Das schreiben die Kollegen

Shell übernimmt sonnen – Erweiterung des Angebots an Speicherlösungen und Energieservices

2017 haben wir uns noch die Frage gestellt. Wenn die Elektroautos kommen: Was passiert mit Tankstellen? Shell hat bereits damals die Frage für sich schlüssig beantwortet, durch die Übernahme des Mobility Service Provider NewMotion, der über nicht weniger als 50.000 Ladestationen in ganz Europa verfügt und eigener Aussage nach das größte Ladenetz in Europa besitzt. Und auch 2019 scheint man weiter auf Einkaufstour zu sein.
Shell hat vereinbart, die sonnen Gruppe mit Sitz in Wilpoldsried und damit einen der führenden Anbieter von intelligenten Strompeichern und innovativen Energiedienstleistungen für Privathaushalte zu übernehmen.
Im Jahr zuvor war Shell bereits als Investor bei sonnen eingestiegen, nach der kompletten Übernahme – nach entsprechender Zustimmung der Regulierungsbehörden – wird sonnen künftig zu einer hundertprozentigen Tochtergesellschaft von Shell.
„sonnen ist einer der weltweit führenden Anbieter von intelligenten, dezentralen Stromspeichern, dessen Erfolg auf sehr kundenorientierten Innovationen basiert. Die Übernahme wird es uns fortan ermöglichen, unseren Kunden, die sich für zuverlässige, bezahlbare und saubere Energie entscheiden möchten, eine noch größere Produktauswahl anzubieten.“ – Mark Gainsborough, Executive Vice President New Energiesbei Shell
Laut Gainsborough könne man nun gemeinsam –ganz im Sinne der Shell Strategie – den eigenen Kunden mehr und sauberere Energielösungen anbieten. Des Weiteren kann der Aufbau eines Energiesystems vorangetrieben werden, in dem der Kunde im Mittelpunkt steht. Christoph Ostermann, CEO und Mitgründer von sonnen, gibt zu verstehen, dass man mit Shell New Energies den perfekten strategischen Partner gefunden hat, um in einem sehr schnell entwickelnden Markt weiter dynamisch zu wachsen. Er sieht die Wachstumschancen über sonnen hinaus, da der Invest auch die notwendige Transformation des Energiesystems vorantreiben wird.
Im Portfolio von sonnen bietet das Unternehmen neben intelligenten Energiespeichern auch digitale Energiedienstleistungen über seine sonnenCommunity-Plattform an. So optimiert die sonnenBatterie tagsüber den Verbrauch und versorgt den Haushalt nachts mit dem am Tag gespeicherten Solarstrom. Die Vereinbarung stärkt beide Unternehmen darin, innovative und integrierte Energieangebote zu machen, Ladelösungen für Elektro-Autos anzubieten sowie Netzdienste bereitzustellen, die auf dem virtuellen Batteriepool von sonnen basieren.
Für das Jahr 2019 plant Shell, in mehreren europäischen Ländern, zunächst Schnellladestationen an Autobahnen zu errichten, unter anderem mit IONITY, denen man 2017 beigetreten ist. IONITY selbst möchte bis 2020 rund 400 Schnellladestationen errichtet haben.
Quelle: sonnen – Pressemitteilung vom 15. Februar 2019
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15. Februar 2019

Am BFI Wien fährt man auf Strom ab

Das BFI Wien wird dem anhaltenden E-Mobilitätsboom mit maßgeschneiderten Ausbildungsprogrammen gerecht.

15. Februar 2019

In Bayern werden für knapp zehn Millionen Euro 627 Ladesäulen mit 1.146 Ladepunkten errichtet

