Das schreiben die Kollegen

Britischer E-Auto-Abo-Anbieter ordert 1.100 Renault ZOE

Renault macht ernst und elektrifiziert sein eigenes Modellprogramm. Schließlich will man sich nicht nur auf dem Erfolg des Renault ZOE ausruhen. Auch, wenn es darum geht die CO2-Flottenwerte in 2020 und den folgenden Jahren zu erfüllen. Dies konnten wir zuletzt beim Blick auf die E-TECH-Modelles des Unternehmens erkennen. Und dennoch ist der ZOE ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur CO2-freundlichen Flotte. Mit einer Order über 1.100 Renault ZOE kommt das Unternehmen einen weiteren, wichtigen Schritt voran.
Bestellt wurden die Stromer vom E-Auto-Abonnementservice Onto (ehemals Evezy) , erste Exemplare seien bereits ausgeliefert worden. Die restlichen Fahrzeuge sollen innerhalb der nächsten sechs Monate ausgeliefert werden und könnten somit noch 2020 ihren Einfluss auf die CO2-Flottenwerte ausüben. Die Renault ZOE werden im Rahmen des eigenen Angebots von Onto auf die Straße gebracht. Im Aboservice erhalten Kunden, gegen eine monatliche Gebühr das Auto, die Versicherung, einen Pannendienst, die Wartung und auch den Ladestrom. Erwähnenswert ist hierbei die Tatsache, dass das Abo jeden Monat gekündigt oder gewechselt werden kann, eine Anzahlung ist ebenfalls nicht notwendig.
Preislich beginnen die Abopreise bei 399 Pfund im Monat – hierfür erhält man allerdings “nur” einen ZOE der ersten Generation. Das Abo für die aktuelle Generation fällt höher aus, wie viel höher wurde vonseiten des Unternehmens bisher nicht kommuniziert. Onto teilt zumindest mit, dass man nicht 1.100 Mal die gleiche ZOE-Konfiguration geordert habe, vielmehr habe man die Bestellung zwischen den Ausstattungen Iconic und GT Line aufgeteilt. Alle Fahrzeuge verfügen aber über den stärkeren R135-Motor und die größere 52-kWh-Batterie.
Quelle: Electrive.net – Britischer E-Auto-Abo-Anbieter bestellt 1.100 Renault Zoe
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24. Juli 2020

