Das schreiben die Kollegen

Zelllieferanten torpedieren VWs Zellfertigungspläne

Die mutmaßlichen Pläne von Volkswagen, mit Unterstützung des koreanischen Partners SK Innovation in die Massenproduktion von Batteriezellen für E-Autos einzusteigen, werden offenbar von den bisher für Volkswagen aktiven Zelllieferanten torpediert.
Wie das „Manager Magazin“ berichtet, sollte bereits im Dezember ein Milliardenprojekt verabschiedet werden, das den Bau von bis zu drei Gigafabriken in Deutschland vorsieht. Volkswagen-Chef Herbert Diess soll bereit gewesen sein, Investitionen in Multimilliardenhöhe zu tätigen, um das enorme Elektrifizierungsprogramm des Konzerns absichern.
Doch wie es in dem Bericht weiter heißt, gebe es Widerstand von aktuellen Zelllieferanten. Insbesondere LG Chem wehre sich und drohe, „unter Umständen nicht mehr zu liefern, wenn VW mit SK Innovation in die Produktion einsteige. Und das möglicherweise ab sofort“. Dabei beruft sich das Wirtschaftsmagazin auf Manager, die mit den Verhandlungen vertraut sind.
Und klar ist: Einen Lieferstopp könnte VW unmöglich kompensieren. Fast der komplette Zellbedarf der Wolfsburger wird in den kommenden Jahren von Herstellern aus Korea abgedeckt. Oft wird von dem längeren Hebel geschrieben, an dem die Batteriezellkonzerne sitzen. An dieser Stelle haben sie ihn mal demonstrativ eingesetzt. Laut „Manager Magazin“ wird nun unter Einbeziehung der Protestler neu verhandelt.manager-magazin.de (Zusammenfassung), manager-magazin.de (kompletter Beitrag, Paywall)
 
 

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21. Februar 2019

EQC kommt wohl erst Ende des Jahres in den Handel

Das laut Mercedes schon vor dem Marktstart ausverkaufte Elektro-Modell EQC wird wohl erst gegen Ende dieses Jahres flächendeckend in den Handel kommen. Die Auslieferung des E-SUV soll zwar bereits im Juni beginnen – vorerst aber nur „wenigen VIP-Kunden“ zuteilwerden.
Nach Informationen des Handelsblatt-Magazins „Edison“ werden Händler dann erst „frühestens im November“  nennenswerte Stückzahlen des Stromers erhalten. Das wäre noch einmal drei Monate später als ursprünglich geplant. Dass Mercedes-Benz offenbar Probleme mit dem Hochfahren der Stückzahlen hat, könnte laut dem Bericht daran liegen, dass die Schwaben nicht genügend Batterien erhalten.
Der Stromer, für den Kunden mindestens 70.000 Euro hinblättern müssen, wird in die Serienproduktion des Mercedes-Werks in Bremen integriert und dort gemeinsam mit der C-Klasse und dem GLC vom Band laufen. Außerdem bereitet sich das Joint Venture Beijing Benz Automotive Co. Ltd. (BBAC) auf den Produktionsstart des EQC für den chinesischen Markt vor.edison.handelsblatt.com

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21. Februar 2019

Dortmund forciert Ladenetz-Ausbau auf privatem Grund

Die Stadt Dortmund will im Rahmen des Projekts Parken und Laden in der Stadt (PuLS) auf privatem Grund zusätzliche Ladeinfrastruktur schaffen. Eine Sharing-Plattform soll Hausbesitzer mit Innen- oder Garagenhöfen und Besitzer von Elektroautos zusammenbringen.
Konkret sollen Hausbesitzer im Dortmunder Kreuzviertel E-Auto-Fahrern in ihren Höfen Parkflächen mit Stromanschlüssen für die vorübergehende Nutzung zur Verfügung stellen, wenn sie diese nicht selbst benötigen. Essenzieller Teil des Projekts ist deshalb die Entwicklung der oben genannten Plattform, die die Kommunikation zwischen den Parkplatzbesitzern und vorübergehenden externen Parkplatznutzern ebenso wie die Identifikation von freien Stellplätzen ermöglicht.
Das Kreuzviertel ist mit seinem hohen Gastronomieanteil eine hoch frequentierte Anlaufstelle. Parkplätze sind knapp. Es gebe aber viele Innen-und Garagenhöfen mit einer nicht unerheblichen Anzahl an Parkplätzen, wie es in einer Mitteilung der Stadt Dortmund heißt. „Auch wenn diese Parkplätze in erster Linie den Bewohnerinnen und Bewohnern der Häuser der umgebenden Häuser zur Verfügung stehen, ergibt sich die Möglichkeit während der Abwesenheit der Kfz der Bewohner, insbesondere während der üblichen Arbeitszeiten anderen Wochentagen, dieses Parkraumpotentials – ergänzt um Ladeinfrastruktur – externen Besuchern des Kreuzviertels nutzbar zu machen.“
Der PuLS-Plan wird vom Verwaltungsvorstand der Stadt befürwortet und nun dem Dortmunder Rat mit der Empfehlung zur Zustimmung vorgelegt. Eingebettet werden soll das Projekt u.a. in die „Smart City“-Strategie der Stadt. Beim Bundesverkehrsministerium sind inzwischen auch Fördergelder beantragt.ruhrnachrichten.de, dortmund.de (PDF)

