Das schreiben die Kollegen

Seoul will mit E-Förderung die Luftqualität verbessern

Die Regierung der südkoreanischen Hauptstadt Seoul will Subventionen für eine große Elektro-Offensive bereitstellen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2025 rund 100.000 mit Verbrennungsmotoren angetriebene Zweiräder durch elektrische zu ersetzen.
Zu diesem Zweck hat die Stadtregierung bereits Vereinbarungen mit Lieferdiensten wie z.B. Pizza Hut getroffen, wonach bereits bis Ende dieses Jahres 1.000 Elektroroller eingesetzt werden sollen. Insgesamt rechnet die Regierung für das Projekt mit einem Subventionsvolumen von voraussichtlich 50 Milliarden Won (rund 39 Mio Euro).
Darüber hinaus plant Seoul, 444 auf kurzen Strecken eingesetzte Mini-Busse mit Verbrennermotor bis zum kommenden Jahr durch Elektrobusse zu ersetzen. Zur Umsetzung der Maßnahme werden je 22 Milliarden Won (je rund 17 Mio Euro) von der Stadt und der Zentralregierung zugeschossen.
Beide Ansätze sind Teil umfangreicher Bemühungen der Stadtregierung, die Luftverschmutzung in der Hauptstadt zu bekämpfen. Als weitere Maßnahme ist u.a. eine knapp 17 Quadratkilometer große Umweltzone in der Innenstadt vorgesehen, die alte Dieselfahrzeuge ausschließen soll. Zunächst soll bis November eine Übergangsfrist gelten, ehe Verstöße danach mit einer Geldstrafe von 250.000 Won (rund 190 Euro) geahndet werden.koreatimes.co.kr

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16. April 2019

Akku-Entwicklung: Auch Daimler partnert mit Sila Nano

Daimler hat eine Minderheitsbeteiligung am kalifornischen Batteriematerial-Spezialisten Sila Nanotechnologies erworben, mit dem auch schon BMW kooperiert. Das Unternehmen ersetzt herkömmliche Graphitelektroden vollständig durch Silizium-dominierte Verbundstoffe.
Mit der Beteiligung erhält Daimler einen Sitz im Board of Directors von Sila Nano. Die Transaktion ist Teil der jüngsten Finanzierungsrunde von Sila Nanotechnologies, die von Daimler angeführt wurde.
Sila Nano gilt als ambitionierter Entwickler von neuen Batteriematerialien. Gene Berdichevsky, Mitbegründer und CEO von Sila Nano, äußert, dass der Ansatz seines Unternehmens „eine Verbesserung von bis zu 20 Prozent bringt und noch weiteres Potenzial im Vergleich zu herkömmlichen Li-Ionen birgt“. Daimler spricht davon, dass die Fortschritte traditioneller Li-Ion-Batteriechemie allmählich stagnierten. Sila Nano aber habe die Entwicklung der nächsten Generation Batteriechemie vorangetrieben und dabei unter Nutzung von Silizium ein sicheres, robustes und großserienreifes Produkt entwickelt.
„Die Lithium-Ionen-Technologie ist derzeit die effizienteste, verfügbare Batterietechnologie und bietet noch viel Potenzial für die Zukunft“, sagt denn auch Sajjad Khan, Daimlers Executive Vice President für Connected, Autonomous, Shared & Electric Mobility. Die Fortschritte, die Sila Nano in Bezug auf die Batterieleistung erzielt habe, seien vielversprechend.
Vor gut einem Jahr vereinbarte bereits BMW eine Partnerschaft mit Sila Nano. Seinerzeit sagte Berdichevsky, dass mit ersten innovativen Produkten Anfang der nächsten Dekade zu rechnen sei. Und: „Diese Innovationen werden einen neuen Leistungsstandard für Elektrofahrzeuge setzen.“ Das US-amerikanische Unternehmen wurde 2011 von Batterieingenieuren aus dem Silicon Valley und einem Professor für Werkstoffwissenschaften des Georgia Institute of Technology aus der Taufe gehoben.daimler.com