“Hyundai Driving Experience“: E-Auto im Grenzbereich

Es gibt nur wenige Urlauber, die mit der Tour in die Ferien keinen Grusel verbinden. Die Straßen voll, die Zeit knapp – und nur Genervte am Steuer. Bei sengender Hitze sitzen sie in vollgestopften Kombis, ziehen schlecht austarierte Wohnwagen oder lichthupen sich spurspringend durch die blecherne Kolonne. Und so entscheiden in Urlaubsreisetagen mehr noch als sonst Winzigkeiten über sichere Ankunft oder Totalschaden. Ein kleiner Schlenker, ein Tick zu viel Tempo, ein Moment der Unaufmerksamkeit – oder das Manöver eines anderen, mit dem man nicht rechnen konnte.
Dabei ließen sich viele Situationen meistern. Wenn man geübt wäre darin. Im richtigen Bremsen, im exakten Lenken, im klugen Reagieren. Wenn man Routine hätte im Erspüren dessen, was das Auto kann, was man selbst – und was eben nicht.
HyundaiGenau dafür lassen sich Streifzüge buchen. Geführte Ausflüge ins Niemandsland der Physik. Sogar mit einem Elektroauto. Als „Hyundai Driving Experience“ bietet die ehemalige „Academy“ jede Menge Trips in Sachen Fahr-Erfahrung. Für Anfänger und Geübte, Alltag und Rundenzeit. Auf dem Nürburgring oder am Bilster Berg kann man rasanten Reiz erleben – aber auch, was man gerne verdrängt: Dass schon ein bisschen zu schnell sehr viel zu schnell sein kann. Und dass Naturgesetze auch für elektronische Helfer gelten. Egal, ob der Motor mit Kolben arbeitet oder mit Wicklung.
Vor der ersten Ausfahrt steht ein wenig Theorie, die kein bisschen grau ist. Warum ein Auto wie reagiert, wie man sich die Physik zum Freund macht, ab wann Haftungsfragen mit Nein beantwortet werden – und warum Gas geben sehr oft sehr viel besser ist als Bremsen.
Das Adrenalin kommt tröpfchenweise. Mit dem sportlichen Hyundai i30N vertraut machen oder mit dem vollelektrischen Hyundai Kona: Sitzposition finden, ein bisschen warmfahren. Dann Slalom im Hütchenwald. Schneller, noch schneller – dann kullern die ersten Pylonen. So ist das mit dem Grip. Je mehr der Reifen in Längsrichtung leisten muss, desto weniger stemmt er beim Lenkeinschlag. Pfeifen, rutschen, irgendwann ist dann Ende.
HyundaiDoch man täuscht sich auch allzu leicht. Moderne Gummis verkraften viel – und moderne Autos noch viel mehr. Anfahrt auf ein Hindernis mit Tempo 100. Im allerletzten Moment das Notmanöver: Haken links, Haken rechts, Schlagbremsung. Für die Elektronik kein wirkliches Problem. Für manche Fahrer schon. Es ist wie auf der Straße. Den ersten Schlenker schaffen die meisten im Reflex, das blitzschnelle Gegenlenken schon nicht mehr. Von den Fehlversuchen zeugen dann schwarze Spuren, die sich erst ineinander winden und abrupt im Bankett enden oder an der Leitplanke.
