Das schreiben die Kollegen

Volvo XC40 Recharge: Erstes Elektroauto von Volvo kommt 2020

Auf Basis des Kompakt-SUV XC40 hat Volvo sein erstes Elektroauto vorgestellt. Das „Recharge“ genannte Modell übernimmt viel Technik vom Polestar 2. Bis der Wagen auf die Straße kommt, wird aber noch fast ein Jahr vergehen.
Der vollelektrischer Allradantrieb mit 300 kW Peak-Leistung soll auf eine WLTP-Reichweite von über 400 Kilometern kommen. Zudem soll die 78 kWh (brutto, 75 kWh netto) große Batterie an einer Schnellladestation in 40 Minuten zu 80 Prozent geladen werden können.
Damit ähneln die Werte jenen des Polestar 2 – schließlich bauen beide Fahrzeuge auf der von Volvo und Geely entwickelten CMA-Plattform (Common Modular Architecture) auf. Und auch der Polestar 2 ist im 300-kW-Modell mit einer 78 kWh großen Batterie ausgerüstet, die mit bis zu 150 kW DC und 11 kW AC geladen werden kann. Das Systemdrehmoment liegt bei 660 Nm – was ebenfalls auf den neuen Volvo XC40 Recharge zutrifft.
Der 2.150 bis 2.250 kg – das Gewicht ist bekanntlich abhängig von der jeweiligen Ausstattung – wiegende Elektro-SUV kommt auf eine Länge von 4,43 Metern, Breite von 2,03 Metern und eine Höhe von 1,65 Metern. Zudem kann der rein elektrische XC40 einen Anhänger mit bis zu 1.500 kg ziehen.
Doch auch bei einem anderen Punkt übernimmt der Elektro-XC40 eine Entwicklung, die zuerst im Polestar 2 auf den Markt kommen wird: Das Volvo-eigene Sensus-Navigationssystem wird aussortiert und durch ein neues Infotainmentsystem auf Basis des Android-Betriebssystems ersetzt. Im Gespräch mit electrive.net hatte Polestar-Chef Thomas Ingenlath zuletzt einige interessante Einblicke in die Zusammenarbeit mit Google bei der User Experience im Auto gegeben.

Optisch unterscheidet sich der vollelektrische XC40 kaum von den anderen Varianten des Modells, auf den ersten Blick fällt vor allem der geschlossene Kühlergrill auf. Bei dunkleren Lackierungen als auf den bisher veröffentlichten Bildern dürfte dieses Merkmal aber auch dezenter ausfallen. Als eines der wenigen Elektroautos auf Misch-Plattformen mit Verbrennern wird der XC40 Recharge übrigens einen „Frunk“ unter der Fronthaube erhalten – für das Ladekabel scheint das Ablagefach allerdings nur bedingt praktisch, denn die Ladebuchse befindet sich nicht an der Front, sondern anstelle des Tankstutzens über dem linken Hinterrad.
Die Bezeichnung „Recharge“ wird uns künftig häufiger begegnen, denn sie ist nicht nur die Verkaufsbezeichnung für den vollelektrischen XC40, sondern wird künftig im Namen aller Volvos mit Ladekabel auftauchen – also sowohl BEV als auch PHEV. Von den Recharge-Modellen erwartet Volvo viel: In den nächsten fünf Jahren wird Volvo Cars nach eigenen Angaben jedes Jahr ein vollelektrisches Auto vorstellen. Schon 2025 soll die Hälfte des weltweiten Fahrzeugabsatzes von Volvo auf Elektroautos entfallen, der Rest auf Hybridfahrzeuge. Schon 2020 peilen die Schweden an, dass jedes fünfte Fahrzeug einen Plug-in-Antrieb haben soll.