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16. April 2019

Aston Martin: Serienversion des Rapide E im Rampenlicht

Aston Martin hat die Serienversion seines ersten vollelektrischen Modells Rapide E vorgestellt, das in einer auf 155 Exemplare limitierten Auflage angeboten wird. Der 800-Volt-Stromer kann ab sofort bestellt werden. Den Preis verrät Aston Martin nur auf Anfrage.
Nach mehreren Prototyp-Vorläufern enthüllt Aston Martin in Shanghai nun die Finalversion des Stromers, der noch vor Jahresende an erste Kunden geliefert werden soll. Das Modell hat für Aston Martin in zweierlei Hinsicht große Bedeutung: Es repräsentiert das erste Elektroauto der Briten und es ist das erste Modell, das aus dem neuen „Home of Electrification“ der Marke in St. Athan in Wales hervorgeht.
Die Leistungsdaten des Luxusautos sind schon länger bekannt: Den Rapide E treiben zwei E-Motoren mit 449 kW Leistung und 950 Nm Drehmoment an. Für die Energiespeicherung sorgt eine 800-Volt-Architektur mit 65 kWh Batteriekapazität. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Aston Martin mit 248 km/h an, die Beschleunigung von 0 auf 100 km/h schafft der Rapide E weiteren Angaben zufolge in unter 4 Sekunden und den Zwischenspurt von 80 auf 112 km/h (50 auf 70 mph) in 1,5 Sekunden. Dabei behauptet der Hersteller, dass diese Werte nicht auf ein enges Zeitfenster bzw. vollständig geladene Batterien beschränkt seien, sondern über einen längeren Zeitraum und wiederholt erzielt werden könnten.

Optisch unterscheidet sich der Rapide E u.a. am Frontend von klassischen Rapide. Dieses wurde bei der Elektro-Version derart umgestaltet, dass Kühlung und Aerodynamik zusätzlich unterstützt werden. Zahlreiche weitere Änderungen führen laut Aston Martin zu einer um acht Prozent verbesserten aerodynamischen Effizienz gegenüber dem benzinbetriebenen Rapide.
astonmartin.com

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16. April 2019

Toyota zeigt reine Stromer für China / Deal mit Singulato

Toyota stellt auf der Auto Shanghai seine ersten beiden rein elektrischen Modelle für den chinesischen Markt vor, deren Verkauf ab 2020 beginnen soll. Außerdem planen die Japaner offenbar einen Deal mit dem chinesischen Elektroauto-Startup Singulato Motors.
Bei Toyotas ersten beiden China-Stromern handelt es sich um BEV-Versionen der Schwesternmodelle C-HR und IZOA, die von Toyotas Joint Ventures mit GAC und FAW gebaut werden. Sie gehören zu den zehn von Toyota angekündigten E-Fahrzeugen, die in der ersten Hälfte der kommenden Dekade auf den globalen Markt kommen sollen. Technische Details zu dem Duo nennt der Hersteller allerdings noch nicht.

Dafür flankiert ein drittes reines E-Auto Toyotas kleine BEV-Flotte in Shanghai: das Konzeptfahrzeug Rhombus. Dieses ziele darauf ab, „den Werten und dem Lebensstil der nach 1990 geborenen Fahrer gerecht zu werden“, heißt es in einer Mitteilung der Japaner. Entwickelt wurde es von Toyota Motor Engineering & Manufacturing (China), der konzerneigenen F&E-Einrichtung in China.