Natürlich spielt eine gewaltige Rolle, womit man unterwegs ist. Und unterschiedlicher könnten die beiden Autos kaum sein. Hier der flache Flottflitzer mit 275 PS, dort gehobene E-Power mit 204 PS. Der Kona schiebt blitzschnell an und überrascht dank Boden-Batterie mit tiefem Schwerpunkt und einer für SUV-Verhältnisse erfreulich geringen Wankneigung. Doch gegenüber dem agilen i30 N kämpft er eben auch mit 300 zusätzlichen Kilos und schmaleren Reifen ohne spezielle Sport-Mischung.
Heißt auf der Strecke: Was der Kona am Start und bei Zwischenspurts gewinnt, büßt er in Kurven ein – und früher bremsen muss man auch. Da mag die Kraft noch so spontan einsetzen – Masse schiebt eben. Doch Rundenzeiten sind auch nicht die Kernkompetenz des Kona-e. Und für eine Grenz-Erfahrung schlägt er sich mehr als wacker.
HyundaiDie Truppe wechselt zur Agenten-Wende: Vollgas im Rückwärtsgang, Kupplung, voller Lenkeinschlag, in den zweiten Gang reißen und am Ende der 180-Grad-Drehung Gas geben. Sieht bei den Instruktoren so leicht aus wie im Film – erfordert aber ein Höchstmaß an Koordination. Selbst wenn die Strecke bewässert ist. Übt man im Alltag ja auch viel zu selten…
Auch mit einem Handicap lernt man umzugehen. Peripher erfassen wir 175 Grad – nehmen also mit Gesicht nach vorne noch unsere seitlich ausgestreckten Arme wahr, richtig scharf indes sehen wir gerade mal in einem Bereich von einem Grad. Und in der Regel fahren wir genau dahin – leider auch Richtung Gefahr, weil der Furchtsamen Blick genau dahin geht.
Zu lernen gibt es viel. Sehr viel sogar. Dass es einen gewaltigen Unterschied macht, an welcher Achse die Räder treiben. Dass ein drängendes Heck nicht das Ende ist, sondern erst der Anfang. Und dass man selten bloß hilfloser Passagier ist. Schließlich sind da noch Pedale, Lenkrad – und eben das Auge für die kluge Richtung.
Dass feige sei, wer bremst, und ähnliche Sprüche hört man nicht. Noch nicht mal bei den Kursen, in denen hohe Fahrkunst das Thema ist. Wäre auch ziemlicher Quatsch. Denn wer nicht bremst, war vor der Kurve womöglich nicht schnell genug. Eher stimmt da schon, dass länger schnell ist, wer später bremst. Und ja: Augen auf bei der Linien-Wahl. Nichts kostet so viel kostbare Zeit wie der unperfekte Weg. Das ist mit Strom nicht anders als mit Sprit. Die Musterlösung kann man sehen, wenn Profis mit dem 680 PS starken Veloster ETCR über die Piste surren – dem Hyundai für die elektrische Rennsport-Meisterschaft.
HyundaiDas ist so beeindruckend wie deprimierend. Jahre an Lenkrad-Erfahrung kann man in zwei Tagen Hyundai Driving Experience nur ein ganz klein wenig aufholen. Leider. Immerhin haben sich am Ende eines Kurses diverse Reifen aufgerieben für die Erkenntnis, dass auch mit Übung zwar nicht alles geht – aber verdammt viel. Wenn man nur weiß, wie. Alles zu Lehrgängen, Terminen und Preisen auf dieser Webseite von Hyundai.
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24. Juli 2020

