000 Tonnen Material transportieren und dabei nach vorläufigen Berechnungen bis zu 1.300 Tonnen CO2 und 500.000 Liter Diesel einsparen.
Konkret wird das Schwergewicht dazu eingesetzt, Kalk- und Mergelgesteine aus einem höher gelegenen Abbaugebiet in eine tiefer gelegene Verarbeitungsanlage zu transportieren. Bei einem Leergewicht von 45 Tonnen hat der umgerüstete Komatsu HD 605-7 eine Zuladungskapazität von 65 Tonnen. Neun Treppenstufen muss der Fahrer überwinden, um seinen Arbeitsplatz zu erklimmen. Die Reifen haben einen Durchmesser von knapp zwei Metern.
Das Modell soll ganz besonders von der Rekuperation profitieren: Seine Konstrukteure haben errechnet, dass beim Bremsen auf der Talfahrt genug Energie generiert werden sollte, um die Leerfahrt bergauf anschließend auf Basis dieser Energie zu packen. Ob sich das bewahrheitet, wird sich ab sofort zeigen.
Der Zementwerk-Betreiber hat sich die Umrüstung einen siebenstelligen Franken-Betrag kosten lassen. Gefördert wird das Projekt vom Schweizer Bundesamt für Energie (BFE). Zehn Jahre lang soll der elektrische Muldenkipper eingesetzt werden. 20 Mal täglich transportiert er Material zu Tal. Bewährt sich das Fahrzeug, könnte der Zementwerker Ciments Vigier künftig bis zu acht Fahrzeuge rein elektrisch betreiben.empa.ch

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23. April 2018

Lishen als Zelllieferant bei VW und Daimler im Gespräch?

Der chinesische Batteriehersteller Lishen verhandelt nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters mit den deutschen Autokonzernen Volkswagen und Daimler, um diese mit Lithium-Ionen-Batterien für Elektroautos zu versorgen.
Lishen wolle sein erstes europäisches Vertriebsbüro in Deutschland eröffnen, konkret in der Nähe von Wolfsburg. Offiziell bestätigt sind diese Informationen nicht. Im Bericht kommen zwei Quellen zu Wort, die namentlich nicht genannt werden wollen.
Lishen ist mit mehr als 10.000 Mitarbeitern einer der größten Batteriehersteller Chinas. Im vergangenen Sommer eröffnete das Unternehmen in Suzhou eine neue Fabrik, in der vier Produktionslinien des Schweizer Konzerns Bühler für die Herstellung von Elektrodenpasten zum Einsatz kommen. Gefertigt werden dort Zellen des Typs 21700. Aktuell verfügt das Werk über eine Kapazität von 4 GWh per annum, möglich sein sollen aber künftig 15 GWh – das entspricht der Energie für 300.000 Autobatterien. Lishen verfolgt eine ambitionierte Wachstumsstrategie mit einer angestrebten Jahresbilanz von mittelfristig 40 GWh.
Volkswagen und Daimler strecken schon länger die Fühler aus, um ihren Nachschub an Batteriezellen zu sichern, wenn sich in den nächsten Jahren das E-Auto-Angebot vervielfachen wird. Im März gab VW bekannt, dass für die geplante E-Auto-Offensive bereits Partnerschaften mit Batterieherstellern für Europa und für China mit einem Volumen von ca. 20 Mrd Euro vereinbart wurden. Ein Deal mit CATL als Zelllieferant für China ist bereits bestätigt. Außerdem soll VW sich auch mit den beiden Branchengrößen LG Chem und Samsung SDI aus Südkorea geeinigt haben.
Über Daimlers Batteriestrategie ist weitaus weniger bekannt. Die Stuttgarter sollen aber ebenfalls an einer Partnerschaft mit dem aufstrebenden chinesischen Batteriehersteller Contemporary Amperex Technology (CATL) interessiert sein.reuters.com