Darüber hinaus zeigt Toyota in Shanghai natürlich neue Hybridmodelle, die bekanntlich Kern der Elektrifizierungsstrategie der Japaner sind. So stehen etwa HEV-Varianten des RAV4 und des Alphard/Vellfire und PHEV-Varianten des Corolla und Levin im Spotlight. Was Brennstoffzellen-Fahrzeuge angeht, äußert Moritaka Yoshida, Executive Vice President von Toyota, dass nach Demonstrationstests mit dem Mirai in China durchaus die  Einführung anderer Brennstoffzellenfahrzeuge wie des FC Coaster denkbar sei.
Unabhängig davon ist Toyota nach Informationen von Reuters dabei, einen Deal mit dem chinesischen E-Auto-Startup Singulato Motors zu vereinbaren. Singulato erwirbt demnach eine Lizenz zur Nutzung des Designs des Toyota eQ – eines batterieelektrischen Kleinstwagens, vom dem Toyota 2012 etwa 100 Exemplare verkauft und ihn danach eingestellt hatte. Singulato plane, eine überarbeitete Version des Toyota eQ zu entwickeln, das Modell ab 2021 als iC3 mit 250 bis 300 km Reichweite für rund 100.000 Yuan (rund 13.000 Euro) auf den Markt zu bringen und über einen Zeitraum von fünf Jahren 200.000 Einheiten des Modells zu verkaufen, heißt es in dem Bericht weiter. Toyota dürfe im Rahmen des Deals mit Singulato Motors im Gegenzug Emissionsrechte kaufen, die Singulato mit Chinas neuem Quotensystem für rein elektrische und Plug-in-Hybridfahrzeuge generiert. Der Deal soll auf der Shanghai Auto Show offiziell bekannt gegeben werden.carscoops.com, global.toyota, reuters.com (Singulato)

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16. April 2019

Audi bringt Q2 L e-tron und Studie AI:ME nach Shanghai

Audi stellt auf der Auto Shanghai sein nunmehr drittes „Visionsfahrzeug“ nach dem AIcon und dem PB18 vor. Das autonome City-Elektroauto heißt AI:ME und flankiert die ebenfalls auf der Messe erstmals präsentierte Serienversion des vollelektrischen Q2 L e-tron für den chinesischen Markt.
Bleiben wir zunächst bei letzterem Modell: Das Kompakt-SUV Q2 L e-tron, das diesen Sommer an erste Kunden ausgeliefert wird, verfügt über eine gegenüber der Basis um 33 Millimeter verlängerte Karosserie. Für den Antrieb sorgt ein Elektromotor mit 100 kW auf der Vorderachse, der Akku mit 38 kWh Kapazität soll eine Reichweite von bis zu 265 Kilometern ermöglichen. Realisiert wird der Bau des Audi-Stromers in Reich der Mitte mithilfe von Chinas Volkswagen-Partner FAW. Während der Q2 L e-tron schon demnächst in die Fertigung geht, wird der Audi e-tron übrigens ab kommenden Jahr in China produziert.
Serienpläne sind derweil beim AI:ME kein Thema. Mit der Studie stellt Audi in Shanghai vielmehr seine Version eines autonomen City-Elektroautos von morgen vor. Das Modell verfügt über eine 125 kW starke Antriebseinheit auf der Hinterachse, einen Akku mit 65 kWh Kapazität und die Fähigkeit zum automatisierten Fahren auf Level 4. Mit einer Länge von 4,30 m und einer Breite von 1,90 m kommt der AI:ME im Format eines City-Kompaktwagens daher. Doch der Radstand von 2,77 m und die Höhe von 1,52 m signalisieren laut Audi Interieur-Abmessungen, „die mindestens eine Klasse höher anzusiedeln sind“. Möglich mache dies die Architektur des elektrischen Antriebs, die kurze Überhänge und einen großvolumigen Innenraum ohne Kardantunnel ermögliche.