Audi sieht E-Auto als Teil der Energiewende und forscht an bidirektionaler Ladetechnik

“Der Wendepunkt ist nahe” für Elektrofahrzeuge. Bei der IAA 2017 legte sich der VW Konzern auf die „Roadmap E“, eine umfassende Elektrifizierungsoffensive fest. 2019 festig man diese und setzt die gesteckten Ziele noch höher an. Und stellt dafür entsprechende Mittel zur Verfügung. Dabei ist es nicht nur die Marke VW, welche die Veränderung herbeiführen möchte. Im Gegenteil alle Marken des Konzerns werden für den Wandel eingespannt. Im Rahmen dessen entstehen auch neue Geschäftsfelder.
Dies zeigt sich beispielsweise dadurch, dass man sich Gedanken über neue Geschäftsmöglichkeiten bei der Speicherung und Nutzung von Energie macht. Daher heißt es bei Audi derzeit: “Netzstabilität erhöhen, Stromkosten senken und einen Teil zum Klimaschutz beitragen”. Gemeinsam mit der Hager Group verfolgt man diesen Ansatz. Ziel sei die Einbindung des Elektroautos in das häusliche Stromnetz. Betrachtet, wird dies im Kern eines innovativen Forschungsprojekts zum bidirektionalen Laden. Dabei steht insbesondere das Zusammenspiel mit einer Photovoltaikanlage im Mittelpunkt der Betrachtung, da überschüssiger PV-Strom zwischengespeichert und bei Bedarf abgegeben werden kann.
Im ersten Halbjahr 2020 steuerten Erneuerbare Energien erstmals über 50 Prozent zum deutschen Strommix bei. An sich eine sehr positive Entwicklung. Allerdings gilt auch zu beachten, dass mit einem steigenden Anteil aber auch ein Grunddilemma von Wind- und Sonnenkraft wächst: die Stromerzeugung ist nicht immer konstant. An Sonnentagen und in Starkwindphasen fehlen häufig Kapazitäten, um die erzeugte Energie zu speichern, die das Netz nicht abnehmen kann. Eine intelligente Ladeinfrastruktur wird dadurch zum Muss.
Aus diesem Grund haben Audi und die Hager Group gemeinsam einen Forschungs- und Lösungsansatz entwickelt, der finanzielle Anreize schafft sowie eine erhöhte Versorgungssicherheit bietet: das bidirektionale Laden. “Durch die Elektromobilität rücken Automobilindustrie und Energiewirtschaft enger zusammen. Die Batterie eines Audi e-tron könnte ein Einfamilienhaus rund eine Woche autark mit Energie versorgen. Perspektivisch möchten wir dieses Potenzial nutzbar und das E-Auto als Stromspeicher auf vier Rädern zum Teil der Energiewende machen”, sagt Martin Dehm, technischer Projektleiter für bidirektionales Laden bei Audi.
AudiDer Ansatz von Audi ist so einfach wie genial, wenn man es auf den Punkt bringen will. Denn so soll die Hochvolt-Batterie des Elektroautos nicht nur über die Wallbox zu Hause geladen werden, sondern kann als dezentrales Speichermedium auch wieder Energie ans Haus abgeben. Hat der Kunde eine Photovoltaikanlage, dient das E-Auto als Zwischenspeicher für den eigenerzeugten Ökostrom. Wenn die Sonne nicht mehr scheint, kann das Fahrzeug dann den gespeicherten Strom wieder ans Haus abgeben. In der Praxis verspricht man sich dadurch, dass die Stromkosten des Hausbesitzers gesenkt, gleichzeitig aber die Netzstabilität erhöht wird.
“Die Batterie von Elektrofahrzeugen zu nutzen, um einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und gleichzeitig Stromkosten zu senken, ist eine Vision, die uns von Anfang an fasziniert hat. Mit Audi haben wir daher einen idealen Partner gefunden.” – Ulrich Reiner, Projektleiter Hager Group
In der Praxis ist die graue Theorie dann doch ein wenig schwieriger umzusetzen, da eine hohe technische Intelligenz und das abgestimmte Zusammenspiel verschiedener technischer Komponenten auf Seiten der Infrastruktur sowie im Fahrzeug vorhanden sein muss. Audi selbst hat dies mit einem Audi e-tron getestet. Dabei zeigt sich, dass der Stromer mit einer DC-Wallbox, die eine Ladeleistung von bis zu 12 kW ermöglicht, sowie einem flexibel erweiterbaren Heimspeicher mit 9 kWh Kapazität zusammenarbeitet. Bei einem möglichen Serieneinsatz könnte dieser für zusätzliche Flexibilität sorgen, ist aber keine notwendige Voraussetzung für das bidirektionale Laden. Dank der DC-Spannungsebene im Gesamtverbund kommt die Verbindung zwischen PV-Anlage und Fahrzeug ohne Wechselrichter aus – eine besonders effiziente Lösung.
Einen großen Stellenwert legten die Entwickler auf die Alltagtauglichkeit. „Die Erhaltung der Mobilität steht für uns im Mittelpunkt. Um das bidirektionale Laden alltagstauglich zu gestalten, muss sich der Kunde daher nicht einschränken“, beschreibt Dehm den Entwicklungsfokus. „Das intelligente Lademanagement steuert die optimale Nutzung der Batterie und maximiert damit die Wirtschaftlichkeit des Gesamtsystems. Für den Kunden ist die Bedienung denkbar einfach – Auto anstecken und der Rest passiert automatisch.“
Festhalten lässt sich am Ende des gemeinsamen Forschungsprojekts mit der Hager Group, dass Kunden mit eigener PV-Anlage ihre Mobilität kosten- und CO²-optimiert gestalten können, und gleichzeitig das Stromnetz entlasten. Positiver Effekt dabei: Kunden eines Elektroautos können zusätzlich einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten. Die intelligente Nutzung der HV-Batterie im Fahrzeug erschließt darüber hinaus nachhaltige Einsatzmöglichkeiten für eine vorhandene und bislang nur für Mobilitätszwecke verwendete Ressource.
Quelle: Audi – Pressemitteilung vom 23. Juli 2020
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24. Juli 2020

Elektroautos: Stromverbrauch höher als vom Bordcomputer angezeigt

Es sind fast immer Verluste beim Ladevorgang, wenn E-Autos insgesamt wesentlich mehr Strom verbrauchen als der Bordcomputer anzeigt. Ein Test mit 15 Kandidaten.

23. Juli 2020

Zahl der der Oldtimner steigt kräftig

Erstmals sind in Deutschland mehr als eine halbe Millionen Autos mit H-Kennzeichen zugelassen.

