Das schreiben die Kollegen

„Get Charge“: Das Telekom Ladestrom-Angebot wird spürbar ausgebaut

Ende vergangenen Jahres hatten wir bereits darüber berichtet, dass die Telekom ins Ladestrom-Angebot-Spiel einsteigt.  Denn in puncto E-Mobilität machte das Unternehmen nicht nur mit dem eigenen Ladenetzwerk von sich reden, sondern nun auch mit einem Ladetarif für E-Autos, welcher übergreifend über alle Hubject-Roamingplattform angebundenen Stationen gelten soll. Nun gibt es weitere Informationen.
Ab dem kommenden Monat erhält das Ladestrom-Angebot nicht nur seinen neuen Namen „Get Charge“, sondern weitet auch das Angebot an Ladepunkten auf rund 13.400 Stück aus. Des Weiteren gibt es auch hinsichtlich der Abrechnung eine Veränderung. Statt nach Minuten wird nun nach Verbrauch in kWh abgerechnet.
Telekom nutzt Umstellung der Abrechnung nach Ladezeit auf Verbrauch für Preiserhöhung
Die Umstellung der Abrechnung nach Ladezeit auf Verbrauch hat man genutzt um die eigenen Preise zu erhöhen. Begründet wird dies vonseiten der Telekom mit einer Anpassung an reguläre Marktpreise sowie den Hinweis, dass es sich bei dem bisherigen Tarif (2 Cent/Minute) um ein Einführungsangebot gehandelt hatte.
Hinsichtlich der Preise unterscheidet man zwischen „bevorzugten“ und gewöhnlichen Partnern. Der Preis bei bevorzugten Partnern beträgt 29 Cent für Wechselstrom (AC) bzw. 39 Cent für Gleichstrom/Schnell-Ladepunkte (DC) pro Kilowattstunde. Bei allen normalen Partnern beträgt der Preis für AC wie DC einheitlich 89 Cent pro kWh.
Bevorzugte Partner

Allego
Fastned (später im April)
Innogy
Ionity
ComfortCharge
ChargeCloud
Bosch
Digital Energy Solutions (DES)
LastMileSolutions
Stadtwerke Lindau
Enio
EVH

Gewöhnliche Partner (nur ein Auszug)

chargeIT
DB Energie
EnBW
has.to.be
inno2grid
Ladenetz
Plug’n Charge

Grund für die Klassifizierung in zwei Gruppen sind laut Telekom einerseits höhere Preise, zum anderen aber auch unterschiedliche Servicequalitäten (Zuverlässigkeit, Wartung etc.) der Partner.  Dennoch habe man sich entschieden, um eine größtmögliche Abdeckung an Ladepunkten anbieten zu können,  auch Partner zu berücksichtigen, die den hohen Ansprüchen der Telekom (noch) nicht genügen.
Abrechnung, Bedienung, usw… über „Get Charge“-App
Details zu den Ladevorgängen wie Zeitpunkt, Ort und Dauer der Ladung sowie die Anzahl der geladenen Kilowattstunden können die Kunden jederzeit auch weiterhin in ihrer App einsehen. Abrechnung und Zahlung erfolgen monatlich.  Zum Start des Projekts betrug die Abdeckung etwa 80 Prozent der öffentlichen Ladeangebote in Deutschland. Ein weiterer Ausbau wird nun umgesetzt.
„Elektromobilität wird künftig eine feste Größe. Deshalb erweitern wir mit Telekom Ladestrom erneut unser Portfolio und schließen so für unsere Kunden die Lücke zwischen Elektroauto und öffentlichen Ladesäulen.“ – Michael Hagspihl, Geschäftsführer Privatkunden Telekom Deutschland GmbH
Keine Neuigkeiten beim eigenen Ladestrom-Netz
Kommen wir noch einmal kurz auf das Telekom eigene Ladenetz zurück. Anfang August vergangenen Jahres haben wir darüber berichtet, dass das Telekom Ladenetz-Großprojekt wohl ein wenig zu stocken scheint. Nachdem im Februar diesen Jahres die Rede von rund 380.000 Kabelverzweiger deutschlandweit war, die zur Ladestation umgerüstet werden können. Dann folgte relativ zügig die Information, dass der Ausbau nicht lahmt und noch im Herbst 2018 mit dem weiteren Ausbau begonnen wird.
Im November ging es dann auch los, wie es weitergeht, werden wir beobachten. Zunächst scheint der Fokus jedoch auf dem Ausbau des eigenen Ladestrom-Angebotes „Get Charge“ zu liegen.
Quelle: emobly.com – “Get Charge” – Deutsche Telekom baut Ladestrom-Angebot aus
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20. März 2019