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16. Oktober 2019

Volvo XC40 Recharge: Das ist er, so schaut er aus und das kann er. Alle Details im Blick

Der Volvo XC40 Recharge ist das erste Mitglied der neuen „Recharge“ Familie. Recharge steht hierbei als Oberbegriff für alle aufladbaren Volvo Modelle. Dies beinhaltet sowohl die vollelektrischen Fahrzeuge, als auch jene mit einem Plug-In-Hybrid-Antrieb.
Volvo will Kunden zu Alternativen Antrieben treiben
Gezielt möchte man die eigenen Kunden allerdings in Richtung vollelektrische Modelle steuern. Hierzu möchte Volvo den Fahrer bewegen den elektrischen Fahrmodus „Pure“ möglichst häufig zu nutzen. Erreicht werden soll dies durch ein Angebot, welches die individuellen Betriebskosten reduzieren und damit die Nachhaltigkeit weiter steigern soll.
VolvoAb Anfang 2020 werden Kunden, die die Volvo Website besuchen, zunächst gefragt, ob sie ein Volvo Recharge Auto wünschen oder nicht. Um das elektrische Fahren weiter zu fördern, wird jedes Plug-in-Hybridmodell von Volvo Recharge ein Jahr lang kostenlos mit Strom versorgt, der durch eine Rückerstattung der durchschnittlichen Stromkosten in diesem Zeitraum bereitgestellt wird.
Die beste Option rein elektrisch zu Fahren erscheint aktuell als Volvo XC40 Recharge im Portfolio von Volvo – da auch derzeit die Einzige. Vorgesehen ist die Markteinführung noch im Jahr 2019. Höchste Sicherheit sowie schlankes und sauberes Design für eine elektrische Zukunft stehen im Vordergrund. Im Detail haben wir diesen nachfolgend betrachtet.
Volvo XC40 Recharge – Alle Details im Blick!
Mit dem vollelektrischen Volvo XC40 Recharge stellt Volvo seiner Ende 2017 eingeführten und seitdem äußerst erfolgreichen Baureihe eine weitere Variante zur Seite. Bereits jetzt können Kunden zwischen Benzinern und Dieseln sowie einem Plug-in-Hybriden wählen. Künftig gibt’s dann noch die reine E-Variante von Volvo.
VolvoDer Volvo XC40 Recharge wird mit einer 78 kWh Batterie im Boden des Fahrzeugs daherkommen. Diese speisen das Fahrzeug mit der notwendigen Energie, um bis zu 400 km nach WLTP zurücklegen zu können. Der Akku lädt sich in 40 Minuten mit einem Schnellladesystem auf 80 % seiner Kapazität auf.
Der XC40 Recharge kommt mit Allradantrieb, E-Motoren an der Vorder- und Hinterachse daher, welche es auf eine Gesamtleistung von 300 kW/408 PS bringen. Der XC40 Recharge von Volvo wird hierdurch in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen.
VolvoAuf die Entwicklung einer eigenständigen E-Plattform möchte man bei Volvo nicht setzen, da man dies als falsche Strategie ansieht. Stattdessen sei es “viel natürlicher, zu sagen, dass es sich um eine Antriebsvariante handelt, die mit der Zeit den Großteil der verkauften Fahrzeuge ausmachen wird” – dies lässt sich nur erreichen, wenn E-Autos nicht mehr als Ausnahme im Portfolio erscheinen, sondern zur festen Größe werden.
“Wir haben das schon mehrmals gesagt: Bei Volvo Cars ist die Zukunft elektrisch. Heute gehen wir mit der Einführung unseres vollelektrischen XC40 und der Ladeautolinie einen wichtigen neuen Schritt in diese Richtung.” – Håkan Samuelsson, Vorstandsvorsitzender Volvo
Mit dem Volvo XC40 Recharge präsentiert man nicht nur das erste Elektroauto des Unternehmens, sondern auch den ersten Volvo mit einem brandneuen Infotainmentsystem auf Basis des Android-Betriebssystems von Google.
Volvo sieht die eigene Zukunft mehr denn je elektrisch
Um dem erwarteten Wachstum der Nachfrage nach seinen E-Autos gerecht zu werden, wird Volvo die Produktionskapazität für Elektroautos verdreifachen und ab dem nächsten Jahr eine Designer’s Choice Auswahl an beliebten E-Modelle verliehen, die das Potenzial für radikal verkürzte Lieferzeiten bieten.
VolvoVolvo Cars strebt für Plug-in-Hybridfahrzeuge einen Anteil von 20 Prozent am Gesamtumsatz im Jahr 2020 an.
Quelle: Volvo – Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019
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16. Oktober 2019

Polestar 2 – Das E-Auto mit Style

Polestar 2 – Überraschungsstar der IAA 2019
Der Polestar 2 war neben dem Volkswagen ID.3 der große Star auf der IAA 2019 in Frankfurt! Ganz in Weiß präsentierte man in einem Pavillon im Außenbereich das erste rein elektrische E-Auto der Volvo-Tochter Polestar. Das war die richtige Entscheidung, konzentrierte man doch so die Aufmerksamkeit voll und ganz auf das neue Elektroauto aus Schweden.
Unser Video vom Polestar 2
In unserem Video vom Polestar 2 zeigen wir Euch das Auto im Detail und sprechen ausführlich mit Maximilian Missoni, seines Zeichens Chef-Designer von Volvo und nun auch von Polestar. Viel Spaß beim Video, lest bitte aber auch den Artikel fertig, gell!

