Das schreiben die Kollegen

Emflux One: Elektro-Motorrad aus Indien verspätet sich

Das im vergangenen Jahr vorgestellte indische Elektro-Motorrad Emflux One wird nicht mehr wie ursprünglich geplant in diesem, sondern erst im kommenden Jahr auf den Markt kommen. Dessen ungeachtet kündigt das Startup aus Indien bereits ihr zweites Modell Emflux Two an.
Die Verzögerung begründete das Unternehmen gegenüber dem Portal „Financial Express“ mit fehlenden Investitionen. Deshalb hätten sich einige Prozesse in der Entwicklung verlangsamt. Die Markteinführung des Motorrads soll schrittweise bis Ende 2020 erfolgen.
Trotz der Verzögerungen sieht sich Emflux bei den selbst entwickelten Komponenten auf einem guten Weg, ohne aber weiter ins Detail zu gehen. Die Pläne zumindest sind ambitioniert: Die One soll ein elektrisches Superbike werden und gleich ein Ausrufezeichen setzen: Die Maschine soll nach Angaben des Herstellers in drei Sekunden von 0 auf 100 km/h sprinten, in der Spitze bis zu 200 km/h schnell fahren und bis zu 200 km Reichweite bieten. Das für Motorräder wichtige Gewicht gibt Emflux mit gerade einmal 169 Kilogramm an.

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So, while we’ve been busy getting the Emflux ONE ready for production, our Designers and Engineers have been working on some really cool stuff in parallel. Imagine a powerful Naked Streetfighter, only this time, it’s Electric. Imagine the awesome power of electricity packaged in a lethal street-racing machine that takes no prisoners. Imagine carving through traffic like a hot knife through butter, and leaving your opponents clueless about what left them in the dust. It is silent, yes, but it has no intentions of being polite. TWO good to be true? Stay tuned! #futurefighter
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Gegenüber dem 2018 gezeigten Konzept habe man viele Punkte verbessert, unter anderem die Leistung, Ergonomie und Aerodynamik. Unverändert ist allerdings der 9,7 kWh große Akku. Dieser soll in 36 Minuten auf 80 Prozent geladen werden können. Mit einem 16-Ampere-Heimladegerät soll der Vorgang 3:30 Stunden dauern.
Der Plan ist, mit dem Superbike ein sportliches und attraktives Markenimage zu schaffen – auch wenn leistungsstarke Sport-Motorräder auf dem großen Zweirad-Markt Indien nur einen Bruchteil der Zulassungen ausmachen. Ab 2021 will das Startup ein Mittelklasse-Motorrad zu einem erschwinglicheren Preis in höheren Stückzahlen anbieten. Technische Details zur Emflux Two sind bislang nicht bekannt.financialexpress.com, electrek.co, rideapart.com

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14. August 2019

Was ist die bessere Wahl? Wasserstoffauto versus Batterie – ein Faktencheck

Als Sonderklasse bei den Elektroautos gelten die sogenannten Brennstoffzellen Fahrzeuge – Fuel-Cell Electric Vehicle (FCEV). Die namensgebende Brennstoffzelle wandelt einen Brennstoff in elektrische Energie um. Und eben diese Fahrzeuge, welche auf einen Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb setzen, stehen immer wieder im Mittelpunkt der Diskussion Wasserstoffauto versus Batterie.
In einem kurzen Video hatte Prof. Dr. Volker Quaschning die Vorteile des batterieelektrischen Autos für den Klimaschutz erläutert und bekam darauf eine entsprechende Rückmeldung. Diese hat er nun teilweise auf seiner Webseite aufgenommen und diskutiert. Quaschning hat hierbei unter anderem die Aussage “Für den Klimaschutz sollten wir besser auf das Brennstoffzellenauto anstatt auf das Batterieauto setzen” genauer betrachtet.