Nach dem Audi AIcon von 2017 und dem radikalen Sportwagen Audi PB18 von 2018 ist der Audi AI:ME bereits das dritte Visionsfahrzeug der Volkswagen-Tochter. Jedes stehe für einen klar definierten Einsatzbereich: „Der Audi AIcon bietet die Qualitäten eines Business Jets für die Langstrecke auf der Straße; der PB 18 dient für den gelegentlichen Ausflug auf die Rennstrecke. Und der Audi AI:ME ist der perfekte Begleiter für den Einsatz in urbanen Ballungsräumen“, so Audi in einer begleitenden Pressemitteilung. Ein viertes Visionsfahrzeug wird das Konzept-Trio auf der IAA im September 2019 komplettieren.
Doch noch mal kurz zurück zum AI:ME: Ein Blick in die Audi-Archive offenbart interessanterweise, dass die Ingolstädter bereits 2011 ein ähnliches Showcar ins Rampenlicht gerückt haben. Beim sogenannten Audi A2 concept handelte es sich ebenfalls um ein Elektrofahrzeug im Kompaktsegment. Als Technikstudie zeigte sie „ein klassisches Raum-Konzept auf Premiumniveau“ und „einen Ausblick auf das elektrische Fahren in den Megacities der Zukunft“, wie es der Hersteller damals formulierte. Zugegeben, von autonomen Fahrfunktionen war 2011 noch nicht groß die Rede, aber so ein wenig wirkt die aktuelle Studie vor diesem Hintergrund dann doch wie aufgewärmt.audi-mediacenter.com (Q2 L e-tron), audi-mediacenter.com (AI:ME), audi-mediacenter.com (A2 Concept)

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16. April 2019

Daimler und Sila Nanotechnologies versprechen „höhere Leistung, schnelleres Laden und größere Reichweite“

Im Rahmen ihrer Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten hat die Daimler AG eine Minderheitsbeteiligung an dem US-amerikanischen Batteriematerialspezialisten Sila Nanotechnologies Inc. (Sila Nano) erworben.
BMW und Daimler gleichauf bei Zusammenarbeit mit Sila Nanotechnologies
Im März 2018 hatten wir bereits darüber berichtet, dass die BMW Group und Sila Nanotechnologies daran arbeiten die bahnbrechende Technologie von Sila Nano anzuwenden und so die für leistungsstarke Elektrofahrzeuge benötigte Performance und industrielle Nutzung zu erzielen. Daimler scheint nun gleichziehen zu wollen.
Das Unternehmen mit Sitz in Alameda, Kalifornien, ersetzt herkömmliche Graphitelektroden vollständig durch seine patentierten, Silizium dominierenden Verbundstoffe. Diese bieten eine hohe Energiedichte sowie Zyklenfestigkeit und ermöglichen somit die Entwicklung leistungsfähigerer, langstreckentauglicher und langlebiger Energiequellen für Elektrofahrzeuge. Die Materialien lassen sich leicht in bestehende Li-Ion-Produktionsstätten integrieren und ermöglichen einen effizienten Einsatz im Großserienmaßstab.
„Diese bahnbrechende Chemie stellt heute eine Verbesserung von bis zu 20 Prozent dar und birgt noch weiteres Potenzial im Vergleich zu herkömmlichen Li-Ionen. Wir freuen uns sehr über die Zusammenarbeit mit Daimler. Wir wollen noch bessere und energiereichere Batterien in ihre Flotte bringen und unsere gemeinsame Vision zur Zukunft von Elektrofahrzeugen für die Menschen Realität werden lassen .“ – Gene Berdichevsky, Mitbegründer und CEO von Sila Nano
Die innovative Chemie von Sila Nanotechnologies verspricht höhere Leistung, schnelleres Laden und größere Reichweite als heutige Batterien für E-Fahrzeuge der Zukunft. Daimler gibt zu verstehen, dass man auf dem Weg zu einer CO2-freien Mobilität sei. Man bereite sich neben der Markteinführung des EQC auch auf die nächste Generation leistungsstarker E-Autos vor, dabei spielt die Lithium-Ionen-Technologie eine wichtige Rolle, welche immer noch viel Potenzial für die Zukunft bereithält. Eine Meinung, welche Panasonic mit Daimler teilt.
„Die Fortschritte, die Sila Nano in Bezug auf die Batterieleistung erzielt hat, sind vielversprechend. Wir freuen uns auf eine fruchtbare Zusammenarbeit und bündeln unser Know-how für weitere Entwicklungsschritte und eine schnelle Kommerzialisierung .“ – Sajjad Khan, Executive Vice President für Connected, Autonomous, Shared & Electric Mobility bei der Daimler AG
Quelle: Daimler AG – Pressemitteilung vom 16. April 2019
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16. April 2019