Design & Raum
Gutes Design kommt aus Schweden, so viel ist klar. Der Polestar 2 gefällt auf Anhieb. Man zeigt gefällige Proportionen, eine stämmige Front, die obendrein Qualität vermittelt, eine Prise SUV in der Seitenlinie und einen lässigen Hatchback mit großzügigen 404 Litern Kofferraumvolumen. Vorne hat man noch 34 Liter Stauraum zur Verfügung.
Sehr ansprechend präsentiert sich der Polestar 2 auch im Innenraum. Der ausschließliche Einsatz von Cruelty-Free-Materialien macht uns glücklich, Polestar geht aber, anders als zum Beispiel Tesla, einen anderen Weg. Man möchte Leder nicht mal imitieren und ist so völlig flexibel und offen für neue Ideen und Materialien.
Besonders coole Details sind der Sechskant-Schaltknauf mit beleuchtetem Polarstern und das Polestar-Logo, das in das Panorama-Glasdach projiziert wird. Das macht jeden Polestar 2 zu einem Kunstwerk. Großartig gemacht.
Betriebssystem Android Auto OS
Bei Polestar geht man den konsequenten Weg der vollständigen Google-Integration. Android Auto OS ist de facto das Betriebssystem des Polestar 2 und gewährleistet eine Fülle an Apps und alle Helferleins aus dem Google-Universum wie Google Assistant, Google Maps und Spotify. Über den Play Store ist die vollständige Individualisierung jedes Polstar 2 möglich.

Zudem garantiert dieses Konzept immer ein superaktuelles Betriebssystem und Navigation. Somit macht dieser Weg der vollständigen Integration von Android Auto OS auch absolut Sinn. Künftig werden wir Android Auto OS auch im elektrischen Volvo XC40 sehen.
Harman-Kardon verspricht überdies grandioses Hörerlebnis, wir freuen uns auf einen Test.
Fahrleistungen, Reichweite und Laden
Mit einem 150 kW Motor an jeder Achse ist man mehr als ausreichend motorisiert. 408 PS versprechen Fahrspaß ohne Ende. In 4,8 Sekunden will man auf 100 km/h benötigen.
Auch die Reichweite passt. 500 Kilometer lt. WLTP sind mehr als ausreichend, die Ladegeschwindigkeiten von 11 kW (mit Option auf 22 kW) AC und 150 kW DC sind ebenfalls „State of the Art“ und sorgen für kurze Ladestopps.
Preis und Marktstart
Knapp 60.000 Euro werden fällig für den üppig ausgestatteten Polestar 2. Man liegt also auch hier auf Tesla Model 3 Niveau. Marktstart wird im Juni 2020 sein. Es kann aus drei verschiedenen “Themes” gewählt werden.

Shanghai – Weiß, dunkelgrauer Innenraum. Goldfarbene Akzente.

Berlin – Grau außen und innen.

London – Schwarz mit beigem Interieur.

Lässige Idee, perfekter Style. Chapeau!
Volvo Heritage
Der Name Polestar mag relativ neu sein, man darf die Marke aber auf keinen Fall unterschätzen. Mit dem starken Rückhalt von Volvo und in weiterer Folge von Geely verfügt man über die nötigen finanziellen und technologischen Ressourcen um auf lange Sicht erfolgreich zu sein. ECARIO wünscht viel Erfolg!