Fahrlehrer- und Bundesfahrprüfertag 2019: Assistenzsysteme erhöhen Verkehrssicherheit, erfordern jedoch Schulungsaufwand

EU-Kommission und Fahrschuldelegationen aus sechs Ländern beim Expertentreff am Red Bull Ring in Spielberg mit dabei

20. März 2019

Kanada will Elektroautos mit bis zu 5.000 Dollar fördern

Die kanadische Regierung kündigt mit ihrem neuen Haushaltsplan auch Subventionen an, um die Verbreitung von Elektrofahrzeugen im Land zu fördern. So sollen über die nächsten drei Jahre hinweg 300 Millionen US-Dollar für Kaufprämien bereitgestellt werden: 
Mit bis zu 5.000 US-Dollar will die kanadische Regierung Batterie-elektrische und Brennstoffzellen-Fahrzeuge bezuschussen, deren Listenpreis maximal 45.000 US-Dollar beträgt. Somit würde vor allem das Tesla Model 3, der Chevrolet Bolt oder auch der Nissan Leaf von der Förderung profitieren.
Natural Resources Canada erhält darüber hinaus über fünf Jahre hinweg 130 Millionen US-Dollar, um neue Ladestationen an Arbeitsplätzen und Mehrfamilienhäusern, an öffentlichen Parkplätzen sowie an abgelegenen Standorten zu errichten. Weitere fünf Millionen Dollar sollen über die nächsten fünf Jahre hinweg investiert werden, um mit Autoherstellern freiwillige Verkaufsziele für Elektroautos zu vereinbaren und um sicherzustellen, dass das Fahrzeugangebot mit der steigenden Nachfrage Schritt hält. Das übergeordnete Ziel der kanadischen Regierung ist es, dass bis zum Jahr 2040 nur noch emissionsfreie Fahrzeuge im Land verkauft werden – mit Zwischenzielen von 10 Prozent bis 2025 und 30 Prozent bis 2030.electrek.co, autonews.com, budget.gc.ca

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20. März 2019

Evergrande will ab Juni mit Produktion von E-Autos beginnen

Der chinesische Immobilienkonzern Evergrande Group kündigt an, im Juni mit der Produktion seiner ersten Elektrofahrzeuge beginnen zu wollen. Der Konzern werde dabei auf Produktionstechnologien von Saab und Koenigsegg zurückgreifen.
Gemeint ist offenbar die Saab-Nachfolgefirma NEVS (National Electric Vehicle Sweden), bei der Evergrande im Januar als neuer Haupteigentümer eingestiegen war und die ihrerseits kurz danach 20 Prozent der Anteile des schwedischen Sportwagenherstellers Koenigsegg übernommen hatte.
Über das geplante Produktionsvolumen ist noch nichts bekannt, doch der chinesische Konzern hat offenbar große Pläne. „Evergrande strebt an, innerhalb von drei bis fünf Jahren die größte und stärkste Elektrofahrzeug-Gruppe der Welt zu werden“, wird Firmenchef Hui Ka Yan zitiert.
Die Antriebssysteme für die Elektroautos von Evergrande soll der niederländischen Anbieter e-Traction liefern. Möglicherweise könnte Cenat New Energy die Batterien für die Stromer beisteuern. Erst im Januar hatte Evergrande auch bei dem chinesischen Batteriehersteller die Mehrheit übernommen. Evergrande will die jährlichen Produktionskapazitäten von Cenat in den nächsten zehn Jahren auf 60 GWh steigern. Der Konzern hat zudem im Januar einen neuen Ableger namens Evergrande Smart Charging Technology für Ladeinfrastruktur gegründet. Zudem führt Evergrande laut Bloomberg Gespräche mit der Harvard University, um künftig bei der Entwicklung von neuen Batterien, E-Motoren und künstlicher Intelligenz für sein Elektrofahrzeug-Geschäft zu kooperieren.
Evergrande Health war vielen bereits als Investor bei Faraday Future ein Begriff. Der gemeinsam ausgehandelte 2 Milliarden Dollar schwere Deal galt in der ersten Jahreshälfte 2018 als Rettungsanker für das mit finanziellen Turbulenzen kämpfende Startup. Im Oktober hieß es dann überraschend, dass der Elektroauto-Hersteller aus der Vereinbarung mit Evergrande Health wieder aussteigen wolle. Es folgten gegenseitige Schuldzuweisungen, den Deal nicht eingehalten zu haben. Inzwischen ist aber Ruhe eingekehrt. Evergrande hält 32 Prozent der Anteile an Faraday Future. Jetzt will Evergrande selbst mit der Produktion von E-Autos beginnen.reuters.com, bloomberg.com