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21. Februar 2019

VW nennt Details zur Recycling-Anlage in Salzgitter

Auf zunächst 1.200 Tonnen pro Jahr ist die kürzlich angekündigte Pilotanlage von Volkswagen für das Recycling von Elektroauto-Batteriematerialien in Salzgitter ausgelegt, die 2020 in Betrieb geht. Dem Projekt in Salzgitter sollen in den nächsten Jahren weitere Recycling-Anlagen folgen. 
Ingenieure aus dem Bereich Komponente arbeiten bereits an einem Recycling-Konzept. Das Ziel: Rohstoffe in die Prozesskette der Herstellung zurückzuführen. Denn ausgediente Batteriezellen können als wertvoller Rohstofflieferant dienen.
„Seit zehn Jahren forschen wir bei Volkswagen dazu, wie wir Rohstoffe zurückgewinnen können. Dazu gehören vor allem Kobalt, Lithium, Mangan und Nickel“, erklärt Thomas Tiedje, Leiter Technische Planung. Die Mehrfachnutzung vor allem dieser vier Rohstoffe sei auch deshalb so wichtig, weil deren Abbau und Nutzung für die CO2-Bilanz eines Unternehmens entscheidend sein können. Im Komponenten-Werk Braunschweig stimmen sich derweil Management und Belegschaft laut VW seit Monaten auf Zeiten mit „viel Spannung“ ein. Ende 2019 sollen die ersten chemischen Speicher für die Elektroauto-Familie ID. das Werk verlassen. Diese Batterien werden dann in die Montagewerke geliefert, zu Beginn vor allem nach Zwickau. Dort startet Ende 2019 die ID.-Produktion. Folgen werden dann Akkus aus Braunschweig für die Modelle wie dem ID. Crozz, ID. Vizzion oder auch dem ID. Buzz.
Parallel wird in Salzgitter mit dem „Center of Excellence“ eine Pilotanlage zur Batteriezellenfertigung gebaut. Dazu gehört ab 2020 eine Recycling-Anlage, zunächst für 1.200 Tonnen pro Jahr. Das würde 3.000 Batterien entsprechen. Eine weitere Kapazitätserhöhung ist angedacht. Zunächst werden die Rückläufer nach speziellen Prüfkriterien analysiert. Danach gibt es zwei Wege: So kann die Batterie einem sogenannten „zweiten Leben“ zugeführt werden. Ein möglicher Einsatzzweck wäre beispielsweise der mobile Schnelllader mit Batteriespeicher.

Wird die Batterie nicht für eine „Second Life“-Anwendung genutzt, dann wird sie in Salzgitter für die Wiederverwertung vorbereitet: Dazu werden die einzelnen Bestandteile zunächst geschreddert. Anschließend wird das Material getrocknet und gesiebt. So gewinnen die Mitarbeiter das sogenannte „schwarze Pulver“. In ihm sind laut VW die wertvollen Rohstoffe – Nickel, Mangan, Kobalt und Lithium – enthalten. Diese müssen nun nur noch einzeln getrennt werden. Danach stehen sie für die Produktion neuer Batterien zur Verfügung.