Im Juni 2018 erfolgte der dritte Förderaufruf zum Ausbau der Elektroauto-Ladeinfrastruktur in Bayern. Die Förderung umfasst neben der Errichtung der Ladesäule auch den Netzanschluss und die Montage. Sie beträgt 40 Prozent der Ausgaben, die beim Aufbau von öffentlich zugänglichen Ladesäulen anfallen. Wenn mit der Ladestation ein zusätzlicher Mehrwert verbunden ist, beispielsweise beim Aufbau an Park&Ride-Parkplätzen, kann der Fördersatz um zehn Prozentpunkte erhöht werden.
Insgesamt 228 Interessenten hatten ihre Förderanträge eingereicht. Die Anträge wurden zwischenzeitlich bewilligt. Dafür hat der Freistaat Bayern 3,8 Millionen Euro bereitgestellt. Die Antragsteller errichten für knapp zehn Millionen Euro 627 Ladesäulen mit 1.146 Ladepunkten. Das bayerische Förderprogramm ergänzt das Bundesprogramm.
„Diese dritte Förderrunde hat alle Erwartungen übertroffen. Das Netz wird immer dichter. Wir haben inzwischen 1.143 Ladesäulen mit über 2.000 Ladepunkten in Bayern gefördert. Das ist ein wichtiger Beitrag, um den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur in Bayern zu forcieren und die Luftqualität in unseren Städten weiter zu verbessern.“ – Hubert Aiwanger, Wirtschafts- und Energieminister Bayern
Aiwanger gibt des weiteren zu verstehen, dass man mit den neuen Ladesäulen der dritten Förderrunde dem Ziel von 7.000 Ladesäulen bis 2020 wieder ein gutes Stück nähergekommen ist. Er geht zudem davon aus, dass 2019 mindestens noch ein weiterer Förderaufruf gestartet wird, die finanziellen Mittel dafür wurden vom Kabinett beschlossen, so der Minister. Bayern baut mit dem Aufbau der neuen Ladesäulen sicherlich die eigene Position im Deutschlandweiten Ladesäulen-Ranking weiter aus. Bereits im Oktober 2017 waren Hamburg und Bayern führend bei Elektroauto-Ladeinfrastruktur.
Quelle: Bayerisches Staatsministerium – Pressemitteilung vom 13. Februar 2019
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15. Februar 2019

Honda Tomo Concept: Pickup-Truck für die Freizeit feiert seine Premiere in Genf

Bekanntermaßen wird Honda auf dem kommenden Genfer Automobilsalon im März eine neue Version des Urban EV-Konzepts zeigen. Doch bei einem E-Auto-Konzept soll es nicht bleiben, wie wir nun erfahren haben. In der Schweiz wird das Honda Tomo Concept seine Weltpremiere feiern, welches auf ersten Skizzen noch eine Spur mutiger ausschaut, als das Honda Urban EV Konzept.
Das Honda Tomo Konzept stammt nicht vollständig aus der Feder des Unternehmens. Für den Tomo hat man sich mit Studenten des Istituto Europeo di Design in Turin zusammengeschlossen, um daran zu arbeiten. Eine Gruppe von 13 Studenten der zweijährigen Master in Transportation Design Klasse wurde beauftragt, Hondas nächstes „Spaß“-Auto im Hinblick auf „das ideale Transportmittel für junge Menschen in den nächsten sechs Jahren“ zu zeichnen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. So präsentiert sich das Honda Tomo Concept als zweitüriges kleines Elektroauto, das eigentlich ein winziger Pickup ist, so weit man es auf den ersten Bildern sehen kann. Nach Ansicht seiner Schöpfer sollte es in der Lage sein, die Bedürfnisse der „Freizeit außerhalb der Stadt“ und der „Anforderungen an die Arbeit in einem städtischen Umfeld“ zu erfüllen. Einfach ausgedrückt präsentiert sich das Tomo Konzept als ein Fahrzeug für alle Aktivitäten.
Bisher sind lediglich die zwei Designskizzen des Elektroauto-Konzepts vorhanden. Im Inneren wird das Fahrzeug, nach Aussage von Honda, auch zu überzeugen wissen. Man darf mit einem „einfachen, freundlichen Layout“ von Bildschirmen rechnen, welche das Dashboard dominieren. Des Weiteren gebe es ein Head-up-Display auf der Windschutzscheibe. Geht es nach früheren elektrischen Konzepten der Marke, darf man ein minimalistisches Interieur mit einigen High-Tech-Lösungen erwarten.
„Bei Honda Design arbeiten wir immer daran, ein Design zu kreieren, das die Philosophie unserer Marke widerspiegelt und den Nutzern unsere Erfahrung mit Spaß und Freiheit der Mobilität bietet.“ – Taku Kono, General Manager Styling Design Division bei Honda R&D
Er gab zudem zu verstehen, dass die Entwicklung des Tomo-Konzepts „eine aufregende, konstruktive Reise sowohl für uns als auch für die Studenten war, dank der Fusion der Honda Design-Philosophie und der kreativen Energie und des Engagements der jungen IED-Designer“. Das Honda Tomo Konzept wird sein offizielles Debüt am 5. März in Genf geben.
Quelle: Inside EVs – Honda Unveils Adorable Urban EV-Like Electric Concept
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15. Februar 2019

