Das schreiben die Kollegen

Rolls-Royce liefert Hybrid-System für Hurtigruten-Schiffe

Der norwegische Anbieter von Expeditionsreisen Hurtigruten hat eine Absichtserklärung mit Rolls-Royce unterzeichnet, die vorsieht, bis zu neun Kreuzfahrtschiffe von Diesel- auf Hybridantriebe umzurüsten.
Konkret geht es um Rolls-Royces mit Flüssigerdgas betriebene Motoren in Kombination mit seinem elektrischen Antriebssystem SAVe Cube und zusätzlicher Batterieleistung.
Durch die Umrüstung soll sich die CO2-Bilanz der Schiffe um mindestens 25 Prozent verbessern. Der Deal umfasst die Lieferung der Ausrüstung für sechs bestehende Kreuzfahrtschiffe mit einer Option auf drei weitere Schiffe. Produziert werden die Motoren im Rolls-Royce-Werk in Bergen.
Die bekannte Passagier- und Cargoroute von Bergen im Südwesten Norwegens nach Kirkenes im Norden umfasst insgesamt 34 Stopps. Die Umrüstung ist nicht zuletzt auch der Tatsache geschuldet, dass die Regierung ihren Fährbetreibern vor geraumer Zeit strengere Umweltauflagen gemacht hat.greencarcongress.com, rolls-royce.com

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23. April 2018

Fraunhofer: Neuer Fertigungsprozess für Feststoff-Akkus

Im Zuge des neuen Verbundprojekts SOLID arbeiten Forscher des Fraunhofer ISC an einem einfachen und kostengünstigen Verfahren auf Sol-Gel-Basis, auf dessen Grundlage im großen Stil Lithium-basierte Festkörperbatterien hergestellt werden können.
Die Projektbezeichnung SOLID steht für „Innovative Festkörperbatterien auf Basis von Sol-Gel-Materialien mit Li-Metallanode und implementierter 3D-Strukturierung“.
Innerhalb von drei Jahren will das Fraunhofer Forschungs- und Entwicklungszentrum Elektromobilität Bayern FZEB am Fraunhofer ISC in Würzburg zusammen mit Industriepartnern ein entsprechendes Produktionsverfahren entwickeln. Wenn es nach den Beteiligten geht, soll bereits nach einem Jahr eine erste funktionsfähige Einfach-Zelle nach dem neuen Festkörper-Batteriekonzept zur Verfügung stehen. Unterstützt wird das Forschungsvorhaben mit 3,2 Mio Euro aus den Fördertöpfen des Bundes.
Konkret will das SOLID-Konsortium Batteriezellen aus Sol-Gel-Schichten aufbauen „und so neue kostengünstige Konzepte für Lithium-basierte Festkörperbatterien entwickeln, die eine höhere Energiedichte bei gleichzeitig höheren Spannungen erlauben“, heißt es wortwörtlich aus dem ISC-Institut. Bis dato scheitert die Kommerzialisierung von Festkörperbatterien an ihrer mangelnden Stabilität bei hohen Energiedichten sowie an kostspieligen und alles andere als massentauglichen Produktionsverfahren.
Als besondere Herausforderung beim eignen Ansatz bezeichnen die SOLID-Initiatoren die benötigten Schichtdicken im Sol-Gel-Verfahren, die nicht nur eine komplexe Anforderung an Synthese, Herstellung und Aushärtungsverfahren stelle, sondern auch im Widerspruch zu einer guten Ionenleitfähigkeit stünden. Helfen soll eine „clevere“ Beschichtungsmethode.isc.fraunhofer.de

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23. April 2018

e.GO Mobile und Microsoft feilen an Cloud-Lösungen

e.GO Mobile präsentiert im Rahmen der nun gestarteten Hannover Messe am Microsoft-Stand seinen autonom fahrenden Elektro-Kleinbus e.GO Mover sowie erste cloud-basierte Mobilitätslösungen und Szenarien für den zukünftigen Innenstadtverkehr.
Der zusammen mit ZF entwickelte e.GO Mover ist bereits seit Ende 2017 vorbestellbar und soll 2019 in Serie gehen. Bei der Entwicklung urbaner Mobilitätslösungen für u.a. den Kleinbus setzt e.GO Digital, die Digitalisierungseinheit von e.GO Mobile, auf Microsofts Cloud-Plattform Azure.
Dem Aachener Start-up schweben etwa Sammelpunkte an Einfahrtsstraßen in größere Städte vor, an denen Besucher ihre Autos abstellen und in E-Fahrzeuge umsteigen. Per App sollen Nutzer den Service anfordern können, unabhängig von Haltestellen.
Das Vorserien-Modell des e.GO Mover soll derweil schon bald testweise auf deutschen Straßen unterwegs sein. 72 Anfragen von Städten sind bei Geschäftsführer Günther Schuh eingegangen. 20 sollen nun ausgewählt und dort dann insgesamt 200 Kleinbusse erprobt werden. Gesetzt sind bisher Aachen, München und Friedrichshafen.
Unabhängig davon hat e.GO Mobile in der nordrhein-westfälischen Stadt Neuss am Wochenende einen Pop-Up-Store eröffnet. Ein halbes Jahr lang erfahren Interessierte dort alles rund um den e.GO Life, das Debütauto des Unternehmens, das am 15. Mai in Serienproduktion gehen soll.
haz.de, e-go-mobile.com, rp-online.de (Pop-Up-Store)