Die Anlage in Salzgitter ist ein Pilotprojekt. Sie ist von Anfang an kostenneutral, Investitionen und Nutzen sollen sich die Waage halten. Das hat vor allem damit zu tun, dass Entsorgung und Neubeschaffung von Rohstoffen finanziell aufwendig ist: Das Unternehmen müsste sowohl für Beschaffung als auch Entsorgung hohe Investitionen leisten. Dem Projekt in Salzgitter sollen in den nächsten Jahren weitere dezentrale Recycling-Anlagen folgen. Langfristig steht ein Ziel: 97 Prozent aller Rohstoffe will man recyceln.volkswagen-newsroom.com

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21. Februar 2019

Vorfreude auf neue KIA Elektroauto-Studie: „Wir wollten ein Elektroauto kreieren, das schon beim bloßen Betrachten für eine Gänsehaut sorgt!“

KIA lässt es sich nicht nehmen und wird auf dem Genfer Automobilsalon im März 2019 eine neue KIA Elektroauto-Studie vorstellen. Entstanden ist diese im europäischen Kia-Designzentrum in Frankfurt. Dabei wird es nicht ein weiteres Fahrzeug sein, welches „nur“ hinsichtlich der Verbraucherbedürfnisse Reichweite, Leistung, Ladeinfrastruktur und Fahrdynamik zu überzeugen weiß, sondern auch für Gänsehaut sorgt.
Gregory Guillaume, Chefdesigner von Kia Motors Europe, gab mit Ankündigung der KIA Elektroauto-Studie zu verstehen: „Automobildesign soll das Herz höher schlagen lassen, das gilt auch für Elektroautos“. Daher habe man sich nicht damit zufrieden gegeben, ein elektrisch angetriebenes Fahrzeug zu entwickeln, dass die Verbraucherbedürfnisse hinsichtlich Reichweite, Leistung, Ladeinfrastruktur und Fahrdynamik erfüllt.
Man wollte vielmehr ein Elektroauto erschaffen, das schon beim bloßen Betrachten für eine Gänsehaut sorgt, die sich beim Fahren dann noch verstärkt. Dies passt auch ganz gut zum ganzheitlichen, emotionalen Ansatz, den das Unternehmen bei der Elektrifizierung verfolgt. Durch diese Studie wird dieser noch einmal deutlich unterstrichen.
Elektrifizierung wird ein wenig gebremst
Steffen Cost, Geschäftsführer KIA Deutschland, gab in diesem Zusammenhang erst kürzlich zu verstehen, dass man „die Elektrifizierung mit ungebremstem Tempo fortsetzt“. Wie das Branchen-Portal Electrive.net zu berichten weiß, wird das Tempo doch ein wenig gebremst. Den Käufer des Kia e-Niro in Europa müssen derzeit mit Lieferzeiten von mehr als einem Jahr rechnen.
Nach dem Marktstart von e-Niro und e-Soul am 6. April folgen im Laufe des Jahres viele weitere Neuheiten mit alternativem Antrieb, darunter die Mildhybrid-Versionen von Ceed und Ceed Sportswagon. Der e-Niro, wird in zwei Motorisierungen angeboten und besitzt eine kombinierte Reichweite von bis zu 455 Kilometern und fährt mit einer Batterieladung nach dem neuen Testverfahren WLTP im City-Zyklus sogar bis zu 615 Kilometer weit.
Quelle: KIA – Pressemitteilung vom 21. Februar 2019
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21. Februar 2019

Frankreich und Deutschland sind sich einig. Aufbau einer Batteriezellen-Fabrik wird mit 1,7 Mrd. Euro unterstützt