Wie sich Netze BW auf den Hochlauf der Elektromobilität vorbereitet

Die Einbindung von Elektroautos mitsamt ihrer Ladeinfrastruktur in das Stromnetz ist für die Verteilnetzbetreiber eine Herausforderung. Dr. Martin Konermann, Technischer Geschäftsführer des Verteilnetzbetreibers Netze BW, sprach mit VDE Mobility über die Auswirkungen der Elektromobilität auf die Netze und wie sich Elektroautos erfolgreich einbinden lassen.
Konermann hält die Prognose, wonach im Jahr 2030 sechs Millionen Elektroautos in Deutschland zugelassen sind, durchaus realistisch. Die Integration dieser Fahrzeuge, die ja schließlich mit Strom geladen werden müssen, bedeuter für die Verteilnetze „in der Tat eine große, wenn auch zu bewältigende Herausforderung“, so der Energieexperte. Bislang sei das Stromnetz an vielen Stellen noch nicht ausgelegt für eine große Anzahl Elektroautos, weshalb gezielt Netzverstärkungsmaßnahmen notwendig seien, um die benötigte Leistung bereitzustellen.
„Unser Ziel ist es, dass jeder Kunde laden kann, wo er möchte und wann er möchte“, sagt Konermann. Damit das funktioniert, brauch es klare Spielregeln: „Beispielsweise muss Ladeinfrastruktur zwingend dem Netzbetreiber gemeldet werden und technische Anschlussbedingungen erfüllen. Zusätzlich müssen Netzbetreiber innovative Lösungen wie das Lademanagement einsetzen dürfen, um bei einem schnellen Hochlauf der Elektromobilität Netzengpässe in Hot-Spot-Gebieten überbrücken zu können – bis der Netzausbau abgeschlossen ist“.
Die Herausforderung bei dieser Angelegenheit sei, wie viele andere Experten bereits bestätigten, „nicht die Energiemenge, sondern die Ladeleistung. Selbst bei einer Million Elektrofahrzeugen steigt der Energiebedarf in Deutschland nur um rund ein halbes Prozent“, so Konermann. Allerdings stelle das gleichzeitige Laden vieler Elektrofahrzeuge in einem Straßenzug eine starke Belastung dar. „Hier fehlt es derzeit noch an Erfahrungswerten, mit welcher Gleichzeitigkeit Fahrzeuge wirklich geladen werden und mit welchem Leistungsbedarf wir künftig rechnen müssen“. Bei Netze BW setze man deshalb „neben dem Netzausbau auf innovative Lösungen wie die Darstellung des aktuellen und die Prognose des künftigen Netzzustands in allen Netzebenen sowie auf die zunehmende Digitalisierung aller Prozesse.“
Im Pilotprojekt „E-Mobility-Allee“ erforscht Netze BW bereits seit Mai 2018, wie sich viele Elektroautos von Privathaushalten in einer Straße auf die unmittelbare Netzumgebung auswirken. Erste Zwischenergebnisse zeigen demnach, dass die Gleichzeitigkeit von Ladevorgängen offenbar nicht so hoch wie erwartet ist: „Bisher haben nie mehr als vier der zehn Fahrzeuge zeitgleich geladen. Dadurch ist die Netzbelastung auch weniger hoch als befürchtet“, sagt Konermann. Um auch bei höheren Belastungen ausreichend Energie zur Verfügung stellen zu können, testet das Energieunternehmen nun auch „neue, innovative Lösungen zur zwischenzeitlichen Optimierung der Netzstabilität. Dazu gehören zum Beispiel Batteriespeicher und ein Lademanagementsystem zur Vermeidung von Lastspitzen im Netz“.
Quelle: VDE Mobility – Wir brauchen klare Spielregeln, damit Kunden jederzeit und überall laden können
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15. Februar 2019