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23. April 2018

Volvo Trucks teilt Batterietechnik mit all seinen Marken

Der Lkw-Hersteller Volvo Trucks, der für 2019 den Start der Serienproduktion seines ersten E-Lkws plant, will die Batterietechnik künftig auch seinen anderen Marken zugänglich machen, um die Entwicklungs- und Produktionskosten zu senken.
Dies gilt „Reuters“ zufolge nicht nur für Lkw-Marken wie UD Trucks (Japan) und Mack Trucks (USA), sondern auch für Busmarken und Baumaschinen. Die japanische Volvo-Tochter UD Trucks plant laut dem Bericht denn auch für 2020 eine vollelektrische Version seines Schwerlasters Quon.
Volvo Trucks seinerseits hatte dieser Tage technische Details zu seinem E-Lkw FL Electric genannt und das Modell in Göteborg in Form eines E-Müllwagens vorgezeigt. Die offizielle Präsentation folgt im Mai. „Spiegel Online“ berichtete zudem, dass darüber hinaus Anfang Mai die Premiere eines elektrisch angetriebenen 26-Tonners von Volvo in Hamburg ansteht.
Um konkurrenzfähig zu bleiben, versuchen im Moment immer mehr Fahrzeughersteller ihre Entwicklungskosten zu senken, indem sie zusammenarbeiten und so Skaleneffekte nutzen. Jüngstes Beispiel sind Volkswagen Truck & Bus und Toyotas Nutzfahrzeug-Tochter Hino Motors, die vor Kurzem eine strategische Partnerschaft unterzeichnet haben.reuters.com
 

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23. April 2018

Spanien: BYD liefert acht E-Busse an TUSGSAL

BYD vermeldet einen neuen Auftrag aus Spanien. Der ÖPNV-Betreiber TUSGSAL hat acht elektrische 12-Meter-Busse von BYD zum Einsatz in der Stadt Badalona nahe Barcelona bestellt. Die E-Busse sollen Anfang 2019 ausgeliefert werden. 
Es ist der zweite Auftrag für BYD aus Spanien, nachdem im April 2017 bereits der Zuschlag für die Lieferung eines 12-Meter-Busses an den Betreiber EMT in Valencia erteilt wurde.
Alfonso Suarez, stellvertretender Direktor und Sekretär des Vorstands von TUSGSAL, zeigte sich erfreut über die Anschaffung der acht Elektrobusse und auch, dass BYD diese liefern wird. Es werde die erste rein elektrische Busflotte in Badalona sein.
Für BYD Europe geht damit die Expansion auf dem europäischen Markt, in diesem Fall auf der iberischen Halbinsel, weiter. Erst kürzlich erhielt BYD einen Auftrag aus Portugal. Der Betreiber SMTUC hatte ebenfalls nach erfolgreichen Tests acht 12-Meter-Elektrobusse geordert.bydeurope.com, electrive.com

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23. April 2018

Rolls-Royce liefert Hybrid-System für Hurtigruten-Schiffe

Der norwegische Anbieter von Expeditionsreisen Hurtigruten hat eine Absichtserklärung mit Rolls-Royce unterzeichnet, die vorsieht, bis zu neun Kreuzfahrtschiffe von Diesel- auf Hybridantriebe umzurüsten.
Konkret geht es um Rolls-Royces mit Flüssigerdgas betriebene Motoren in Kombination mit seinem elektrischen Antriebssystem SAVe Cube und zusätzlicher Batterieleistung.
Durch die Umrüstung soll sich die CO2-Bilanz der Schiffe um mindestens 25 Prozent verbessern. Der Deal umfasst die Lieferung der Ausrüstung für sechs bestehende Kreuzfahrtschiffe mit einer Option auf drei weitere Schiffe. Produziert werden die Motoren im Rolls-Royce-Werk in Bergen.
Die bekannte Passagier- und Cargoroute von Bergen im Südwesten Norwegens nach Kirkenes im Norden umfasst insgesamt 34 Stopps. Die Umrüstung ist nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass die Regierung ihren Fährbetreibern vor geraumer Zeit strengere Umweltauflagen gemacht hat.greencarcongress.com, rolls-royce.com