Quaschning geht auf seiner Webseite zunächst darauf ein, dass ein hoher Aufwand vonnöten ist, um zunächst Wasserstoff herzustellen, welcher dann im Fahrzeug selbst durch die Brennstoffzelle wieder zu Strom wird. Beides verursacht hohe Verluste. In Relation zum E-Auto benötigt man dreimal so viel Strom zum Herstellen des notwendigen Wasserstoffs, wie ein Elektroauto zum Laden der Batterie braucht.
Gegenüber dem E-Auto profitiert das Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeug dadurch, dass man den Aufwand für die  Herstellung der Batterie einsparen kann. Unterm Strich unterscheidet sich am Ende die Klimabilanz beider Fahrzeugvarianten kaum. Negativ wirkt sich auf Wasserstoff-Brennstoffzellen-Fahrzeuge die Tatsache aus, dass der Großteil des Wasserstoffs in Deutschland aus Erdgas gewonnen wird. Um hier einen Vorteil hinsichtlich CO2-Emissionen zu erzielen wird es notwendig Wasserstoff durch erneuerbare Energien in Deutschland zu gewinnen. Hierzu müsste man fast dreimal so viel Windkraft- und Solaranlagen aufstellen wie aktuell vorhanden. Zumindest für das Aufstellen der nötigen Windkraftanlagen fehlen in Deutschland aber die dafür benötigten Standorte.
Somit bräuchte man laut Quaschning regenerativen Wasserstoff, welchen man importiert, um die Fahrzeuge grüner zu betreiben. Für ihn scheint es daher eher logisch, “dass die Wasserstofflösung vor allem bei Fahrzeugen mit hohen täglichen Fahrleistungen wie LKWs, Bussen oder Autos für extreme Vielfahrer zum Einsatz kommt”. Wohingegen das normale Auto für durchschnittliche Anwendungen künftig mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Batterieauto sein wird.
Quelle: volker-quaschning.de – Faktencheck: Welches Auto hat die beste Klimabilanz?
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14. August 2019

Reach Now bindet E-Tretroller von Tier in seine App ein

Moovel, das Joint Venture von Daimler und BMW (demnächst Reach Now), kooperiert mit Tier Mobility und erweitert seine multimodale Mobilitäts-App damit um E-Tretroller. Wann der eigene Dienst Hive in Deutschland startet, ist weiterhin unklar.
Die E-Tretroller von Tier können bereits in fünfzehn deutschen Städten über die Reach-Now-App genutzt werden, konkret in Berlin, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Hannover, Heidelberg, Köln, Ludwigshafen, Mannheim, München und Münster.
Tier Mobility setzt stark auf solche Kooperationen: Die Fahrzeuge können auch über Sixt Share, den Rhein-Main-Verkehrsverbund und bald auch über die BVG-App Jelbi buchen. In der Reach-Now-App ist das Angebot von Tier nur eine Möglichkeit, von A nach B zu kommen: Dort können wie gewohnt auch die Carsharing-Autos von Car2go, Drive Now und Free Now (früher myTaxi) gebucht und abgerechnet werden.
„Mit der Integration in die Reach-Now-App machen wir den nächsten großen Schritt zur Verknüpfung von Tier-Mikromobilität mit dem öffentlichen Verkehr“, sagt Lawrence Leuschner, Geschäftsführer von Tier Mobility. Für Ulrich Edelmann, Chief Strategy Officer der Moovel Group, biete man durch die Aufnahme der E-Tretroller den Nutzern „ein nahtloses Mobilitätserlebnis von Tür zu Tür“.
Strategisch wirft die Tier-Integration für Moovel aber auch Fragen auf. Seit dem vergangenen Jahr testet das Unternehmen unter der Marke Hive einen ähnlichen Dienst in Südeuropa. Warum also die Konkurrenz in das Reach-Now-Angebot aufnehmen? „Wir wollen eine offenen Plattform sein“, teilte Moovel auf diese Frage dem „Handelsblatt“ mit. Außerdem könne man die Tier-Roller nur in Deutschland über „Reach Now“ buchen.
Hive bietet seine E-Tretroller in sechs europäischen Städten an, unter anderem in Lissabon. In Deutschland gab es bislang nur kleinere Testläufe in München und Hamburg. Ob der Dienst angesichts des derzeitigen Hypes auch nach Deutschland kommt, ist weiterhin offen – laut dem „Handelsblatt“ gilt das auch für die Zusammenarbeit mit Tier, sollte Hive doch in den deutschen Markt eintreten.moovel.com, t3n.de, handelsblatt.com