Fazit
Der Polestar 2 ist in Fahrzeugklasse, Preisgestaltung und Ausstattung sehr mit dem Tesla Model 3 vergleichbar. Zusätzlich bringt der Schwede ein Plus an Qualität und das gewisse Etwas im Design. Obwohl das ja wieder sehr subjektiv ist.
Wir wünschen Polestar mit dem Polestar 2 auf jeden Fall alles Gute, viel Erfolg und freuen uns schon auf den ersten Test!
DAS WAR DER ARTIKEL zum neuen Polestar 2 – VIELEN DANK FÜRS LESEN!
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16. Oktober 2019

Paris: Uber integriert E-Roller von Cityscoot in seine App

Der Fahrtenvermittler Uber kooperiert in Paris mit dem Elektroroller-Verleiher Cityscoot: Sämtliche der über 4.000 von Cityscoot in der französischen Hauptstadt angebotenen E-Roller werden über die Uber-App find- und buchbar gemacht.
Weltweit ist es das erste Mal, dass Uber Elektro-Scooter in sein Angebot aufnimmt. Während Autos, Fahrräder, E-Tretroller und öffentliche Verkehrsmittel in einigen Städten schon in die Uber-Plattform integriert sind, testet der US-Konzern in Paris nun E-Roller als weitere Mobilitätsoption. Das sei der nächste logische Schritt auf dem Weg zum „One-Stop-Shop für alle Transportbedürfnisse“, wie es Uber ausdrückt. Sprich: Der Fahrtenvermittler hat den Anspruch, die alleinige Anlaufstelle für Großstädter zu werden, wenn es darum geht, ohne eigenes Auto von A nach B zu kommen – egal mit welchem Verkehrsmittel.
„Wir freuen uns, neue Wege zu finden, wie Menschen sich fortbewegen können, ohne ein Auto zu besitzen“, bekräftigt Billy Guernier, Ubers New-Mobility-Direktor. Die Integration von Cityscoot in die Uber-App demonstriere, wie man ein One-Stop-Shop für alle Mobilitätsbedürfnisse werden könne, während Cityscoot die Möglichkeit bekomme, neue Kunden zu erreichen.

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16. Oktober 2019

Stadt Dortmund steigt auch auf E-Nutzfahrzeuge um

Nachdem das Mobilitätszentrum der Stadt Dortmund bereits rund 30 Prozent der Dienst-Autos elektrifiziert hat, beginnt mit der Auslieferung des ersten rein elektrisch angetriebenen leichten Nutzfahrzeugs nun auch die Elektrifizierung in diesem Fahrzeugsegment.
Der nun ausgelieferte Mercedes Benz eVito wird zukünftig dem Fuhrpark der Stadtverwaltung angehören und dabei ein altes Verbrenner-Fahrzeug ersetzen. Der erste eVito soll im gärtnerischen Betrieb der Sport- und Freizeitbetriebe Dortmund eingesetzt werden.
Vier weitere E-Nutzfahrzeuge sind laut der Mitteilung geplant: ein weiterer eVito für das Tiefbauamt sowie drei Nutzfahrzeuge mit Kippaufbau, die auf den Friedhöfen für die Grab- und Grünpflege sowie den Winterdienst eingesetzt werden sollen. „Hierbei erhält der momentan auf dem Markt verfügbare Nissan e-NV200 mit Kippaufbau, durch den von StreetScooter entwickelten Work L Pure mit Spezialaufbau nun ernsthafte Konkurrenz“, sagt Aiko Wichmann, Fachbereichsleiter des Vergabe- und Beschaffungszentrums und Gründungsbeauftragter des Mobilitätszentrums.