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20. März 2019

Im Land der Kohle bleibt man dem Verbrenner treu

Den Mitgliedern der Landesregierung in Nordrhein-Westfalen steht noch kein einziges reines Elektrofahrzeug zur Verfügung, wie aus der Antwort von NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart auf eine Kleine Anfrage hervorgeht. 
Zu Begründung wird angeführt, dass „für die Erfüllung der Regierungsgeschäfte hinsichtlich der Anforderungen an ein täglich intensiv genutztes ‚fahrendes Büro‘ und die Reichweite derzeit keine passenden Fahrzeugangebote auf dem Markt erhältlich” seien.n-tv.de, nrw.de (PDF)

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20. März 2019

Faurecia und Michelin auf dem Weg zum weltweit führenden Anbieter von Wasserstoffmobilität

Mit einem gemeinsamen Joint Venture von Michelin, Weltmarktführer für Reifen und nachhaltige Mobilität, und Faurecia, führendes Technologieunternehmen in der Automobilbranche, will man im Bereich der Wasserstoffmobilität zum führenden Anbieter werden.
Mit diesem Joint Venture werden alle Aktivitäten von Michelin im Bereich Brennstoffzellen – einschließlich seiner Tochtergesellschaft Symbio – mit denen von Faurecia zusammengeführt. Das Gemeinschaftsunternehmen wird zu gleichen Teilen im Besitz von Faurecia und Michelin sein.
Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme unterschiedlicher Ausprägung im Mittelpunkt der Aktivitäten
Das gemeinsam erklärte Ziel ist es Wasserstoff-Brennstoffzellensysteme für leichte Fahrzeuge, Nutzfahrzeuge, Lastkraftwagen und andere Anwendungen entwickeln, produzieren und vermarkten. Man möchte in Zukunft mit dem gemeinsamen Joint Venture nicht weniger als der weltweit führenden Anbieter von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen werden.
Durch die Kombination der Erfahrungen und des Know How beider Unternehmen wird man eigener Aussage nach eine einzigartige Palette von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen für alle Anwendungsfälle anbieten können.
Joint Venture profitiert vom Wissen und Verbindungen der beiden Partner
Konkret wird Michelin Symbio – einer Konzerntochter seit dem 1. Februar 2019 und Lieferant von Wasserstoff-Brennstoffzellensystemen im Zusammenhang mit einer Reihe digitaler Dienstleistungen – sowie Forschungs-, Entwicklungs- und Produktionsaktivitäten beitragen.
Faurecia seinerseits wird die Kompetenz im Bereich Brennstoffzellentechnologie, die durch eine strategische Partnerschaft mit CEA entwickelt wurde, sowie ausgeprägtes industrielles Know-how und strategische Beziehungen zu den Automobilherstellern einbringen. Faurecia wird seine Entwicklung von Wasserstoffhochdrucktanks in Zusammenarbeit mit Stelia Aerospace Composites fortsetzen, was auch dem Joint Venture zugute kommt.
Des Weiteren wird man von der Zusammenarbeit zwischen Michelin und ENGIE, einem globalen Energie- und Dienstleistungskonzern, bei der Entwicklung eines Wasserstoff-Ökosystems, insbesondere im Bereich der Wasserstoffmobilität, profitieren.
Unterzeichnet wurde eine entsprechende Vereinbarung am gestrigen Dienstag, in Anwesenheit von Agnès Pannier-Runacher, Staatssekretärin im französischen Ministerium für Wirtschaft und Finanzen. Dieser Vorgang steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden.
Für Elektrofahrzeuge ergänzt die Brennstoffzellentechnologie die Batterietechnologie – insbesondere in Anwendungsfällen, die eine sehr intensive Nutzung und größere Autonomie erfordern. Darüber hinaus wurde die Brennstoffzellentechnologie kürzlich von der Europäischen Union als eines der sechs Projekte im Rahmen der Important Projects of Common Interest ausgewählt.
Quelle: Faurecia – Pressemitteilung vom 19. März 2019
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20. März 2019

Studie zu erneuerbaren Energien: Hohe Akzeptanz für Ausbau, fehlender Schwung bei Umsetzung

Die Akzeptanz erneuerbarer Energietechnologien ist in Österreich so hoch wie nie zuvor. Das zeigt eine aktuelle Studie der Uni Klagenfurt, WU Wien, Deloitte und Wien Energie. Ob Windkraft, Photovoltaik, Wasserkraft oder Elektromobilität – die Bevölkerung steht der Energiewende sehr positiv gegenüber. Allerdings scheint es oft an attraktiven Anreizen zu mangeln, um selbst aktiv zu werden. Dem Systemumbau fehlt es bisher an Dynamik.