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14. August 2019

BMW 330e: PHEV mit mehr Leistung und Elektro-Reichweite

BMW ergänzt das Motorenportfolio für die 3er Limousine um einen Plug-in-Hybrid-Antrieb. Die weltweite Markteinführung der 330e Limousine beginnt jetzt, im Sommer 2020 folgt die Kombi-Version.
Im Vergleich zum Vorgänger soll die elektrische Reichweite dank der neuen 12,0-kWh-Batterie um mehr als 50 Prozent steigen – BMW nennt in der Mitteilung einen ausstattungsabhängigen Wert zwischen 59 und 66 Kilometer. Im Gegensatz zu den jüngsten Premieren des 530e und des 225xe Active Tourer gibt der Autobauer beim 330e nur noch Reichweiten- und Verbrauchswerte an, die zwar im WLTP ermittelt, aber auf den NEFZ zurückgerechnet wurden. Bei den anderen beiden Fahrzeugen wurden noch alternativ die WLTP-Werte genannt, das ist jetzt nicht mehr der Fall.
Die auf den NEFZ zurückgerechneten Verbrauchsdaten: In der Norm sind es zwischen 1,6 und 1,9 Litern auf 100 Kilometer, der Stromverbrauch wird mit 14,8 bis 15,4 kWh pro 100 Kilometer angegeben. Förderungen wie die reduzierte Dienstwagenbesteuerung basieren jedoch nicht auf den NEFZ-Werten. Auch wenn BMW die WLTP-Werte nicht nennt, soll der Wagen laut dem Autobauer die Voraussetzungen dafür erfüllen.
Der Antrieb entspricht weitgehend jenem aus dem größeren 530e, wo ebenfalls inzwischen die 12-kWh-Batterie verbaut wird. Der 2,0 Liter große Benziner leistet 135 kW, der im Gehäuse der Acht-Gang-Automatik integrierte E-Motor kommt auf 83 kW. Die Systemleistung summiert sich auf 185 kW, das maximales Systemdrehmoment liegt bei 420 Newtonmetern. Im Hybrid-Modus (von BMW „AUTO eDRIVE“ genannt) sind im elektrischen Betrieb maximal 110 km/h möglich, im „MAX eDRIVE“ können beide Varianten bis zu 140 km/h schnell fahren.

Durch eine Neuerung hebt sich der 330e jedoch von seinem großen PHEV-Bruder ab: den XtraBoost. So nennt BMW eine neue Funktion, mit der sich sie Systemleistung für bis zu zehn Sekunden um 30 kW auf 215 kW steigern lässt. „Der spontan einsetzende XtraBoost bewirkt ein deutlich intensiveres Beschleunigungserlebnis als in einem herkömmlich angetriebenen Fahrzeug mit vergleichbarer Motorleistung“, beschreibt BMW die Funktion.
Die Ladezeit nennt BMW in der Mitteilung nicht ausdrücklich, wegen der hohen Ähnlichkeit zum 530e gehen wir von vergleichbaren Ladezeiten aus. Damals war mit dem serienmäßigen Schuko-Ladekabel von bis zu sechs Stunden die Rede, mit einem Typ-2-Kabel an einer öffentlichen Ladestation oder der Wallbox in der heimischen Garage gab BMW beim 5er PHEV eine Ladedauer von 3:35 Stunden an.
Neu sind beim 330e auch einige digitale Dienstes rund um das Laden: Wählt der Fahrer im Navi eine öffentliche Ladestation aus, empfiehlt das System nahe gelegene Hotels, Restaurants, Cafés oder Kultureinrichtungen. Außerdem soll das Infotainmentsystem eine Prognose über den Belegungsstatus der Ladestation liefern und im Zweifel auch anzeigen, falls die Ladestation für der eigenen Ankunft belegt wurde. Interessante Funktion: Künftig sollen Ladestationen auch für einen begrenzten Zeitraum reserviert werden können, wenn der jeweilige Anbieter diese Funktion unterstütze. Eine Liste der Anbieter liefert BMW allerdings noch nicht.
Von November 2019 an ist für den 330e auch eine Anhängerkupplung mit elektrisch schwenkbarem Kugelkopf erhältlich. Die zulässige Anhängelast für das Plug-in-Hybrid-Modell beträgt 750 Kilogramm.
Der Basispreis für die 330e Limousine gibt BMW mit 51.550 Euro an.bmwgroup.com