23. Juli 2020

Stadtwerke Regensburg weiten E-Carsharing Earl aus

Die Stadtwerke Regensburg erweitern ihr E-Carsharing-Angebot Earl um 15 weitere E-Autos auf insgesamt 20 Fahrzeuge. Die ersten neuen Exemplare werden voraussichtlich im August in Betrieb gehen. Beschafft werden die Modelle BMW i3, Renault Zoe, Nissan Leaf und Nissan e-NV200.
Der Beschaffung vorausgegangen war ein Beschluss des Stadtrats im vergangenen Jahr sowie eine europaweite Ausschreibung. Aufgrund der Gesundheitskrise und der langer Lieferzeiten hat sich der Bestellprozess zusätzlich in die Länge gezogen. Nun bekommen die fünf E-Fahrzeuge des 2016 gestarteten Earl-Angebots aber in absehbarer Zeit Verstärkung. Da es sich um ein stationäres Carsharing-Konzept handelt, werden die neuen Stromer an „sinnvollen Standorten“ im ganzen Stadtgebiet verteilt. Bei der Standortwahl sei zudem zu beachten gewesen, dass ausreichend Parkraum zur Verfügung stehe und bestimmte technische Voraussetzungen erfüllt seien, so die Stadtwerke. Eine Liste aller neuen Standorte findet sich unter unten stehendem Link. In der Regensburger Altstadt wird derzeit noch ein passender Platz gesucht.
Der Zugang zu Earl erfolgt über App oder eine RFID-Karte. Da es sich um ein stationäres Carsharing-Angebot handelt, müssen Nutzer das Fahrzeug nach der Fahrt wieder am Ausgangspunkt abstellen und an die Ladesäule anschließen, die übrigens zu 100 Prozent Ökostrom der REWAG aus dem Uniper-Wasserkraftwerk Regensburg spendet. Regulär kostet die Stunde 3,49 Euro, plus einer Kilometerpauschale von 0,10 Euro pro Kilometer. Um 1,50 Euro günstiger wird es für Besitzer eines ÖPNV-Jahresabos. Wer Kunde bei der REWAG ist, erhält einen Nachlass von 50 Cent auf den Stundenpreis, ebenso als Glasfaser Ostbayern Privatkunde.

„Das Ziel der Erweiterung ist es, die hohe Nachfrage der Regensburger Bürgerinnen und Bürger mit einem entsprechenden Angebot zu bedienen und parallel durch eine stärkere Verteilung der Fahrzeuge im Stadtgebiet die Gesamtnachfrage weiter zu steigern und das Carsharing als Alternative zum Zweitwagen attraktiv zu machen“, äußert Stadtwerke-Chef Manfred Koller. Es ginge langfristig darum, das Verkehrsaufkommen in Regensburg zu reduzieren und eine wirkliche Alternative für ein eigenes Auto zu bieten.tvaktuell.com, das-stadtwerk-regensburg.de