Tesla Model 3 Rivalen aus China

An der diesjährigen Auto Shanghai (18. bis 25. April) präsentieren einige chinesische Automobilhersteller ihre Model 3 Rivalen. Zwei davon haben wir herausgepickt und stellen sie genauer vorgestellt.
Xpeng P7
Xpeng P7Xpeng, der Automobilhersteller aus Guangzhou, stellt mit dem P7 das zweite Serienmodell vor. Die viertürige Limousine mit Coupé ähnlicher Form besitzt wie Tesla eingelassene Türgriffe und Rahmenlose Türen. Auffallend sind ebenfalls der lange Radstand und die kurzen Überhänge. Die Panorama Windschutzscheibe kennen wir bereits aus dem Tesla Model X. Als Reichweite gibt der Hersteller 500 Kilometer an (chinesischer NEDC Testzyklus). Der Hersteller wirbt auch mit den autonomen Fahrleistungen, die der P7 besitzen soll. Xinzhou Wu beschrieb die Fähigkeiten vor einem Monat an der Nvidia GPU Technology Conference: „Das eigens entwickelte Betriebssystem sowie die Software für autonomes Fahren basieren auf Nvidia’s leistungsstarkem Xavier Chip und machen den P7 zum fortschrittlichsten Serienfahrzeug bei Interface Design und intelligenten Features auf dem chinesischen Markt.“
Xpeng P7Weitere technische Daten sind noch nicht bekannt. Es wird aber angenommen, dass die Antriebseinheit dem des SUV G3 ähneln wird. Dort treibt ein 195 PS starker Elektromotor das Fahrzeug an und sorgt für eine Beschleunigung von 0 bis 100 km/h in 7.9 Sekunden. Die verbaute Batterie besitzt eine Kapazität von 47 kWh.
Xpeng ist auch als Xiaopeng Automobile bekannt und wurde 2014 gegründet. Bis dato konnte das Unternehmen bereits über 10 Milliarden Chinesische Yuan (knapp 1.5 Milliarden Schweizer Franken) durch namhafte Firmen wie Alibaba, Foxconn, IDG Capital und Hillhousse Capital autreiben.
Geely Geometry A
Geometry ADer grösste chinesische Automobilhersteller Geely hat die neue Marke Geometry für elektrisch angetriebene Fahrzeuge lanciert. Mit dem Geometry A präsentiert Geely nun ihr Model 3 Konkurrenzprodukt. Die elektrische Limousine erreicht in der Standardausführung rund 400 Kilometer und in der erweiterten Variante 500 Kilometer – beide nach dem veralteten NEDC Testzyklus. Verantwortlich dafür sind die verbauten Batteriepakete mit einer Kapazität von 51.9 kWh respektive 61.9 kWh. Für Vortrieb sorgt ein 161 PS starker Permanent-Synchron-Elektromotor. Die Beschleunigung von 0 bis 100 km/h wird mit 8.8 Sekunden angegeben. Geladen werden soll der Geometry A von 30% bis 80% in rund 30 Minuten. Bei der Aerodynamik kann der Geometry A mit einem CW-Wert von 0.24 punkten (Tesla Model 3: 0.23).
Geometry ABei der Sicherheit soll der Geometry A ebenfalls punkten. Dafür sind diverse Sicherheitssysteme wie Notbremsfunktion mit Fussgängererkennung, automatische Fernlichtfunktion, nach vorne und hinten gerichtete Objekterkennung, Totwinkelwarner, aktiver Fahrspurassistent, adaptiver Tempomat und eine 360 Grad Park-Kamera.
Die A Limousine wird es in drei Ausführungen geben. Die Preise starten umgerechnet bei rund CHF 31’500.- bis CHF 34’500.-. Geometry hat bereits über 27’000 Vorbestellungen für die A Limousine. Davon stammen 67% ausserhalb von China – vorwiegend Singapore, Frankreich und Norwegen.
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16. April 2019