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14. August 2019

Tesla Model S als Leichenwagen für rund 200.741 Euro

Ein zum Leichenwagen umgebautes Tesla Model S gibt es jetzt auf einer norwegischen Webseite für 2 Millionen Kronen, umgerechnet knapp 200.741 Euro, zu kaufen. Eingesetzt wurde der Wagen zum Glück nur selten: Das Fahrzeug ist bisher nur 1.000 Kilometer gelaufen.finn.no, cbnc.com, insideevs.com

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14. August 2019

Südtirol verzeichnet einen deutlichen Nachfragezuwachs für Förderung der E-Mobilität

Südtirol selbst macht sich in puncto Förderungen für Elektroautos und Ladestationen, für Privat als auch Gewerbe, sowie begleitende Forschungen schon seit einiger Zeit stark. Nun erfährt man Unterstützung durch die EU. Und dennoch ist es so, dass noch mehr Anreize notwendig erscheinen, um mehr Elektroautos in Südtirol auf die Straße zu bringen.
Südtirol will E-Mobilität für jeden attraktiv gestalten
Nach dem ersten Halbjahr 2019 zieht man in Südtirol ein Fazit zur aktuellen Fördersituation. Vonseiten des Südtiroler Mobilitätslandesrat Daniel Alfreider wird es als positiv gewertet, dass Bürger und Unternehmen die Zuschüsse immer öfters in Anspruch nehmen. “Denn die Förderung von umweltschonenden und sauberen Mobilitätsformen ist eine wichtige Priorität für mehr Klimaschutz und einen sparsamen Umgang mit unseren Ressourcen”, so Alfreider weiter.
Alfreider zeigt sich zuversichtlich, dass E-Mobilität in Zukunft für jeden Bürger und für jedes Unternehmen eine konkrete Alternative werden. Hierzu investiere man in neue Zuggarnituren und Busse, in die Radmobilität und in touristische Verkehrskonzepte. Wirtschaftslandesrat Philipp Achammer zeigt sich ebenfalls erfreut über die aktuelle Entwicklung: “Erfreulich ist auch die steigende Nachfrage für Elektromobilität im Wirtschaftsbereich: Damit investieren unsere Unternehmen nicht nur in eine neue innovative Technologie, sondern leisten auch einen wichtigen Beitrag für mehr Klimaschutz und geringere CO2-Werte.”
Im ersten Halbjahr sind knapp 470.000 Euro für Elektromobilität-Förderung geflossen
Vom Januar bis Juli 2019 wurden insgesamt 467.451,11 Euro an Zuschüssen für die Förderung der Elektromobilität bereitgestellt. 2018 waren es 344.880,98 Euro. In 2019 wurden 84 Förderanträge für E-Auto-Zuschüsse gestellt, 44 Anträge mehr als im Vergleichszeitraum 2018. Einen Anstieg verzeichnet die Abteilung Mobilität auch bei der Nachfrage für Zuschüsse für Private. 2018 wurden in den ersten sechs Monaten insgesamt 27 Zuschüsse für den Ankauf von Elekrofahrzeuge und Plug-In-Hybridfahrzeuge gewährt. 2019 sind es insgesamt 45. Insgesamt wurden 129 Zuschüsse für den Ankauf von Elektrofahrzeugen bereitgestellt, was ein Plus von 62 Anträgen (+48 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr darstellt.
Ebenfalls wurden 87 Ladestationen im privaten Bereich gefördert, 2018 waren es noch 54. Im Bereich der Unternehmen ist die Nachfrage nach Ladestationen in etwa gleichgeblieben. Waren es 2018 insgesamt 161 so sind es 2019 insgesamt 159. Zusammengezählt ist auch hier eine Steigerung der Nachfrage mit 31 zusätzlichen Anfragen (+12,6 Prozent) im Vergleich zu 2018 erkennbar.
Quelle: stol.it – Zuschüsse Elektromobilität: Nachfrage deutlich angestiegen
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14. August 2019