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16. Oktober 2019

Stadtwerke Düren bieten Jahres-Flatrate an Ladesäulen

Einmal zahlen, ein Jahr lang laden: Die Stadtwerke Düren führen für ihre Kunden eine Lade-Flatrate ein. Für 49,99 Euro pro Jahr können diese an allen aktuellen und zukünftigen Ladesäulen der Stadtwerke in Düren sowie an über 3.600 Säulen des Partners Innogy in ganz Deutschland laden.
Das ist ungewöhnlich. In der Regel wird nach Kilowattstunde oder pauschal nach Ladevorgang abgerechnet. Stadtwerke-Geschäftsführer Heinrich Klocke erläutert, dass man Kunden den Wechsel zur klimaneutralen Mobilität so einfach wie möglich machen wolle: „Wir hoffen, dass wir vielleicht den ein oder anderen mit unserem Tarif SWD AutoStrom dazu motivieren können, sich ein E-Auto anzuschaffen.“
Düren ist eine Stadt mit 92.000 Einwohnern am Nordrand der Eifel. Stand August waren im Landkreis Düren 2057 Halter von Elektro- und Hybridfahrzeugen registriert. In der Kreisstadt haben die Stadtwerke die Anzahl ihrer Ladesäulen zuletzt von vier auf acht verdoppelt. Hinzu kommen fünf Ladesäulen anderer Anbieter. Die neuen Standorte sind am Goebenplatz am Dürener Krankenhaus, am Parkplatz Altenteich, am Hoeschplatz und im Dürener Stadtteil Birkesdorf am St. Marien-Hospital in der Hospitalstraße.
Die Stadtwerke-Unternehmensgruppe geht selbst mit gutem Beispiel voran: Im vergangenen Jahr hat sie ihren Fuhrpark zu über 50 Prozent auf E-Fahrzeuge umgestellt: 26 Pkw und leichte Nutzfahrzeuge sind aktuell mit elektrischem Antrieb oder als Hybridfahrzeuge auf Dürens Straßen unterwegs. Darüber hinaus sind die Stadtwerke integriert in das vom Bund mit bis zu 2,4 Mio Euro geförderten kommunalen Projekt „eMIND“, in dessen Zuge die Stadt Düren rund 30 Unternehmen die Errichtung von bis zu 120 Ladesäulen mit 240 Ladepunkten für E-Fahrzeuge ermöglicht. eMIND steht dabei für „electric Mobility Integration – Düren“. Das Projektkonsortium setzt sich aus der Stadt Düren und drei Instituten der RWTH Aachen zusammen: dem Institut für Hochspannungstechnik (IFHT), dem Human-Computer Interaction Center (HCIC) und dem Institut für Stadtbauwesen und Stadtverkehr (ISB).
Schließlich dürfte Düren dem einen oder anderen Branchenkenner auch in Verbindung mit dem StreetScooter ein Begriff sein: Die Deutsche Post-Tochter eröffnete in eben dieser Stadt Mitte 2018 ihren zweiten Produktionsstandort. In dem Werk sollen der Deutschen Post zufolge bis zu 10.000 E-Transporter pro Jahr vom Band laufen.stadtwerke-dueren.de

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16. Oktober 2019

Juice Technology rüstet Schuko-Adapter mit Temperatursensor auf

Um das Problem der Steckerüberhitzung beim Laden an Haushaltssteckdosen zu vermeiden, integriert der Schweizer Anbieter Juice Technology im Schuko-Adapterstecker für seine mobile Ladestation Juice Booster 2 einen Temperatursensor.
Viele Haushaltsteckdosen sind nicht für die hohe Dauerstrombelastung ausgelegt, wie es für das Laden eines Elektroautos in der heimischen Garage oder an einer anderen 230-Volt-Steckdose optimal wäre. Das liegt teilweise an der Verdrahtung oder einfach an einer zu hohen Belastung schwacher (und meist alter) Leitungen. Eine Überlastung der Steckdose kann im schlimmsten Fall zum Kabelbrand führen, oder die Steckdose schmilzt irreparabel.
Um das Laden auch an solchen Leitungen sicherer zu machen, hat Juice Technology in den Schuko-Adapterstecker für den Juice Booster 2 jetzt einen Temperatursensor integriert, den das Unternehmen Juice Celcius nennt. Der Sensor kommuniziert mit der Ladestation und gibt bei einer möglichen Überhitzung das Signal, damit der Juice Booster die Ladung kontrolliert herunterfahren kann. Sobald die Pins wieder eine normale Temperatur erreicht haben startet der Ladevorgang erneut. Dies wird laut der Mitteilung bis zu dreimal wiederholt. Sollte der Stecker auch beim dritten Versuch erneut zu heiß werden, wird der Ladezyklus komplett unterbrochen.
„Der integrierte Temperatursensor garantiert absoluten Schutz vor Überhitzung und garantiert Besitzern von E-Autos ruhige Nächte und ein garantiert volles Elektroauto am nächsten Morgen“, sagt Christoph Erni, CEO bei Juice Technology.
Der Schuko-Adapter mit integriertem Temperatursensor liegt ab sofort allen Sets des Juice Booster bei. Die Preise ändern sich laut der Mitteilung nicht, sie beginnen in der einfachsten Variante (Adapter für die Haushaltssteckdose und 32-A-CCE-Industriesteckdose) bei knapp 1.000 Euro, die Preise für Sets mit deutlich mehr Adaptern liegen darüber.
Offen ist noch, ob Juice Technology den neuen Schuko-Adapter mit Temperatursensor auch als Nachrüstlösung für Bestandskunden einzeln zum Kauf anbieten wird. Bislang wird der Schuko-Adapter nicht einzeln verkauft, da er jedem Set beiliegt. Für andere Adapter (z.B. 16-A-CEE rot oder blau) verlangt Juice Technology 79 Euro. Sobald das Unternehmen auf unsere Anfrage reagiert, reichen wir die Antwort nach.Quelle: Info per E-Mail