20. März 2019

Faurecia macht sich für E-Mobilität durch attraktive Anreize und Lademöglichkeiten stark

Das Technologieunternehmen Faurecia macht sich spürbar stark für die E-Mobilität. Durch eine überarbeitete Richtlinie bietet man dort seit Anfang des Jahres Dienstwagenberechtigten bei Faurecia noch stärkere Anreize, sich für Elektroautos oder Plug-in-Hybride zu entscheiden. Dabei folgt die Ausrichtung auf nachhaltige und emissionsfreie Mobilität der eigenen Unternehmensstrategie und den eigenen Innovationen im Bereich „Sustainable Mobility“.
„Mitarbeiter, die sich für ein Elektro- oder Plug-in-Hybrid-Fahrzeug entscheiden, werden an immer mehr Faurecia Standorten die Möglichkeit haben, ihr Auto während der Arbeitszeit zu laden. Sie erhalten zudem eine Heimladevorrichtung für das Laden zuhause.“ – Andreas Marti, Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor der Faurecia Automotive GmbH
An den deutschen Standorten werde man die hierzu notwendige Ladeinfrastruktur in den kommenden Wochen installieren, an denen es viele Dienstwagenfahrer gibt. Mit Digital Energy Solutions hat Faurecia in diesem Bereich einen kompetenten Partner, der sich um die Einrichtung der Ladeinfrastruktur auf dem Firmengelände und beim Mitarbeiter kümmert.
Marti gibt in diesem Zusammenhang zu verstehen, dass man dadurch sicherstelle, dass die aufladbaren Dienstwagen regelmäßig mit Strom versorgt werden und elektrisch beziehungsweise mit geringem Emissionsausstoß gefahren werden können. In Abhängigkeit davon „wie viele Dienstwagenberechtigte sich künftig für ein Elektro- oder Hybridauto entscheiden, werden wir die Anzahl der Ladesäulen je Standort erhöhen“, so Marti weiter.
Kostenfreies Laden, nicht nur im Unternehmen, sondern auch in den eigenen vier Wänden
Neben dem Aufbau der Ladeinfrastruktur am Arbeitsplatz schafft Faurecia weitere Anreize für den Wechsel in die E-Mobilität. So übernehme das Unternehmen für das Laden der E-Fahrzeuge bzw. PHEV zu Hause die anfallenden Stromkosten. „Unseren Mitarbeitern bietet sich so die Möglichkeit, ihren Arbeitsweg emissionsfrei zurückzulegen“, so Andreas Marti. Damit baut Faurecia sein Engagement für saubere Mobilitätslösungen in den Schlüsselbereichen Emissionsreduzierung, emissionsfreie Mobilität und Lösungen zur Verbesserung der Luftqualität in Städten auch im eigenen Unternehmen weiter aus.
Umgesetzt wird das Projekt mit der Alphabet Fuhrparkmanagement GmbH, für die innovative und nachhaltige Mobilitätslösungen ebenfalls im Fokus stehen. Aus Sicht von Kevin Soliman, Leiter der Alphabet Geschäftsstelle Hannover, stellt die Faurecia Initiative „auch im bundesweiten Vergleich einen Benchmark dar und führt mit ihrer anreizorientierten Ausrichtung zu einer nachhaltigen Verbreitung von ökologischen und effizienten Fahrzeugen. Durch das stimmige Gesamtkonzept und der Zunahme an emissionsarmen Fahrzeugen verbessert sich der gesamte CO2-Fußabdruck des Unternehmens.“
Des Weiteren profitieren E-Auto-Fahrer bei Faurecia von der neuen Steuerentlastung für Elektro-Dienstwagen, die seit Beginn des Jahres 2019 am Start ist. Der Bundesrat hat der von der Bundesregierung vorgeschlagenen Förderung von Elektrofahrzeugen bei der Dienstwagenbesteuerung zugestimmt. Bei Anschaffung nach dem 31. Dezember 2018 und vor dem 1. Januar 2022 sind bei der Ermittlung der insgesamt entstandenen Aufwendungen die Anschaffungskosten für das Kraftfahrzeug oder vergleichbare Aufwendungen nur zur Hälfte zu berücksichtigen. Bereits jetzt steht eine Verlängerung der Steuerentlastung im Raum.
Quelle: Faurecia – Pressemitteilung vom 19. März 2019
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20. März 2019

VW, BMW, Mercedes: Gemeinsam für E-Mobilität?