Fiat Chrysler (FCA) wird CO2-Flottenwerte bis 2022 nur dank Tesla einhalten können

Bereits Anfang Mai konnten wir berichten, dass Fiat Chrysler Automobiles (FCA) und Tesla gemeinsame Sache machen. Der Website der EU-Kommission zufolge habe FCA bereits am 25. Februar mit Tesla einen sogenannten “offenen Pool” gebildet. Hierdurch zählen die Fahrzeuge von Tesla auf dem Papier zur Flotte von Fiat Chrysler und die CO2-Grenzwerte können so eingehalten werden. Diesen Zusammenschluss möchte man bis 2021 aufrechterhalten.
Ab dem nächsten Jahr strebt die EU einen durchschnittlichen CO2-Ausstoß von Autos von 95 g pro Kilometer an. Im Jahr 2018 lagen die durchschnittlichen Emissionen laut dem Datenlieferanten Jato Dynamics bei 120,5 g pro Kilometer. Fiat Chrysler Automobiles Durchschnittswert betrug im vergangenen Jahr laut UBS durchschnittlich 123 g, was bedeutet, dass der Automobilhersteller das “höchste Risiko hatte, das Ziel nicht zu erreichen”.
FCA wird wegen eines regulatorischen Kreditabkommens mit Tesla, den bevorstehenden Debüts von Plug-in-Hybridversionen des Jeep Compass, Renegade und Wrangler sowie dem kommenden vollelektrischen Fiat 500 und der Ankunft effizienterer Verbrennungsmotoren EU-konform sein, was die CO2-Vorgaben betrifft.
“In diesem Jahr werden wir weiterhin verbesserte traditionelle Motorentechnologien einführen, darunter unsere neuen GSE-Dreizylinder- und Vierzylinder-Benzinmotoren.” – Mike Manley, CEO von Fiat Chrysler Automobiles
Manley gab erst kürzlich zu verstehen, dass mit diesen Markteinführungen elektrifizierte Fahrzeuge etwa fünf Prozent des europäischen Verkaufsmixes der FCA ausmachen würden. Durch den Deal mit Tesla muss Fiat nicht mehr mit einer potenziellen Geldstrafe in Milliardenhöhe rechnen, sondern wird eben Hunderte von Millionen an Tesla zahlen.
Finanzvorstand Richard Palmer sagte bei der Telefonkonferenz von Fiat Chrysler im ersten Quartal, dass die Kosten für die Einhaltung der Vorschriften in Europa in diesem Jahr 120 Millionen Euro betragen. Die globalen Gesamtkosten für die Einhaltung der Vorschriften im Jahr 2019 dürften “moderat höher” sein als die 600 Millionen Euro, die 2018 ausgegeben wurden. Geht es nach den Informationen der “Financial Times” will FCA rund 1,8 Milliarden Euro an Tesla zahlen, um die CO2-Ziele zu erreichen und hohe Geldbußen in den USA und Europa zu vermeiden.
Der CEO von FCA gab zu verstehen, dass man 60 Prozent der zusätzlichen Kosten für die Fahrzeugelektrifizierung über die Preisgestaltung abdecken werde. Mit der Elektrifizierung der Marke, der man bisher eher skeptisch gegenüberstand, will man bis 2022 erreichen nicht mehr von Tesla abhängig zu sein. Bis 2022 glaubt Manley, dass der “Bedarf an Pooling-Deals sehr, sehr gering ist.”
Quelle: Automotive News Europe – FCA will avoid EU CO2 fines in 2019, 2020, CEO says
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14. August 2019

Zahl der Ladepunkte für Elektroautos steigt deutlich

An 20.500 Ladepunkten können E-Auto-Fahrer in Deutschland ihre Autos mit Strom versorgen – deutlich mehr als vor einem Jahr. Wirtschaftsvertretern reicht das nicht: Es brauche mehr Ladepunkte am Arbeitsplatz und im Privaten.