China: AESC-Batteriewerk mit 20 GWh Jahreskapazität

Die vor wenigen Tagen endgültig von der chinesischen Envision Group übernommene ehemalige Nissan-Batterietochter Automotive Energy Supply Corporation (AESC) hat mit der Errichtung ihrer ersten Produktionsstätte in China begonnen.
Die Fabrik in Wuxi in der ostchinesischen Provinz Jiangsu soll über eine jährliche Kapazität von 20 GWh verfügen, genug für 400.000 Elektroautos pro Jahr. Über das Investitionsvolumen ist nichts bekannt. Die Envision Group verfügt bislang über drei Standorte in Japan, den USA und Großbritannien mit Produktionskapazitäten von insgesamt 7,5 GWh jährlich.
Die Batteriezellen von AESC kommen wie berichtet auch im neuen Nissan Leaf mit 62-kWh-Akku zum Einsatz. Nicht zuletzt deshalb hält Nissan auch nach dem Verkauf der Sparte noch 20 Prozent an AESC. Die Akquise von weiteren Kunden ist jedoch im vollen Gange. Zu den Abnehmern von AESC-Batteriezellen bzw. -Batterien zählt u.a. Chinas Alfabus.bloomberg.com, businesstimes.cn, globalbusinessoutlook.com

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16. April 2019

Renault enthüllt Serienversion des City-SUVs K-ZE

Renault präsentiert auf der Auto Shanghai die Serienversion seines vollelektrischen City-SUVs namens K-ZE, das im Herbst 2018 auf dem Pariser Autosalon erstmals als Konzept vorgestellt wurde. Es ist zunächst für den chinesischen Markt bestimmt und soll dort noch dieses Jahr in den Handel kommen.
Bei dem K-ZE handelt es sich genau genommen um das erste Serienfahrzeug des Joint Ventures eGT New Energy Automotive, das von der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi und dem chinesischen Automobilhersteller Dongfeng gehalten wird. Unter Regie des Gemeinschaftsunternehmens wird der sportliche Kompakt-SUV in China auch gebaut.
Zur Technik und zum Preis hält sich Renault noch bedeckt und verrät lediglich, dass sich die Batterie des K-ZE im Schnellladebetrieb in 50 Minuten auf 80 Prozent ihrer Kapazität laden lässt. „Autocar“ ergänzt dazu, dass sich die Reichweite auf 250 km nach NEFZ belaufen soll. Mit einem Radstand von 2,42 m und einem Kofferraumvolumen von 300 Litern ist der K-ZE derweil Renaults kleinster Stromer – vergleichbar mit dem Twingo. Er soll entsprechend im Kleinstwagensegment angreifen. Im Inneren verfügt das Modell über ein Touchscreen-Infotainmentsystem mit Smartphone-Kompatibilität.
Bekannt ist ferner, dass der K-ZE auf der CMF-A-Plattform von Renault und Nissan aufbaut, die auch als Basis der derzeit auf dem indischen Markt vertriebenen Modelle Renault Kwid und Datsun Redi-Go dient. Renault hat allerdings bereits im Vorfeld angekündigt, dass die Plattform für den K-ZE stark modifiziert wird, was sowohl dem Elektroantrieb des Autos als auch den Erwartungen in verschiedenen Märkten geschuldet sei.