Nachdem Ende Dezember letzten Jahres bekannt wurde, dass die beiden Nachbarländer Deutschland und Frankreich Hand in Hand gehen wollen, wenn es darum geht die Produktion von Batteriezellen in Europa gemeinsam voranzubringen, werden die Pläne immer konkreter. 1,7 Milliarden Euro sollen nun für den Aufbau einer Batteriezellen-Fabrik als Unterstützung bereitgestellt werden.
Bereits im Januar wurde bekannt, dass die deutsche Bundesregierung bis zum Jahr 2021 eine Milliarde Euro für die Herstellung von Batteriezellen für Elektroautos bereitstellen will. Im Februar ist Frankreich nachgezogen und legte weitere 700 Millionen Euro in den Fördertopf. Nach einem Treffen am Dienstag gab Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) zu verstehen: „Wir müssen unsere Kräfte bündeln und stärker gemeinsam vorgehen“. Diese Meinung teilt auch sein französischer Amtskollege Bruno Le Maire.
Als erster Schritt ist der gemeinsame Aufbau einer Produktion von Batteriezellen für Elektroautos geplant, wie beide Minister bekräftigten. Denn genau in diesem Segment drohen europäische Autobauer abhängig zu werden von Konzernen aus China und Südkorea. Daher soll in den nächsten Wochen eine Entscheidung über die Bildung eines Konsortiums fallen. Jedoch geben die beiden Minister zu verstehen, dass eine unmittelbare staatliche Beteiligung derzeit nicht vorgesehen sei.
Neben der deutlichen Bekenntnis zum Aufbau einer Batteriezellen-Fertigung in Europa sollen Schlüsselinnovationen gezielt gefördert und Schlüsselindustrien geschützt werden. So werde laut den beiden Politikern die wirtschaftliche Stärke Europas in den kommenden Jahrzehnten stark davon abhängen, eine globale und Industriemacht zu bleiben. Dafür sei eine Industriestrategie mit klaren Zielen bis ins Jahr 2030 nötig. Es müsse verstärkt in Forschung und Entwicklung neuer Technologien investiert werden.
Quelle: Automobilwoche – Batteriezellen, Künstliche Intelligenz und Co.: Deutschland und Frankreich wollen „Kräfte bündeln
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21. Februar 2019

Performancehaltig

Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance

Peugeot kündigt ein teilelektrisches Concept Car an. Das Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance soll auf dem Genfer Autosalon (7. bis 17. März 2019) gezeigt werden. Ein Ottomotor und zwei E-Maschinen sollen in diesem Fahrzeug gemeinsam über 294 kW/400 PS leisten

21. Februar 2019

Engpass: Mindestens ein Jahr Wartezeit auf Kias e-Niro

Käufer des Kia e-Niro in Europa müssen derzeit mit Lieferzeiten von mehr als einem Jahr rechnen. Das geht aus einem Händlerschreiben hervor, in dem es heißt, dass „die europaweite Nachfrage deutlich die Erwartungen und die aktuellen Kapazitäten im Bereich der Batterieproduktion“ übertreffe.
Das Schreiben liegt electrive.net vor. Darin äußert Kia weiter, dass dies sowohl für Neuaufträge als auch für bereits abgeschlossene Kaufverträge für den e-Niro gelte. Empfohlen wird dementsprechend, die allgemeingültig kommunizierte Lieferprognose von „6 Monate ab Bestellung“ auf „mindestens 12 Monate ab Bestellung“ anzupassen.
Selbst Frühbesteller müssen vertröstet werden: Bereits Fahrzeuge, die mit einer Anlieferung im Frühjahr 2019 beworben wurde, stehen dem Dokument zufolge erst mit Verspätung zur Verfügung. Grundsätzlich seien die Produktionszahlen aufgrund der Lieferantenkapazitäten nachträglich nach unten korrigiert worden.
Quelle: Infos per E-Mail

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21. Februar 2019

Piëch Automotive bringt E-Sportler Mark Zero nach Genf

Die Schweizer Firma Piëch Automotive wird auf dem Genfer Autosalon einen Elektro-Sportwagen namens Mark Zero präsentieren, dem etliche weitere Fahrzeuge folgen soll. Hinter der Firma steckt Anton Piëch, ein Sohn des ehemaligen VW-Chefs Ferdinand Piëch.
Zum Mark Zero sind neben ersten Skizzen bislang nur folgende Details bekannt: Der E-Sportwagen soll optisch dem Porsche 911 nacheifern, eine WLTP-Reichweite von 500 Kilometern bieten und auf einen neuen Batteriezellen-Typ setzen, der „deutlich höhere Stromflüsse beim Laden und Entladen zulässt und dabei kaum Wärme erzeugt“. Deshalb genügt laut Herstellerangaben eine Luftkühlung, was Gewicht spare und ein Gesamtgewicht von 1,8 Tonnen ermögliche. Untergebracht werden die Batterien wohl im Mitteltunnel und an der Hinterachse. Nach Informationen von „Edison“ wird sich der Preis für den E-Sportler voraussichtlich um die 200.000-Euro-Marke bewegen.
Der Mark Zero wird laut Piëch Automotive die Vorhut einer ganzen Reihe neuer Fahrzeuge darstellen, denn die modulare Plattform, auf dem der E-Sportwagen aufbaut, soll bis zu 60 Modellvarianten und auch autonomes Fahren ermöglichen. Angedacht seien bereits weitere Modelle wie ein SUV und eine viersitzige Limousine. Neben dem rein elektrischen Antrieb sollen darüber hinaus auch Versionen mit Hybridantrieb, Brennstoffzelle oder reinem Verbrennungsmotor möglich sein. Einen Fertigungsstandort nennen die Schweizer noch nicht, ebensowenig etwaige Produktionspartner. Dafür verrät die Firma bereits, dass die flexible Plattform vermarktet, sprich: anderen Herstellern angeboten werden soll.edison.handelsblatt.com, welt.de, auto-motor-und-sport.de