Maserati Alfieri Electric: Serienfertigung ab dem Jahr 2020 bestätigt

Fünf Jahre ist es mittlerweile her, als Maserati das Alfieri 2+2-Konzept, basierend auf dem GranTurismo MC Stradale, aber mit einem deutlich kürzeren Radstand sowie einem 4,7-Liter-V8-Saugmotor mit 460 PS präsentiert hat. Seitdem kam immer Mal wieder das Gerücht auf, dass aus dem Konzept ein echtes Serienfahrzeug werden sollte. So zuletzt geschehen im Juni 2018, als das Unternehmen seine vielversprechende Produkt-Roadmap 2018- 2022 präsentierte.

Anfang dieser Woche wurde man konkreter, durch eine kurze Pressemitteilung, in der angekündigt wurde, dass „ein charakteristischer Maserati-Sportwagen“ in der ersten Hälfte des nächsten Jahres in der Vorserie im italienischen Werk Modena vom Band laufen wird. Es ist wahrscheinlich, dass die erste Serie von kundenspezifischen Fahrzeugen bis Ende 2020 gebaut wird. Doch was hat dies nun mit Elektroauto-News.net zu tun? Erste Hinweise darauf gab es 2016.

Nach vorläufigen technischen Spezifikationen der italienischen Marke wird die serienreife Version mit einem Plug-in-Hybrid-Antriebsstrang und einem rein elektrifizierten Allradsystem angeboten. Vollständige aktive Drehmomentvektorisierung und aktives Aero stehen ebenso auf dem Programm wie ein Aluminium-Raumfahrtrahmen. Der Fokus auf den Leichtbau wird die Gewichtsbelastung durch die Implementierung einer elektrifizierten Hardware auf nur 175 Kilogramm gegenüber dem konventionell angetriebenen Modell minimieren.
Leistungsmäßig wird der Alfieri in seiner schnellsten Form in etwa zwei Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h laufen und eine Höchstgeschwindigkeit von über 300 km/h erreichen.

Neben dem Alfieri als reines E-Auto und PHEV soll ebenfalls eine Cabrio-Variante geplant sein. Ebenfalls als teilelektrifizierte Variante und reines E-Auto kommen der Quattroporte, der Levante und auch der Ghibli auf den Markt. Geführt werden die Fahrzeuge mit E-Motor unter der Marke Maserati Blue mit drei E-Motoren und 800-Volt-Technik.
Ausstehend ist noch ein bisher unbekanntes Modell aus dem D-Segment, welches nur als Plug-in-Hybrid geplant ist. Für die Motoren habe man einen Vertrag mit Ferrari geschlossen. Diese sollen sowohl in Hybrid-, Plug-In-Hybrid- sowie E-Fahrzeugen zum Einsatz kommen.
Quelle: InsideEVs – Maserati Alfieri Electric Confirmed For Production In 2020
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15. Februar 2019

Honda veröffentlicht Innenraumbild vom Urban EV

Am diesjährigen Automobilsalon in Genf vom 7. bis 17. März 2019 wird Honda die Serienversion des Urban EV vorstellen. Wir haben bereits über die neusten Informationen samt erstem offiziellen Foto sowie Erlkönigbilder berichtet. Nun hat Honda erneut neue Bilder veröffentlicht und zeigt diesmal einen ersten Einblick in den Innenraum des Urban EV.
Honda Urban EV, © HondaDas Foto zeigt das Cockpit sowie die Mittelkonsole des kleinen Elektro-Fliters. Klar erkennbar sind die drei Displays die zwischen Cockpit-Instrumente, direkt hinter dem Lenkrad, und dem erweiterten Medienbereich in der Mitte des Fahrzeugs unterscheiden. Das Ziel der Ingenieure und Designer lag laut eigener Aussage bei der Entwicklung eines schlichteen und einfachen Designs, das neben einer Wohlfühlatmosphäre auch eine einfache und simple Bedienung des Fahrzeugs ermöglichen soll. Die Klimabedienung funktioniert traditionell über Tasten und Drehschalter. Auch sind einige Knöpfe auf der Holzleiste zu erkennen die womöglich die Fahrassistenz-Systeme und einen Drehschalter für die Lautstärke bedienen.
Der Ladeanschluss sitzt unter der Motorhaube
Bei genauerer Betrachtung ist auch ein erstes gerendertes Fahrzeug im Display zu erkennen. Dieses zeigt den aktuellen Ladestand sowie den Ladevorgang. Auch ist nun die Funktion der schwarzen Verkleidung auf der Motorhaube klar. Dieses beinhaltet den Ladeanschluss. Zusätzlich ist auch zu erkennen, dass der Urban EV über vier Türen verfügen wird. Dieses Merkmal war auch bei den Erlkönigbildern zu entnehmen.
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15. Februar 2019