VW, BMW, Mercedes: Gemeinsam für E-Mobilität?

Im Streit um die Zukunft der Mobilität planen die Spitzen der deutschen Autoindustrie nach Informationen der Süddeutschen Zeitung (SZ) eine gemeinsame Aussprache. Die Chefs von Volkswagen, BMW und Daimler wollten ausloten, ob sich eine gemeinsame Linie beim Umbau der Mobilität finden lasse.

20. März 2019

e.GO Mobile steigt überraschend aus NRW-Batteriezell-Konsortium aus

Vier Unternehmen aus Nordrhein-Westfalen wollten eigentlich gemeinsam die erste deutsche Zellfabrik im Rheinland ansiedeln: Das Elektroauto-Start-up e.GO Mobile, die Deutsche-Post-Tochter Streetscooter, der Batteriehersteller BMZ-Group und das Start-up TerraE. Nun hat Streetscooter-Gründer und Chef von Ego Mobile Günther Schuh kurz vor Abgabefrist der Förderanträge das Projekt überraschend verlassen, wie das Handelsblatt berichtet. „Wir hatten gehofft, dass den Vorankündigungen verschiedener Partner auch Taten folgen. Aber leider ist es bislang bei unverbindlichen Zusagen geblieben“, sagte Schuh dem Wirtschaftsmagazin.
Die Zusagen Seitens der Privatwirtschaft, etwa von Ford, Volkswagen und Bosch, hätten nicht dem entsprochen, was man sich erhofft habe, begründet Schuh seine Entscheidung. „Ego ist ein kleines Unternehmen, das die Risiken der anderen Partner nicht übernehmen könnte“, sagte er dem Handelsblatt. Die Gründe für die Absagen seien unterschiedlich gewesen, zudem hätten sich einige der Gesprächspartner erst dann verpflichten wollen, wenn es Fördergelder gebe.
Dem Vorhaben, eine Zellfertigung in NRW aufzubauen, stehe Schuh dennoch positiv gegenüber, so das Wirtschaftsmagazin. Die BMZ-Group teilte dem Handelsblatt mit, dass man trotz der Absage von e.GO Mobile zusammen mit Streetscooter und TerraE an dem Plan festhalte und einen Förderantrag einreichen werde. Und auch Schuh scheint sich ein Hintertürchen offenhalten zu wollen: „Ich würde das Vorhaben nach wie vor unterstützen, wenn sich noch starke Partner finden“, sagte er dem Handelsblatt.
Bislang haben sich nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums sechs Konsortien um die Fördergelder beworben. Bis zu eine Milliarde Euro stellt der Staat für eine Zellfertigung in Deutschland zur Verfügung. Die Abgabefrist für die Förderanträge endet am Freitag, neben NRW wollen unter anderem auch Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg eine Batteriezellenfertigung ins Land holen.
Quelle: Handelsblatt – Streetscooter-Erfinder Günther Schuh steigt aus Batterieprojekt aus
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20. März 2019

Jaguar Land Rover stattet Entwicklungszentrum Gaydon mit kostenlos nutzbaren Ladestationen aus