14. August 2019

Mehr Lebensqualität in Städten: Plug-In-Hybride von BMW im urbanen Umfeld automatisch emissionslos und leise

Mit der der Einführung der vierten Generation von BMW Plug-In-Hybrid Modellen halten bald auch neuartige Features Einzug, die dazu beitragen sollen, rein elektrische Fahranteile der Teilzeitstromer zu maximieren. Damit bündelt die BMW Group ihr Knowhow in den Bereichen eDrive Technologie und Digitalisierung, um emissionsfreies und geräuscharmes Fahren in Städten zu fördern.
Die jüngsten Innovationen, die bei der #NEXTGen, dem neuen Kommunikationsformat der BMW Group, zum ersten Mal präsentiert wurden, ermöglichen es den Fahrern von BMW Plug-in-Hybrid Modellen, aktiv zur Verbesserung der Lebensqualität im urbanen Umfeld beizutragen. Nutzer profitieren außerdem von attraktiven Prämien und können sich mit anderen Anwendern spielerisch messen.
eDrive Zones gewährleistet emissionsfreie Einfahrt in Umweltzonen
Mit dem Paradigmenwechsel von der auto- zur menschengerechten Stadt erwägen immer mehr Städte Zugangsbeschränkungen für verbrennungsmotorisch angetriebene Fahrzeuge. Vor diesem Hintergrund entwickelt die BMW Group ihre Betriebsstrategie für Plug-in-Hybrid Modelle konsequent weiter. Sollten Städte Umweltzonen für ausschließlich emissionsfreies Fahren deklarieren, können diese in Zukunft mithilfe der Geo-Fencing Technologie automatisch erkannt werden. Bei Einfahrt wechselt das Fahrzeug dann automatisch in den rein elektrischen Fahrbetrieb. Damit wird ohne einen zusätzlichen Bedienschritt durch den Fahrer eine optimale Ausnutzung des Potenzials von Plug-in-Hybriden gewährleistet.
Mit dieser neuartigen Betriebsstrategie wird das Potenzial von Plug-in-Hybrid Fahrzeugen zur Reduzierung von Emissionen nochmals erheblich gesteigert. Dabei trägt die Erhöhung der elektrischen Fahranteile nicht nur zur Optimierung der Effizienz bei, sondern auch zur Reduzierung der Betriebskosten für den Kunden. Dies gilt insbesondere für den Stadtverkehr, in dem der Elektroantrieb durchgängig einen höheren Wirkungsgrad erreicht als ein Benzin- oder Dieselantrieb. Die Funktion BMW eDrive Zones wird in 2020 serienmäßiger Ausstattungsumfang für BMW Plug-In-Hybride.
Mit BMW Points elektrische Bonuspunkte sammeln und einlösen
Ergänzend zur BMW eDrive Zone Funktion stimuliert die BMW Group die weitere Steigerung elektrischer Fahranteile bei ihren Plug-In-Hybrid Kunden mittels BMW Points, einem neuartigen digitalen Dienst. Mit der BMW Points App sollen die PHEV Kunden auf spielerische Weise dazu motiviert werden, das maximale Potenzial des elektrischen Antriebs auszuschöpfen. Elektrisch zurückgelegte Kilometer werden mit Punkten belohnt. Auch das Aufladen der Hochvoltbatterie wird mit BMW Points honoriert. So trägt neben dem Umweltbewusstsein auch sportlicher Ehrgeiz dazu bei, den elektrischen Antrieb so häufig wie möglich bevorzugt zu nutzen.
Bild: BMWBei einem entsprechenden Punktestand können Teilnehmer die Punkte gegen attraktive Prämien eintauschen, wie zum Beispiel freie Ladestrom-Kontingente von Charge Now oder perspektivisch auch Produkte der Marken Share Now, Park Now und dem Connected Drive Store. Der digitale Dienst BMW Points wird in 2020 für BMW Plug-In-Hybrid Fahrzeuge mit eDrive Zones Technologie über den BMW Connected Drive Store verfügbar.
Wegweisende Erkenntnisse aus Pilotprojekt in Rotterdam
Erster Realitätstest nach der Ideenfindung für die neue Funktion BMW eDrive Zones und den digitalen Dienst BMW Points war das Pilot-Projekt „Electric City Drive“ der BMW Group, zusammen mit der Stadt Rotterdam und der dortigen Erasmus Universität. Hier wurde im Herbst 2018 untersucht, wie sich in der Praxis mit einer innerstädtisch definierten Zone und einer App, die spielerisch zum regelmäßigen Laden anregt, elektrisches Fahren für Plug-In-Hybrid Fahrzeuge fördern lässt. Nutzer sollten dazu bewogen werden, das volle Elektromobilitäts-Potenzial ihrer Fahrzeuge noch häufiger abzurufen.
Rund 50 freiwillig teilnehmenden Plug-In-Hybrid Fahrer aus dem Raum Rotterdam wurde eine speziell dafür entwickelte App bereitgestellt. Nachdem diese auf dem Smartphone installiert und mit dem Fahrzeug gekoppelt war, erschien bei der Einfahrt in die für den Rotterdamer Innenstadtbereich definierte eDrive Zone auf dem Fahrzeugbildschirm eine entsprechende Information – verbunden mit der Aufforderung, das Antriebssystem ihres Plug-in-Hybrid in den vollelektrischen Fahrmodus zu versetzen. Über einen Zeitraum von drei Monaten wurde erforscht, in welchem Ausmaß sich die rein elektrischen Fahranteile der Projektteilnehmer aufgrund dieses Hinweises erhöhten.
Bild: BMWÜber eine Betaversion der BMW Points App konnten sie sich zudem mit anderen Projektteilnehmern messen, kleine Wettbewerbe absolvieren und Punkte sammeln. Zentrale Erkenntnis war, dass die PHEV-Fahrer über 90 Prozent aller Strecken innerhalb der Rotterdamer eDrive Zone rein elektrisch zurückgelegt hatten, wenn sie die App mit dem Fahrzeug verbunden hatten.
Die im Versuchsprojekt eingesetzte Technologie inspirierte die weitere Entwicklung von BMW eDrive Zones und BMW Points. Beide Innovationen halten nun bald Einzug in BMW Serienfahrzeugen. BMWs Plug-In-Hybrid Fahrzeuge bieten schon länger signifikante Vorteile gegenüber traditionellen Antrieben:

Lebensqualität verbessert: Mit der manuellen Aktivierung des elektrischen Fahrmodus tragen Nutzer zur Minderung von Emissionen und Verkehrsgeräuschen in Städten bei.
Geld gespart: Elektrisches fahren in der Stadt ist günstiger als mit Benzin und Diesel, wenn daheim oder beim Arbeitgeber geladen wird.
Immer die richtige Temperatur schon beim Einsteigen: Standheizung und Standkühlung sind serienmäßig.
Wer bremst gewinnt: Die Batterie wird durch das Bremsen wieder aufgeladen. Bei konventionellen Autos entsteht lediglich Hitze und Bremsenabrieb.
Das Beste aus zwei Welten: Der Plug-In-Hybrid bietet elektrische Fahrfreude in der Stadt und hohe Reichweite auf Langstrecke.
Sicher in die Zukunft: Weil ein Plug-In-Hybrid emissionsfrei fahren kann, darf er in viele Umweltzonen einfahren, privilegiert parken und Maut sparen.

Quelle: BMW – Pressemitteilung vom 25.06.2019
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14. August 2019

Polestar 2 zu Gast in San Francisco – Eindrücke von vor Ort

Den Polestar 2 mit 500 km Reichweite, 78 kWh Akku und 300 kW (408 PS) hat Ende Februar dieses Jahres das Licht der Welt erblickt. Mittlerweile steht fest, dass die neue vollelektrische Premium-Fließhecklimousine ab Anfang 2020 im chinesischen Luqiao (Provinz Zhejiang) vom Band laufen wird. Einen ersten Einblick des Polestar 2 konnte sich Alex Anderson im Rahmen der Polestar-Tour durch die USA in San Francisco verschaffen. Diese teilt er hier mit uns.

Mit der Verkündung der Daten und Fakten rund um das erste rein elektrische Auto von Polestar konnten wir festhalten, dass Polestar Wort hält und mit einem Preis von 39.900 Euro tatsächlich in direkte Konkurrenz zum Tesla Model 3 geht. Der Richtpreis der sogenannten Launch-Edition beträgt, für die ersten zwölf Produktionsmonate, 59.900 Euro.