Hamburg begrüßt neue Elektrobusse

Ab sofort sind auch die neuesten Elektrobusse vom Typ Solaris Urbino 12 electric im Einsatz für eine emissionsfreie Mobilität in Hamburg. Zwei Fahrzeuge sind schon in der Stadt, acht weitere folgen im Laufe des Jahres. Zusammen mit den 20 Elektrobussen von EvoBus wird die emissionsfreie Flotte des Hamburger Verkehrsunternehmens Hochbahn im Laufe des Jahres auf 35 Fahrzeuge anwachsen.
„Mit den neuen Fahrzeugen verfolgen wir konsequent den Weg zu einer komplett emissionsfreien Busflotte. Das schont die Umwelt, sorgt für bessere Luft und setzt damit neue Maßstäbe für die innerstädtische Mobilität.“ – Claudia Güsken, Vorständin für Betrieb und Personal der Hochbahn
Die zehn Urbino 12 electric hatte die Hochbahn im vergangenen Jahr für 2019 bestellt. Vorausgegangen war eine Ausschreibung für serienreife Elektrobusse. Es handelt sich um Depotlader, die auf dem Betriebshof geladen werden und eine vom Hersteller garantierte Reichweite von 150 Kilometern aufweisen. Die Fahrzeuge werden bis zur Fertigstellung des neuen E-Busbetriebshofs Alsterdorf am Standort Hummelsbüttel stationiert. Die neuen Elektrobusse sollen künftig zunächst auf unterschiedlichen Linien vor allem im Norden Hamburgs fahren.
Zur ersten offiziellen Fahrgastfahrt kam auch der CEO von Solaris, Javier Calleja, in die Hansestadt: „Wir sind sehr froh, dass wir mit unseren Solaris-Elektrobussen den Weg Hamburgs zur umweltschonenden Mobilität unterstützen und unsere erfolgreiche Zusammenarbeit fortsetzen können“, so Calleja in einer Mitteilung. Hochbahn und Hamburg seien „Trendsetter für Elektromobilität und emissionsfreien ÖPNV. Elektrobusse sorgen für sauberere Luft und weniger Lärm – ein doppelter Gewinn für jeden Einwohner.“
Der dreitürige Urbino 12 electric hat 70 Fahrgastplätze, davon 25 Sitzplätze. Die Stromversorgung übernehmen Lithium-Ionen-Batterien mit einer Kapazität von 240 Kilowattstunden. Geladen wird das Fahrzeug auf dem Betriebshof über eine Steckverbindung. Zusätzlich gewinnt das Fahrzeug elektrische Energie durch Rekuperation: Die beiden Elektromotoren auf der Antriebsachse wandeln beim Bremsen kinetische Energie des Fahrzeugs wieder in Strom um.
Im vergangenen Jahr hatte die Hochbahn insgesamt 60 serienreife Elektrobusse ausgeschrieben. Davon wurden 20 EvoBus- und 10 Solarisfahrzeuge für 2019 bestellt, 30 weitere Fahrzeuge für 2020 optioniert. Ende des Jahres soll dann die erste Ausschreibung für serienreife Elektro-Gelenkbusse erfolgen. Parallel zu der Beschaffung der Fahrzeuge entsteht in Alsterdorf der erste komplett auf Elektrobusse ausgerichtete Betriebshof, auf dem künftig 240 Elektrobusse stationiert sein werden. Die Inbetriebnahme soll noch im Frühjahr erfolgen.
Die Umstellung der Busflotte auf Elektromobilität wird vom Bundesverkehrsministerium mit Fördermitteln aus dem Sofortprogramm „Saubere Luft 2017-2020“ des Bundes gefördert. Gemeinsam mit den Verkehrsbetrieben Hamburg-Holstein (VHH) erhält die Hochbahn insgesamt rund 25 Millionen Euro für die erste Phase der Umstellung.
Wasserstoffbusse verabschieden sich vorerst aus Hamburg
Fast zur gleichen Zeit wurden die im Rahmen eines Pilotprojekts 2010 in Dienst gestellten vier Wasserstoff-Busse wieder an den Hersteller Daimler zurückgegeben. Ein Hochbahn-Sprecher sagte dem NDR, dass das Pilotprojekt gezeigt habe, dass die Zeit für die Brennstoffzellentechnik noch nicht gekommen sei. Zwar sei man ab 2020 verpflichtet, nur noch emissionsfreie Busse anzuschaffen. Im Rahmen einer Ausschreibung konnte jedoch kein Hersteller eine serienmäßige Lieferung von Brennstoffzellenbussen an die Hochbahn zusagen. Deshalb gibt das Verkehrsunternehmen Elektrobussen mit Akkuantrieb den Vorzug. Bis 2030 soll die Zahl der Elektrobusse in Hamburg auf 1000 steigen.
Bei der Hochbahn allerdings wisse man die Vorteile der Brennstoffzelltechnik trotz allem zu schätzen, wie etwa eine schnellere Betankung und höhere Reichweiten, als es Elektrobusse vermögen. Sollte also ein Hersteller die gewünschten Stückzahlen liefern können, sieht die Hochbahn in Hamburg auch für Brennstoffzellen-Busse weiterhin eine Perspektive.
Quelle: Hochbahn – Pressemitteilung vom 11.02.2019 // Die Welt – Abschied von Brennstoffzelle bei der Hochbahn Hamburg
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15. Februar 2019