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16. Oktober 2019

Spirit 111: Segelyacht mit Elektroantrieb

Spirit Yachts stellt mit der Spirit 111 sein neues Flaggschiff mit Torqeedo-Antrieb vor. Bei der Entwicklung der weltweit größten Segelyacht mit elektrischem Hilfsantrieb wurde auch außerhalb des Antriebssystems konsequent auf die Nachhaltigkeit geachtet.
Die Spirit 111 ist laut der Mitteilung die größte einmastige Holzyacht, die seit der Shamrock V in den 1930er Jahren in Großbritannien gebaut wurde. Angetrieben wird die Yacht mit vier 40-kWh-Batterien vom Elektroantrieb Deep Blue 100i. Dank des elektrischen Antriebssystems kann das Schiff allein über die Batterien bei acht Knoten bis zu 40 Seemeilen erreichen.
Der Besitzer der Schiffes hat Spirit Yacht den Auftrag erteilt, die umweltfreundlichste Segelyacht zu entwickelt, die je gebaut wurde. „Es ist dem Eigentümer wichtig, dass er den größten Teil seiner Zeit außerhalb der Häfen verbringen kann, um das Segeln genießen und in Buchten ankern zu können“, sagt Nigel Stuart, Geschäftsführer von Spirit Yachts. „Durch den Einsatz eines Elektroantriebs, der die Batterien während des Segelns auflädt, kann die Yacht bis zu vier Tage vor Anker betrieben werden, ohne an Land angeschlossen werden oder die beiden bordeigenen Generatoren starten zu müssen.“ Bei ausreichendem Wind soll die Spirit 111 während einer Atlantiküberquerung keine fossilen Brennstoffe verbrauchen müssen.

Die vier Hochvolt-Batterien nutzen Technologie von BMW. Sie können unterwegs geladen werden, indem sich die Schraubenwelle im Wasser dreht, während die Yacht unter Segeln fährt. Das kostet zwar etwas Geschwindigkeit, was je nach Windverhältnissen aber kein Problem sein sollte.
Auch außerhalb des Hilfsantriebs wurde auf Nachhaltigkeit geachtet. Das Holz stammt laut der Mitteilung aus verantwortungsvoll bewirtschafteten Quellen, die Segel sind aus recyclebaren Materialien und die hydraulische Deckausrüstung soll sehr energieeffizient sein. Zudem gehöre die Spirit 111 zu den wenigen Superyachten, die ohne professionelle Crew bedient werden können. Darauf ist Spirit-Gründer Sean McMillan besonders stolz: „Eine einmastige Holzyacht von einer solchen Größe, die von ihrem Besitzer allein gesegelt werden kann, ist nichts Geringeres als eine technische Meisterleistung.“
Noch muss sich der Auftraggeber allerdings etwas gedulden, bis er das erste Mal mit seiner neuen Yacht in See stechen kann. Die Yacht wird, bevor sie zusammen mit ihrem Besitzer in die Wintersaison startet, die kommenden Wochen für die Inbetriebnahme und für Testfahrten bei Spirit Yachts verbringen.torqeedo.com