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23. Juli 2020

Oxis und Texas Aircraft entwickeln E-Flugzeug in Brasilien

Der Lithium-Schwefel-Batteriespezialist Oxis Energy hat zusammen mit Texas Aircraft Manufacturing die Entwicklung eines mit Oxis-Zellen ausgerüsteten Elektroflugzeugs für Trainingsflüge angekündigt. Die Kooperation ist für die Briten bereits die zweite Entwicklungspartnerschaft im Luftfahrtbereich.
Erst kürzlich vereinbarte Oxis eine Kooperation mit dem US-Flugzeughersteller Bye Aerospace, nun folgt ein weiteres Engagement mit Entwicklungsschwerpunkt in Brasilien, wo Oxis aktuell auch ein Werk hochzieht. Ziel der beiden neuen Partner ist es, basierend auf dem Colt S-LSA von Texas Aircraft eine elektrisch betriebene Maschine für die Flugausbildung und regionale Linienflüge zu kreieren. Der eColt soll über eine zweisitzige Kabine verfügen, vollständig aus Metall gebaut werden und auf eine maximale Flugdauer von zwei Stunden beziehungsweise eine maximale Reichweite von 200 nautischen Meilen ausgelegt sein. Nähere technische Details behält das Duo vorerst für sich.
Als Entwicklungsstandort dient die Produktionsstätte von Texas Aircraft im brasilianischen Campinas. Neben den Li-S-Batteriezellen aus dem Oxis-Werk in Juiz de Fora werden auch alle anderen wichtigen Flugwerks- und Antriebskomponenten in Brasilien hergestellt. Konkret sei der Antriebsstrang bei WEG aus Jaragua do Sul und die Batterie samt Managementsystem bei der AKAER-Gruppe aus San Jose dos Campos in Auftrag gegeben, heißt es in einer begleitenden Mitteilung.
Oxis-Chef Huw Hampson-Jones ist überzeugt, dass das Projekt Brasilien weltweit an die Spitze der Entwicklung, Herstellung und des Exports von elektrifizierten Regionalflugzeugen bringt. „Die Partnerschaft wird hoch qualifizierte Arbeitsplätze in ganz Brasilien schaffen und zu bedeutenden Exporten von Produkten, Dienstleistungen und Know-how beitragen.“

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23. Juli 2020

Volkswagens Industrie-Plattform Industrial Cloud gedeiht

Nach Volkswagens eigenen Fabriken können sich auch andere Unternehmen der Plattform anschließen. Elf sind schon dabei.

23. Juli 2020

Ladeverluste laut ADAC oft höher als angegeben

Der ADAC hat die Ladeverluste von aktuellen Elektroautos untersucht. Die Tester verglichen 15 Elektro-Modelle im Hinblick auf ihren realen Verbrauch an der Ladesäule im Vergleich zur Angabe im Bordcomputer. Ergebnis: Je nach Fahrzeug weichen die Angaben zehn bis 25 Prozent voneinander ab.

In dem Test kam einzig der Kia e-Niro mit der 64-kWh-Batterie unter die Marke von zehn Prozent – mit 9,9 Prozent aber nur knapp. Sprich: Die geladene und damit bezahlte Energiemenge ist 9,9 Prozent höher als der vom Bordcomputer angegebene Verbrauchswert. Die Messsysteme im Auto können die beim Aufladen anfallenden Verluste nicht erfassen. Ladeverluste entstehen beim Laden in der vorgelagerten Elektroinstallation und der Ladestation, im Bordladegerät des Fahrzeuges und in der Antriebsbatterie.
Nach dem e-Niro kamen der BMW i3 120 Ah und der Kia e-Soul (64 kWh) mit 12,2 Prozent auf die nächstbesten Werte – knapp gefolgt vom Hyundai Ioniq Elektro mit 12,3 Prozent. Die Premium E-SUV Audi e-tron (14 Prozent Ladeverlust), Mercedes EQC 400 (15,9 Prozent) und Jaguar I-Pace (17,4 Prozent) landen nur im Mittelfeld.
Beliebte Volumen-Elektroautos wie der Renault Zoe liegen mit 19 Prozent Ladeverlusten (bzw. 18,4 Prozent mit dem R110-Motor) nur auf den hinteren Plätzen. Der Nissan Leaf schneidet mit 17,6 Prozent kaum besser ab. Auffällig sind die Werte bei den eigentlich Baugleichen Seat Mii electric und dem VW e-Up: Während der VW mit 15,8 Prozent im Mittelfeld landet, hat der ADAC bei dem Seat-Pendant mit 20,8 Prozent den zweithöchsten Wert überhaupt ermittelt.