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21. Februar 2019

Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance – Ausblick in die Zukunft

Nach der Ankündigung, dass Peugeot seine Zukunft unter das Motto „Motion & e-Motion“  stellt, um den Übergang zur Elektrifizierung aller ihrer Modelle abzubilden, folgt nun die Vorstellung des Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance.
Dieses Concept Car soll aufzeigen, dass die Zukunft von Peugeot alles andere als langweilig ist. Das Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance gilt als Weiterentwicklung der Peugeot 508 Hybrid Limousine. Mit dem Konzeptfahrzeug ruft der französische Automobilhersteller ein Fahrzeug ins Leben, welches hohe Leistungen bei niedrigen Emissionen liefert und erstaunliche Leistungsstandards bietet, kombiniert mit einem eleganten, sportlichen Design.
„Die Elektrifizierung bietet eine wunderbare Gelegenheit, neue Fahrgefühle zu entwickeln. Wir schaffen eine „Neo-Performance“, neue Energiequellen, neue Features, neue Territorien, neue Herausforderungen…. Freude pur für nur 49g CO2/km! “ – Jean-Philippe Imparato, CEO der Marke Peugeot
Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance vereint Erfahrungen aus mehreren Fahrzeugen in sich
Der Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance gilt als Auftakt zur Entwicklung einer neuen Reihe von überzeugenden Elektrofahrzeugen. Für dieses teilelektrifizierte Konzeptfahrzeug nutzte der Automobilhersteller die Erfahrungen aus zwei bahnbrechenden Elektro-Konzeptfahrzeugen.
Zu einem bedient man sich aus dem hocheffizienten 208 HYBRID FE (2013) der GTi-Level-Leistungen mit Emissionen und Kraftstoffverbrauch erreichte, die niedriger waren als der damals kleinste Verbrenner auf dem Markt. Nach einer Reihe von Optimierungen wurde ein CO2/km-Score von 46g erreicht, mit einer Leistung von 0 bis 100 km/h in nur 8s.
Des Weiteren bedient man sich aus Erfahrungen mit dem 308 R HYbrid Concept (2015). Dieses stellte den Anspruch auf absolute Leistung: 500 PS Gesamtleistung, 730 Nm Drehmoment und 0 bis 100 km/h in nur 4 Sekunden.
Zwei E-Motoren, ein PureTech-Benzinmotor ermöglichen den Sprint von 0 auf 100 km/h in 4,3 Sekunden
Im Concept 508 Peugeot Sport Engineered Neo-Performance habend die Ingenieure die Kraft von drei Motoren (einem PureTech 200, einem 110 PS starken Elektromotor vorne und einem 200 PS starken Motor hinten), zwei Antriebsquellen und einem Allradantrieb zu einer spektakulären Beschleunigung im Getriebe vereint und ein maximales Drehmoment von 500 Nm entwickelt. Diese Eigenschaften machen das Konzeptfahrzeug zu einer wahren Maschine.