Swindon Powertrain verpasst klassischem Mini E-Motor

Das britische Unternehmen Swindon Powertrain präsentiert derzeit im Rahmen der London Classic Car Show eine elektrische Neuauflage des klassischen Mini und wird diese in einer Kleinserie fertigen. Vom Band laufen wird der Stromer im Retrolook in Swindons Werk in Wiltshire.
Retro-Optik, aber Stromer-Herz: Der Swind E Classic Mini vereint eine komplett restaurierte Karosserie mit einem 80-kW-Elektromotor und einem 24-kWh-Akku, der 200 Kilometer Reichweite ermöglichen soll. Der Spurt von 0 auf 100 km/h soll dem Modell in 9,2 Sekunden gelingen. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 130 km/h angegeben. Um sicherzustellen, dass der E Classic Mini den Anforderungen des heutigen Fahrbetriebs gewachsen sei, habe ein Prototyp bereits über 10.000 Meilen in der realen Welt zurückgelegt – hinzu kämen tausende Stunden virtueller Simulation, so die Briten.
Bei Sicherheit und Komfort ist der Swind E Classic Mini seinem Vorbild indes voraus: Moderner Korrosionsschutz in Verbindung mit neuen Brems- und Aufhängungskomponenten sorgen laut Hersteller dafür, dass das E-Modell wesentlich einfacher zu handhaben ist als Klassiker. Die Bestellbücher sind übrigens ab sofort geöffnet: Die limitierte Auflage von 100 Fahrzeugen kann ab sofort zu Preisen ab 79.000 Pfund (knapp 90.000 Euro) entweder als Links- oder Rechtslenker geordert werden.

„Es gab schon Einzelstücke und Prototypen, aber Swind ist das erste Unternehmen, das ein solches Auto für die Öffentlichkeit herstellt“, äußert Raphael Caillé, Geschäftsführer von Swindon Powertrain. Der Mini habe einen besonderen Platz in den Herzen der Menschen, nicht nur in Großbritannien, sondern auf der ganzen Welt. „Die Aufmachung von Sir Alec Issigonis‘ Design von 1959 war wirklich bahnbrechend – und jetzt machen wir es wieder relevant.“
Swindon Powertrain wurde 1971 als Motorspezialist gegründet und legte seinen Schwerpunkt in den 70er und frühen 80er Jahren auf die Instandhaltung von Formel-1-Motoren, später kam auch der Bereich Rallye- und Tourenwagen hinzu. Heute liefert das Unternehmen unter seiner Produktmarke Swind Motoren für einen Großteil des britischen Tourenwagen-Netzwerks. 2018 gründeten die Briten außerdem eine Abteilung zur Entwicklung von Konsumgütern und führten u.a. ihr Hyper-Elektrofahrrad Swind EB-01 ein.autocar.co.uk, motoringresearch.com, renewableenergymagazine.com