Jaguar Land Rover hat in seinem Entwicklungszentrum Gaydon 166 intelligente Ladestationen von NewMotion – wurde 2017 von Shell übernommen – für Elektrofahrzeuge installiert. Die Ladestationen sollen von den Mitarbeitern genutzt werden, um die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen zu fördern – denn Untersuchungen zeigen, dass 40 Prozent der Elektroautoladung in Europa am Arbeitsplatz stattfindet. Genutzt wird für die Ladestationen 100 Prozent erneuerbarer Strom aus britischen Anlagen, um den grünen Gedanken hinter der E-Mobilität auch konsequent weiterzudenken.
Nicht nur für die eigenen Mitarbeiter stärkt man die Ladeinfrastruktur. Auch auf den Besucherparkplätzen des Entwicklungszentrums werden entsprechende Ladestationen installiert, um den Gästen des Hauses eine bequeme Schnellladung zu ermöglichen. Mit den 166 Ladestationen hat es Jaguar Land Rover geschafft zur derzeit größten, intelligenten Einzelinstallation dieser Art in Großbritannien zu werden.
Jaguar Land Rover setzt auf Ladestationen von NewMotion
Für das unternehmensinterne Ladenetz setzt JLR auf 7kW AC Smart Ladestationen, die von NewMotion geliefert werden. 35 Kilometer in der Stunde beziehungsweise um die 280 Kilometer Reichweite sollen so während eines Acht-Stunden-Tages geladen werden können – gemessen mit dem Jaguar I-PACE. Aber auch der Range Rover Vogue P400e Plug-In-Hybrid kann dort geladen werden.
Die Stationen sind Cloud-fähig und in das öffentliche Ladennetz von NewMotion integriert, so dass die Mitarbeiter mit einer einzigen Karte an Stationen in ganz Europa laden können – mittlerweile über 100.000 Ladestationen. Benutzer können den Ladevorgang auch den ganzen Tag über mit einer Smartphone-App überwachen und verfolgen.

Jaguar Land Rover bezieht 100 Prozent erneuerbaren Strom – der aus natürlichen Ressourcen wie Solar- und Windenergie gewonnen wird – für seine britischen Ladestationen im Werk Gaydon, die zur Versorgung der Infrastruktur und zur CO2-freien Fahrt der Mitarbeiter genutzt werden. In diesem Fall bescheinigt das Renewable Energy Guarantees of Origin (REGO)-Programm, dass die gesamte Versorgung von Jaguar Land Rover aus erneuerbaren Energien stammt.
„Wir hoffen, dass wir durch die Bereitstellung eines Netzes von elektrischen Ladestationen für Mitarbeiter und Besucher in unserem Technikzentrum Gaydon dazu beitragen können, die Einführung alternativer Kraftstoffe bei unseren Mitarbeitern zu fördern. Es ist Teil unseres Engagements, nachhaltiger zu handeln – unsere britischen Standorte werden bereits zu 100 Prozent mit erneuerbarem Strom versorgt, und wir glauben, dass die neuen Ladestationen unseren Mitarbeitern helfen werden, ihre tägliche Fahrt mit dem Auto leicht zu bewältigen.“ – Mick Cameron, Leiter E-Mobilität Jaguar Land Rover
Interessant ist in diesem Zusammenhang die Aussage, dass derzeit 75 Prozent der Elektroautofahrer nicht in der Lage sind, ihr Auto bei der Arbeit im Vereinigten Königreich zu laden. Jaguar Land Rover wirkt dem entgegen und installiert in einer ersten Phase die erwähnten 166 intelligente Ladeplätze für Elektrofahrzeuge, bevor weitere Ladegeräte an weiteren britischen Standorten installiert werden.
Nachhaltigkeit weiter gedacht: JLR-Design- und Entwicklungszentrum in Gaydon
Neben den Ladestationen setzt das gesamte Design- und Entwicklungszentrum in Gaydon auf Nachhaltigkeit. Man setzt auf neueste Photovoltaikmodule, thermische Installationen, umweltfreundliche Baumaterialien und effiziente LED-Beleuchtungssysteme. Diese werden dazu beitragen, dass das Gebäude eine über dem nationalen Durchschnitt liegende Verbesserung der CO2-Emissionen erreicht.
Darüber hinaus wurden rund 80.000 m3 Boden aus den Bauaktivitäten von Gaydon wiederverwendet, um ein Ecological Enhancement Area (EEA) neben dem Dorf Gaydon zu schaffen – das entspricht der Größe von 15 Rugbyplätzen. Die EWR-Länder stellen nährstoffarmes Grünland wieder her, das durch einen Großteil der intensiven Landwirtschaft des Vereinigten Königreichs, die lokal wichtige Schmetterlings- und Bienenarten unterstützt, verloren ging.
Jaguar Land Rover – Pressemitteilung vom 20. März 2019
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20. März 2019

Klartext

Klartext: Positiv umgepolt

Der Stadtbewohner kann Elektroautos am besten gebrauchen, ist aber auf externe Ladung angewiesen. Daheim laden geht meistens erst im Speckgürtel. Doch große Batterien ändern das langsam. Nur billigen Strom darf man dann nicht einkalkulieren

20. März 2019