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16. Oktober 2019

Renault verdoppelt seine E-Auto Zulassung in 2019 gegenüber dem Vorjahr

Mit dem neuen Zoe, bei dem man kaum ein Teil “nicht angefasst und verändert” hat Renault durchaus wieder vorgelegt und legt die Basis für weiteren Erfolg im E-Auto-Markt. Diesen kann man aber schon heute für die ersten neun Monate des Jahres vorweisen. Hat man doch die Renault Elektro-Zulassungen um rund 101 Prozent auf 9.046 rein elektrisch betriebene Fahrzeuge mehr als verdoppelt.
Das entspricht einem Marktanteil von 16,7 Prozent. Künftig möchte man das eigene Angebot noch ausbauen, um auch E-Autos zu produzieren, welche mit einem Tesla Model 3 oder einem VW ID.3 im Massenmarkt konkurrieren können.
Doch zunächst einen Blick auf die aktuellen Zulassungen. Hier bringt es Renault beim ZOE bis Ende September auf 7.872 Zulassungen. Hierdurch ist der ZOE nach wie vor das meistgekaufte Elektromodell auf dem deutschen Markt (Vorjahreszeitraum: 3.760 Fahrzeuge; +109,4 Prozent). Des Weiteren wurden vom E-Transporter Renault Kangoo Z.E. 956 Fahrzeuge zugelassen – mehr als doppelt so viele wie im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (Januar bis September 2018: 459 Einheiten).
Der elektrische Cityflitzer Renault Twizy verkaufte sich im gleichen Zeitraum 200-mal, der Renault Elektrotransporter Master Z.E. 13-mal. Bis 2022 will Renault seine Elektropalette weltweit auf acht rein elektrische und zwölf elektrifizierte Modelle erweitern. Allesamt ausgerichtet auf den Massenmarkt. Für 2021 sei ein noch namenloses elektrisches Kompakt-SUV geplant, 2022 soll eine vollelektrische Variante des Renault Twingo folgen.
Ab 2020 kommen in Europa der erste Clio Hybrid sowie die Plug-in-Hybrid-Versionen der Renault Bestseller Captur und Mégane auf den Markt. Uwe Hochgeschurtz, der Deutschland-Chef von Renault, gab erst im Juli zu verstehen, dass es für die Autohersteller momentan „keine Alternative“ zur Hinwendung zur Elektromobilität gebe, da politische Rahmenbedingungen wie immer schärfere CO2-Ziele dies erfordern.
Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 16. Oktober 2019
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16. Oktober 2019

Audi bringt A8 als Plug-in Hybrid

Audi stattet seine Luxus-Baureihe A8 mit einem Plug-in-Hybridantrieb aus. Der A8 L 60 TFSI e quattro bietet 330 kW Systemleistung und eine rein elektrische WLTP-Reichweite von bis zu 46 Kilometern. Wie schon beim A7 PHEV will Audi durch den verstärkten Einsatz des EV-Modus die geringere Reichweite kompensieren.
Dabei setzt Audi auf einen anderen Antrieb als in dem vor wenigen Wochen vorgestellten Plug-in-Ableger des A7 Sportback. Während dieser mit einem 2,0 Liter großen Vierzylinder-Benziner auskommen muss (Systemleistung: 270 kW), kombiniert Audi im A8 einen 3,0-Liter-V6-Benziner mit dem Elektroantrieb. Der Verbrenner (Euro-6d-temp) kommt auf eine Leistung von 250 kW, der Elektromotor steuert bis zu 100 kW bei.
Den kombinierten Verbrauch gibt Audi mit 2,5 bis 2,7 Litern an, der Stromverbrauch soll bei 20,9 bis 21,2 kWh/100 km liegen. Allerdings handelt es sich hierbei nicht um WLTP-Werte. „Aktuell sind noch die NEFZ-Werte verpflichtend zu kommunizieren. Soweit es sich um Neuwagen handelt, die nach WLTP typgenehmigt sind, werden die NEFZ-Werte von den WLTP-Werten abgeleitet“, schreibt Audi. Auf Nachfrage teilt ein Sprecher mit, dass man „lediglich die elektrische Reichweite“ von 46 Kilometern nach WLTP angegeben habe, „um hier dem Leser eine bessere Vergleichbarkeit gegenüber dem Wettbewerb zu ermöglichen“.
Die permanenterregte Synchronmaschine ist gemeinsam mit der Trennkupplung in das Gehäuse der Acht-Gang-Automatik integriert, somit werden auch im EV-Modus alle vier Räder des A8 angetrieben. Dennoch gibt es zahlreiche Gemeinsamkeiten mit dem kleineren Modell: Der Strom wird wie im A7 in einer 14,1 kWh fassenden Batterie gespeichert, die unter dem Kofferraumboden verbaut ist – ob das Ladevolumen im Vergleich zu reinen Verbrenner-Modellen beeinflusst wird, nennt Audi in der Mitteilung nicht. Beim A7 Sportback kostet die PHEV-Batterie 155 Liter Stauraum.
Da die Batterie nahezu identisch ist, entsprechen leider auch die Ladezeiten jenen des kleineren Modells. Die Ladeleistung beträgt maximal 7,4 kW, womit an einer entsprechenden Ladesäule oder Wallbox der Hochvolt-Speicher in 2,5 Stunden wieder voll ist. An einer Haushaltssteckdose liegt die Ladezeit bei 6,5 Stunden. Eine Lademöglichkeit mit Gleichstrom wie einige Mercedes-Modelle haben weder der A7 noch der A8 mit Plug-in-Hybrid. Immerhin gehört beim A8 ein Mode-3-Ladekabel zum Serienumfang und nicht nur ein Mode-2-Kabel für Haushaltssteckdosen.
Vom A7 übernimmt das Audi-Flaggschiff die Betriebsstrategie des Hybridsystems: Der A8 PHEV startet standardmäßig im EV-Modus. Das bedeutet: Das Auto wird ausschließlich elektrisch angetrieben, solange der Fahrer nicht einen variablen, spürbaren Druckpunkt im Fahrpedal überschreitet. Erst dann wechselt der Wagen in den Hybrid-Modus. Mit jedem Motorstart wird aber wieder der EV-Modus aktiviert.
Der Hybridmodus wird entweder automatisch mit der Zielführung in der Navigation oder manuell vom Fahrer mit der EV.-Softkey auf dem unteren MMI-Display aktiviert. In diesem Modus nutzt der A8 PHEV das Zusammenspiel aus E-Maschine und Verbrenner so, dass möglichst viele Fahretappen elektrisch zurückgelegt werden können. Im Battery-Hold Modus, wird die Batteriekapazität durch das Antriebsmanagement auf dem aktuellen Stand gehalten.