Wenngleich der kleine E-SUV zunächst für China vorgesehen ist, betont Renault, dass der K-ZE nach „europäischen Qualitätsstandards“ entwickelt worden sei. Hintergrund ist, dass das Modell – sollte es sich im Reich der Mitte als Erfolg entpuppen – in einer Reihe von globalen Märkten eingeführt werden soll, einschließlich Europa.
Renault macht keinen Hehl daraus, dass dem K-ZE eine wichtige Rolle dabei zukommt, den Umsatz in China drastisch zu steigern. Bis 2022 streben die Franzosen in der Volksrepublik den Launch von neun Pkw-Modellen – darunter drei Elektroautos – sowie einen jährlichen Absatz von 550.000 Fahrzeugen an.autocar.co.uk, renault.com, twitter.com

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16. April 2019

Renault präsentiert elektrisches City-SUV

An der Auto Shanghai (18. bis 25. April) präsentiert Renault sein erstes elektrisches City-SUV. Das auf den Namen City K-ZE getaufte vollelektrische Stadt-SUV hat Renault speziell für die Bedürfnisse der chinesischen Kunden entwickelt, und wird noch in diesem Jahr in China den Weg zu den Kunden finden. Eine Markteinführung in Europa soll zu einem späteren Zeitpunkt ebenfalls geplant sein. Renault hat den City K-ZE in einem Joint Venture aus der Allianz Renault-Nissan-Mitsubishi mit dem chinesischen Hersteller Dongfeng in einer Rekordzeit entwickelt. Dabei sollen auch die strengen europäischen Qualtiätsstandards erfüllt sein.
Renault City K-ZE mit einer Reichweite von 240 km
Renault City K-ZE, © RenaultMit einem Radstand von 2.4 Meter bietet das nur 3.7 Meter kurze City-SUV für die Fahrzeugklasse üppige Platzverhältnisse. Diese Platzverhältnisse kommen nicht nur den Passagieren zu Gute, sondern ergeben auch ein grosszügig dimensioniertes Kofferraumvolumen von 300 Litern. Mit der verbauten Batterie sollen Reichweiten von bis zu 250 Kilometer möglich sein (NEFZ). Neben einer Schnelllademöglichkeit (50 Minuten für 80%) soll auch ein Aufladen per Wechselstrom in rund 4 Stunden möglich sein. Weitere technische Details hat Renault noch nicht bekannt gegeben.
Renault City K-ZE, © RenaultIm Innenraum stehen den Passagieren diverse moderne Features zur Verfügung. Der City K-ZE besitzt neben einem Multimediasystem mit einem 20.3 Zentimeter-Touchscreen, auch einen 4-G Internetanschluss, eine intelligente Sprachsteuerung, ein Navigationssystem, eine Rückfahrkamera und ein Reifendruckkontrollsystem. Für den nötigen Komfort wird die Innenluft von Feinstaubsensoren sowie von einem System für die Luftqualitätskontrolle überwacht.
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16. April 2019

Tesla Model 3 ist für ein langes Autoleben gebaut

Tesla hat dem Model 3 eine Antriebseinheit spendiert, die für viele Kilometer ausgelegt ist. Neben den elektrischen Antriebskomponenten ist auch die Karosserie ähnlich wie bei einem gewerblichen LKW für den Betrieb von 1.6 Millionen Kilometer ausgelegt. Damit erhalten die Kunden ein Auto mit einem langen Autoleben.
Neben der Information zur Langlebigkeit des Model 3 hat Firmenchef Elon Musk auf Twitter auch verlauten lassen, dass die Batteriezellen 1’500 Ladezyklen ohne Probleme verkraften sollen. Das entspricht einer Fahrleistung von 500’000 bis 800’000 Kilometer. Sollten die vier Batteriemodule zu einem späteren Zeitpunkt ausgetauscht werden müssen, sollte die Kosten dafür rund CHF 5’000.- bis 7’000.- betragen.
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16. April 2019

Düsseldorf: Bürgermeister mit Diesel auf der Umweltspur

Der Start der ersten Umweltspur in Düsseldorf sorgt prompt für Diskussionen. Sie ist eigentlich nur für Elektroautos, Fahrräder und Busse gedacht, doch die Stadtverwaltung hat klargestellt, dass Oberbürgermeister Thomas Geisel den Sonderfahrstreifen auch mit seinem Diesel-Dienstwagen nutzen darf.rp-online.de, wdr.de

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16. April 2019