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23. April 2018

Fraunhofer: Neuer Fertigungsprozess für Feststoff-Akkus

Im Zuge des neuen Verbundprojekts SOLID arbeiten Forscher des Fraunhofer ISC an einem einfachen und kostengünstigen Verfahren auf Sol-Gel-Basis, auf dessen Grundlage im großen Stil Lithium-basierte Festkörperbatterien hergestellt werden können.
Die Projektbezeichnung SOLID steht für „Innovative Festkörperbatterien auf Basis von Sol-Gel-Materialien mit Li-Metallanode und implementierter 3D-Strukturierung“.
Innerhalb von drei Jahren will das Fraunhofer Forschungs- und Entwicklungszentrum Elektromobilität Bayern FZEB am Fraunhofer ISC in Würzburg zusammen mit Industriepartnern ein entsprechendes Produktionsverfahren entwickeln. Wenn es nach den Beteiligten geht, soll bereits nach einem Jahr eine erste funktionsfähige Einfach-Zelle nach dem neuen Festkörper-Batteriekonzept zur Verfügung stehen. Unterstützt wird das Forschungsvorhaben mit 3,2 Mio Euro aus den Fördertöpfen des Bundes.
Konkret will das SOLID-Konsortium Batteriezellen aus Sol-Gel-Schichten aufbauen „und so neue kostengünstige Konzepte für Lithium-basierte Festkörperbatterien entwickeln, die eine höhere Energiedichte bei gleichzeitig höheren Spannungen erlauben“, heißt es wortwörtlich aus dem ISC-Institut. Bis dato scheitert die Kommerzialisierung von Festkörperbatterien an ihrer mangelnden Stabilität bei hohen Energiedichten sowie an kostspieligen und alles andere als massentauglichen Produktionsverfahren.
Als besondere Herausforderung beim eignen Ansatz bezeichnen die SOLID-Initiatoren die benötigten Schichtdicken im Sol-Gel-Verfahren, die nicht nur eine komplexe Anforderung an Synthese, Herstellung und Aushärtungsverfahren stelle, sondern auch im Widerspruch zu einer guten Ionenleitfähigkeit stünden. Helfen soll eine „clevere“ Beschichtungsmethode.isc.fraunhofer.de

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23. April 2018

e.GO Mobile und Microsoft feilen an Cloud-Lösungen

e.GO Mobile präsentiert im Rahmen der nun gestarteten Hannover Messe am Microsoft-Stand seinen autonom fahrenden Elektro-Kleinbus e.GO Mover sowie erste cloud-basierte Mobilitätslösungen und Szenarien für den zukünftigen Innenstadtverkehr.
Der zusammen mit ZF entwickelte e.GO Mover ist bereits seit Ende 2017 vorbestellbar und soll 2019 in Serie gehen. Bei der Entwicklung urbaner Mobilitätslösungen für u.a. den Kleinbus setzt e.GO Digital, die Digitalisierungseinheit von e.GO Mobile, auf Microsofts Cloud-Plattform Azure.
Dem Aachener Start-up schweben etwa Sammelpunkte an Einfahrtsstraßen in größere Städte vor, an denen Besucher ihre Autos abstellen und in E-Fahrzeuge umsteigen. Per App sollen Nutzer den Service anfordern können, unabhängig von Haltestellen.
Das Vorserien-Modell des e.GO Mover soll derweil schon bald testweise auf deutschen Straßen unterwegs sein. 72 Anfragen von Städten sind bei Geschäftsführer Günther Schuh eingegangen. 20 sollen nun ausgewählt und dort dann insgesamt 200 Kleinbusse erprobt werden. Gesetzt sind bisher Aachen, München und Friedrichshafen.
Unabhängig davon hat e.GO Mobile in der nordrhein-westfälischen Stadt Neuss am Wochenende einen Pop-Up-Store eröffnet. Ein halbes Jahr lang erfahren Interessierte dort alles rund um den e.GO Life, das Debütauto des Unternehmens, das am 15. Mai in Serienproduktion gehen soll.
haz.de, e-go-mobile.com, rp-online.de (Pop-Up-Store)

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23. April 2018