Vor Februar 2021 ist mit dem abgespeckten E-Auto von Polestar wohl nicht zu rechnen. Alle Autos der Marke Polestar werden im zwei- oder dreijährigen Abonnement angeboten. Zudem uns derzeit noch weiterführende Informationen fehlen.

Als Kunde kann man künftig in den Polestar Spaces mit der modernen, digitalen Performance-Marke Polestar interagieren. Diese werden fortan in großen Metropolregionen eröffnet – typischerweise im Umfeld anderer innovativer Marken. Der erste Polestar Space wird Mitte 2019 in Norwegen eröffnet – einem der weltweit führenden Märkte für Elektroautos.
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14. August 2019

Eine neue Chance für die deutsche Solarindustrie

Die deutschen Photovoltaik-Hersteller sind tief gefallen, heute ist der Markt fest in chinesischer Hand. Das lässt sich rückgängig machen, verspricht eine Studie – wenn sich Europa zusammentut.

13. August 2019

Handtmann entwickelt leichte Batteriebox aus Aluminium

Aluminium-Spezialist Handtmann hat einen Baukasten für Hochvolt-Batteriegehäuse entwickelt. Damit sollen sich die Batterien einfach der Architektur im Fahrzeug anpassen lassen und je nach Ausführung bis zu 100 Kilogramm Gewicht einsparen.
Mit dem Baukasten will das Unternehmen aus Biberach die üblichen Gehäusegrößen abdecken, maximal sind vier Quadratmeter möglich. Bei den heute üblichen Batteriegehäusen aus Stahlblech liegt das Gewicht inklusive der Anschlüsse bei bis zu 200 Kilo – Handtmann will hier nach eigenen Angaben 30 bis 50 Prozent leichter sein.
Kern des Baukastens sind drei verschiedene Ausführungen bzw. Produktionsverfahren: Der Profil-Verbund mit extrudierten Aluminium-Profilen als Träger und einem Walzblech als Bodenplatte lässt sich einfach herstellen (maschinelles Schweißen), mit zunehmender Komplexität der Konstruktion (Kabeldurchführungen, Kühlleitungen, Befestigungspunkte, etc.) steigen jedoch die Kosten. Aber: Bleibt die Konstruktion einfach, kann ein Rahmen für 500 Kilogramm Batteriezellen gerade einmal 50 Kilogramm wiegen.
Das Hochdruck-Gießen setzt auf einen einteiligen Gehäuserahmen mit Wabenstruktur – für 500 Kilogramm Batteriezellen genügt nach Herstellerangaben ein 100 Kilogramm schwerer Druckguss-Rahmen. Der Nachteil: Die Gussform erlaubt nicht beliebig große Batteriegehäuse – die Technologie eignet sich eher für Hybridautos und Plug-in-Hybride denn für große Elektroauto-Batterien.

Die Hybridbauweise kombiniert die Strangpressprofile mit dem Aluminium-Druckguss. Die Gussteile werden dort verwendet, wo die verschweißten Profile an ihre Grenzen stoßen – etwa bei den genannten Kabeldurchführungen oder Befestigungspunkten. Durch die extrudierten Profile im Rahmen ergeben sich geschlossene Seitenkästen mit hohem Trägheitsmoment und guter Steifigkeit. In der Hybridbauweise bleibt laut Handtmann die Skalierbarkeit auf verschiedene Batterie- und Fahrzeuggrößen erhalten.
In Crash- und Belastungstests habe Handtmann in „ausführlichen Versuchsreihen“ kein Versagen in den tragenden Strukturen oder Deformation der Zellen feststellen können. „Wo im Test etwa 200 kN Kraftaufnahme gefordert sind, ergeben sich teilweise Reserven von etwa 30 Prozent“, schreibt das Unternehmen in der Mitteilung. Der Aufbau der Gehäuse ähnelt dabei jenen aus Stahlblech: Im Inneren des Gehäuses bilden Profile eine Struktur für die Batteriemodule. Sie stützen nicht nur die Module, sondern sind im Falle des Crashs auch ein Lastpfad, um die Aufprallenergie zu verteilen.
Aus der Mitteilung geht nicht hervor, ob Handtmann bereits einen ersten Kunden für sein neues Baukastensystem gewonnen hat.Quelle: Info per E-Mail

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13. August 2019