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14. Februar 2019

ABB stattet erste E-Fähre Islands mit Hybrid-Antrieb aus

ABB liefert Antriebs- und Speichertechnik für die erste elektrifizierte Fähre Islands. Die 70 Meter lange Fähre mit einer Kapazität von 550 Passagieren und 75 Pkw soll noch in diesem Jahr ausgeliefert werden. Entworfen wurde sie von Polarkonsult und gebaut wird sie von der Werft Crist S.A.
Das Schiff wird mit einem 3.000 kWh großen Batteriepaket ausgestattet und soll die meiste Zeit im vollelektrischen Modus bewegt werden: Nur bei besonders schwierigen Wetterbedingungen soll die Fähre einen dieselelektrischen Generator verwenden. Die Ladevorgänge werden jeweils in den beiden Häfen vorgenommen. Jährlich sind 3.600 Überfahrten im rauen Wasser zwischen Landeyjahöfn auf dem Festland und der Westman-Insel zu absolvieren. Für die 13 km lange Route wird die Fähre etwa 45 Minuten benötigen.
Zum Lieferumfang von ABB gehören auch Generatoren, Transformatoren, Schaltanlagen, das Power and Energy Management System (PEMS) und das Energy Storage Control System (ESCS). Außerdem werden die Schweizer auch den Landstromanschluss beisteuern, um die Batterie mit einer Leistung von 2500 kW aufladen zu können. Im Durchschnitt dauere es etwa 30 Minuten, bis die Fähre wieder aufgeladen sei, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Zu guter Letzt übernimmt ABB über sein Software-Netzwerk auch die Fernüberwachung und Datenanalyse.marinelog.com, cruiseandferry.net, abb.com

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14. Februar 2019

Tesla liefert die ersten Model 3 in Deutschland aus

Tesla liefert die ersten Model 3 in Deutschland aus

Tesla hat fast drei Jahre nach dem Start der Reservierungen mit der Auslieferung seines Hoffnungsträgers Model 3 in Deutschland begonnen. Die ersten Besitzer nahmen ihre Elektroautos am Donnerstag in Frankfurt in Empfang

14. Februar 2019

GLS stellt Pakete in Düsseldorf vermehrt elektrisch zu

Der Paketdienstleister GLS kündigt an, seine Zustellungen in der Innenstadt von Düsseldorf schrittweise mit Elektrofahrzeugen zu bewerkstelligen. In einem ersten Schritt werden nach Angaben des Unternehmens zwei VW e-Crafter sowie zwei Elektro-Bikes zum Einsatz kommen.
Im Laufe des Jahres sollen sechs weitere e-Crafter, ein elektrisches Leichtfahrzeug sowie ein elektrisch betriebener 7,5-Tonner die Düsseldorfer Fahrzeugflotte ergänzen und weitere Dieselfahrzeuge ersetzen. Das Zustellgebiet erstreckt sich vom Hofgarten entlang des Rheins bis zum Medienhafen, umfasst Altstadt und Carlstadt und reicht im Osten bis zum Hauptbahnhof.

Die e-Crafter-Zustelltouren starten vom Depot in Neuss aus. Dort laden die Fahrzeuge auch über Nacht. Zentraler Umschlagsplatz (mit E-Bike-Stellplätzen) ist darüber hinaus GLSs City-Depot in der Liesegangstraße. „In Düsseldorf vereinen wir unsere Erfahrungen aus mehreren Pilotprojekten mit der bestehenden Infrastruktur vor Ort“, äußert Gero Liebig, Regionalmanager West von GLS Germany. Der Paketzusteller ist u.a. auch am Bundesmodellprojekt  ZUKUNFT.DE beteiligt, das in Baden-Württemberg, Hamburg und Hessen 500 E-Transporter für die innerstädtische Paketzustellung auf die Straßen bringt.gls-newsroom.de

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14. Februar 2019