Schlusslicht ist in der ADAC-Auswertung das Tesla Model 3, bei dem der tatsächliche Strombedarf 24,9 Prozent über dem Bordcomputer-Wert liegt. Allerdings nur in der Variante mit Long-Range-Batterie. Für das Tesla Model 3 SR+ hat der ADAC eine Abweichung von 18 Prozent ermittelt.
Zu den genauen Messverfahren und dem Versuchsaufbau, etwa der verwendeten Ladestation, sowie zu den Umgebungsbedingungen hat der Autoklub in der Mitteilung keine Angaben gemacht.
Als Folgerung aus den eigenen Messwerten fordert der ADAC von den Herstellern, nicht nur die Verbrauchswerte, sondern auch die Ladeverluste in Prozent bei den technischen Angaben mitaufzuführen. Nur so könnten Verbraucher eine vollständige Übersicht über den Stromverbrauch erhalten, so der Klub. Außerdem sollten die Hersteller bei der Entwicklung nicht nur auf effiziente Antriebe, sondern auch auf Ladesysteme mit niedrigen Verlusten achten.adac.de

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23. Juli 2020

Entratek zeigt neue DC-Wallbox in zwei Leistungsstufen

Der Ladeinfrastrukturanbieter Entratek aus Norderstedt hat die DC-Wallbox „Power Capsule“ vorgestellt. Das Modell gibt es in Versionen mit 22 bzw. 30 kW Ladeleistung und soll sich für den Einsatz zu Hause und in der Stadt eignen.

Das 2010 gegründete Unternehmen spricht in der Mitteilung von einer „zukunftsweisenden Lösung im urbanen Raum“. Während nur wenige Elektroautos mit 22 kW AC laden können – selbst hochpreisige Fahrzeuge mit großen Akkus – sollen die DC-Wallboxen bei gleicher Anschlussleistung viele Autos deutlich schneller laden können als ein gleich starker AC-Ladepunkt, da der Flaschenhals des AC-Onboard-Chargers umgangen wird.
Für ein Tesla Model 3 (die Batteriegröße wird nicht angegeben) rechnet Entratek mit einer Ladezeit von 92 Minuten an dem 30-kW-Modell. Im Vergleich zu einer einphasigen Wallbox sei das eine Ersparnis von 261 Minuten – der Vergleich hinkt allerdings etwas, da das Model 3 dreiphasig mit 11 kW laden kann. Dennoch will Entratek (wie auch andere Anbieter in diesem Bereich) mit der DC-Wallbox die Lücke zwischen langsameren AC-Laden und DC-Schnellladern schließen. So werden in der Mitteilung Parkplätze an Supermärkten, Theatern, Restaurants und Einkaufszentren genannt – also Punkte, an denen die Verweildauer länger als 10 bis 15 Minuten am High Power Charger ist, aber an denen bei einem typischen Aufenthalt mit einem AC-Ladepunkt kaum Reichweite nachgeladen werden kann.
Ein Vorteil der DC-Wallboxen auf solchen Parkplätzen ist, dass sie in der Regel kein Fundament benötigen und somit einfacher installiert werden können als eine abgespeckte DC-Ladesäule. Entratek gibt an, dass die Power Capsule von zwei Installateuren innerhalb von 30 Minuten aufgebaut werden könne.

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23. Juli 2020

Montanuniversität Leoben entwickelt klimaneutrale Energie- und Rohstoffinnovation

Im Rahmen einer Kooperationsvereinbarung mit den namhaften Industriepartnern voestalpine Stahl, Primetals Technologies Austria, Wien Energie und RAG Austria (als Industrie-Projektkoordinator) entwickelt die Montanuniversität Leoben vielversprechende, zukunftsweisende Carbon- und Wasserstoff-Technologien, durch die es möglich sein wird, Carbon und Wasserstoff CO2-neutral aus einer Hand zu gewinnen.

23. Juli 2020

Teslas tankt man nicht

Erneut kursiert ein Video, in dem zu sehen ist, wie jemand versucht, einen Tesla mit Sprit zu betanken. Wie schon bei einem früheren Fall ist aber nicht auszuschließen, dass die Szene gestellt ist.twitter.com via teslamag.de

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23. Juli 2020