Von null auf hundert km/h geht es in 4,3 Sekunden. Von 80 auf 120 km/h in 2,5 Sekunden, der Sprint von 80 auf 180 km/h absolviert das E-Fahrzeug in 9,3 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 250 km/h.
Das außergewöhnliche Fahrwerk des neuen Peugeot 508 wurde speziell modifiziert, um die Karosseriehöhe zu senken, neue Dämpfungssätze aufzunehmen und die vordere Spur um 24 mm, die hintere Spur um 12 mm zu verbreitern. Die Präzisionslenkung wurde ebenfalls verbessert, um zusätzliche Effizienz und mehr Fahrspaß am Steuer zu bieten.
„Die Elektrifizierung hat es uns ermöglicht, die sportlichste Linie zu entwickeln, die je bei PEUGEOT gesehen wurde! Wir haben davon geträumt, es zu tun, und jetzt haben wir unseren Traum verwirklicht.“ – Bruno Famin, CEO Peugeot Sport
Ohne Kompromisse bei der Leistung werden alle Vorteile eines Plug-in-Hybridfahrzeugs angeboten. Die Batterie (11,8kWh) liefert eine echte Kraftstoffeffizienz und einen 100%igen elektrischen Modus bis zu 50km (WLTP). Im Sportmodus können thermische und elektrische Energiequellen bis zu 190 km/h zusammengefasst werden, was eine beeindruckende Beschleunigung im Getriebe unter allen Bedingungen ermöglicht!
Peugeot sieht die eigene Zukunft elektrisch
Bereits im Oktober 2018 hat die Marke gegenüber Autocar mitgeteilt, dass man die Entwicklung von Dieselmotoren vorerst stoppen wird. Zumindest so lange bis sich der Markt stabilisiert hat und man merkt, ob die Nachfrage weiter sinkt oder doch wieder anzieht. Passend hierzu hat man einen Monat zuvor zwei neuen Plug-In Hybrid-Motoren vorgestellt: HYBRID und HYBRID4 (Allrad). Ab dem Herbst 2019 sollen diese das Motorenangebot des neuen PEUGEOT 508 und 508 SW sowie des SUVs PEUGEOT 3008 ergänzen.
Einen ersten Einblick auf den Masterplan von Peugeot für die eigene Zukunft gab es bereits im April vergangenen Jahres…
Quelle: Peugeot – Pressemitteilung vom 21. Februar 2019
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21. Februar 2019

BMW stockt Personal im Bereich E-Komponenten auf

BMW will in seinem Werk im niederbayerischen Dingolfing die Zahl der Arbeitsplätze in der Produktion von E-Antriebskomponenten von aktuell 600 auf bis zu 2.000 Mitarbeiter erhöhen. Außerdem werden Vorbereitungen für die ab 2021 geplante Produktion des iNEXT getroffen.
Am BMW-Standort Dingolfing sind aktuell rund 18.000 Mitarbeiter beschäftigt. Neben der klassischen Autoproduktion ist dort auch die Fertigung von Fahrzeugkomponenten u.a. für alternative Antriebe angesiedelt. So laufen in Niederbayern mitunter Komponenten wie Hochvoltspeicher und E-Getriebe für die neuen BMW i-Modelle sowie Batterien und E-Motoren für elektrifizierte Modelle der Konzerngruppe vom Band. Bereits Ende Oktober ließ BMW etwa verlauten, in Dingolfing allein für die Batteriefertigung des vollelektrischen Mini einen mittleren, zweistelligen Millionen-Euro-Betrag in Strukturmaßnahmen und Anlagen pumpen zu wollen.
Fazit: Speziell im Bereich E-Mobilitätskomponenten hat BMW auf absehbare Zeit hohen Personalbedarf. Insbesondere, da ab 2020 am Standort die neueste, fünfte Generation von E-Antrieben hergestellt wird, was „für weiteres Stückzahlwachstum sorgt“, wie der Autobauer in einer begleitenden Pressemitteilung äußert.
Außerdem laufen die Vorbereitung für den rein elektrischen iNEXT, der ab 2021 in Dingolfing das Licht der Welt erblicken soll. Mit dem neuen Elektro-Flaggschiff der Bayern gehen eine Vielzahl von Neuerungen in der Fertigung einher. So wird der iNext der erste voll batterieelektrische BMW aus Dingolfinger Produktion sein und in der Montage flexibel auf einem Band mit Plug-in-Hybrid-Modellen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor gefertigt werden. Werksleiterin Ilka Horstmeier kommentiert: „Der BMW iNext bündelt sämtliche automobilen Schlüsseltechnologien: Er ist voll elektrisch, voll vernetzt und fährt hoch automatisiert. Er ist der Zukunftsbaukasten des gesamten Konzerns.“bmwgroup.com

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21. Februar 2019

US-Musikduo in Kalifornien rein elektrisch on Tour

Rick Denzien and Debra Lee aus dem Raum Philadelphia sind Musiker und überzeugte E-Mobilisten. Auf ihrer letzten Tour nach Kalifornien legten die “Zero Emission Musicians” stolze 8.070 Meilen mit einem Tesla Model 3 zurück und besuchten dabei über 50 US-Supercharger.thedriven.io, prweb.com

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21. Februar 2019