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16. Oktober 2019

Volkswagen plant dritten Elektro-Baukasten

Volkswagen plant neben MEB und PPE einen dritten Elektroauto-Baukasten, der auch mit einer Brennstoffzelle ausgestattet werden kann. Laut VW-Chefstratege Michael Jost soll der neue Baukasten für alle Markengruppen des Konzerns eingesetzt werden können.
„Der VW-Konzern entwickelt eine modulare Plattform E-Mobilität für unsere Autos ab dem B-Segment aufwärts, die quer über alle Marken eingesetzt werden kann“, sagte Jost der „Automobilwoche“. „Die Skalierbarkeit erstreckt sich nicht nur auf Länge oder Breite der Autos, sondern auch über die Einsatzfelder Volumen, Premium und Luxury.“
Der Zeitpunkt, zu dem Jost Einblicke in die Plattform-Pläne mit Brennstoffzellen-Option gibt, verwundert allerdings. Kaum ein anderer Konzern hat sich wie Volkswagen auf BEV festgelegt. Noch auf der IAA hatte VW-Chef Herbert Diess der Brennstoffzelle eine deutliche Absage erteilt. Er sei sich „sehr sicher“, dass das Wasserstoffauto in den kommenden zehn Jahre keine relevante Option für den Antrieb von Autos sei, sagte Diess vor Journalisten. Das liege nicht nur an der hohen CO2-Last und dessen „sehr ineffiziente“ Herstellungsmethode, sondern auch dass die in den Autos benötigte Technik auf absehbare Zeit „sehr viel teurer“ bleibe.

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16. Oktober 2019

Mit 40 km/h durch Erfurt – auf einem E-Tretroller

Zwei Polizisten in Erfurt staunten nicht schlecht, als sie einem E-Tretroller folgen mussten – der Tacho ihres Streifenwagens zeigte 40 km/h. Doch nicht nur das Überschreiten der zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h für Elektrokleinstfahrzeuge war ein Problem.
Da die Bremsen des selbst gebauten Gefährts nicht funktionierten, musste der 19-jährige Fahrer mit seinen Schuhsohlen bremsen. Jetzt muss sich der Mann wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis verantworten. Da er zudem falsche Versicherungskennzeichen montiert hatte, erwarten ihn noch Strafanzeigen wegen Urkundenfälschung und wegen des Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz.spiegel.de, presseportal.de

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16. Oktober 2019