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23. April 2018

ReVolt Electric Motorbikes elektrifiziert BMW-Klassiker R71

Der texanische Batteriehersteller Alternet Systems will in die Produktion von Elektro-Motorrädern einsteigen und hat hierfür die Firma ReVolt Electric Motorbikes gegründet. Erstes Produkt soll ein Strom-Bike im Design des klassischen BMW-Motorrads R71 mit Beiwagen aus den 1930er Jahren werden. 
Hierfür setzt ReVolt auf die Basis der CJ750 von Chang Jiang, einer in China gefertigten Nachbildung des M72-Motorrads aus der Sowjetzeit, welches selbst eine Nachbildung des R71-Bikes war.
Im ersten Schritt will ReVolt eine entsprechende Produktionskapazität aufbauen. Im zweiten Schritt soll die Alternet-Batterie-Technologie durch die Produktion und den Verkauf eines nützlichen und vor allem erschwinglichen E-Motorrads, welches auf klassischen Motorrad-Designs für den US-Markt basiert, verbessert werden.
Technische Details lässt das Unternehmen derzeit noch nicht durchsickern. Bis zum Sommer soll allerdings eine erste Version stehen und in die Erprobung gehen. In der Zwischenzeit will ReVolt auf verschiedenen Messen sein Konzept präsentieren.autoblog.com, revoltmotorbikes.com

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23. April 2018

Nissan bringt bis 2022 drei neue E-Autos und fünf neue e-POWER Modelle in Japan auf den Markt

Nissan plant, bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 drei neue Elektrofahrzeuge und fünf e-POWER-Modelle in Japan auf den Markt zu bringen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die eigenen Elektrofahrzeuge und e-POWER-Modelle bis zum Ende des Geschäftsjahres 2022 einen Anteil von 40% am Umsatz in Japan ausmachen werden. Bis zum Geschäftsjahr 2025 erwartet Nissan, dass die Hälfte der verkauften Fahrzeuge als Elektro- oder e-POWER-Modelle über den Tisch gehen. Daniele Schillaci, Executive Vice President Global Marketing and Sales, Zero-Emission Vehicles and the Battery Business und Vorsitzender des Management Committee für Japan/Asien & Ozeanien, gab zu verstehen, dass man stolz darauf ist mit Nissan Intelligent Mobility in Japan führend zu sein.
Daniele Schillaci gibt zudem zu verstehen, dass diese Vision das Kundenerlebnis durch die Bereitstellung von Technologien und Dienstleistungen verändert. Die Vision von Nissan Intelligent Mobility wird sich auch auf die Händler des Unternehmens ausweiten. Nissan wird ein neues „Shop-Format“ entwickeln, das sich um den Einkaufsbereich der Kunden dreht, und neue begehbare Geschäfte und Markenerlebnisläden erschafft, die den Kunden das Nissan Intelligent Mobility-Erlebnis näher bringen. Jeder Schritt des Autokaufs wird zunehmend digitalisiert, von der ersten Kaufüberlegung bis zum After-Sales. Nissan entfernt sich von einem herkömmlichen, fragmentierten Servicemodell und bietet seinen Kunden den Service, den sie brauchen, wenn sie ihn brauchen.
Im Rahmen des Nissan M.O.V.E.-Plans bis 2022 strebt das Unternehmen eine operative Marge von 8% an und will den Jahresumsatz von 12,8 Billionen Yen auf 16,5 Billionen Yen steigern. Neben den Investitionen in Nissan Intelligent Mobility setzt das Unternehmen auf solide Gewinne und Wachstum in Japan, China, den USA und Mexiko. Desweiteren sichert man sich die Rendite mit Hilfe von jüngsten Investitionen in Brasilien, Russland, Indien und Argentinien sowie den Marken INFINITI und Datsu.
Der Plan zielt auch darauf ab, Nissan zu einem führenden Unternehmen in den Bereichen Elektrifizierung, autonomes Fahren und Mobilitätsdienste zu machen. Das Unternehmen rechnet damit, bis zum Ende des Plans weltweit 1 Million Elektrofahrzeuge (e-POWER und EVs) pro Jahr zu verkaufen.
Quelle: Nissan – Nissan to launch three new EVs and five new e-POWER models in Japan by FY2022
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23. April 2018

VW I.D. R Pikes Peak spurtet in 2,25 Sekunden auf 100 km/h

VW hat am Sonntag seinen rein elektrisch angetriebenen Supersportler I.D. R Pikes Peak vorgestellt. Mit 500 kW, 650 Nm Drehmoment und einem Gewicht von unter 1.100 kg wird der Stromer am 24. Juni 2018 beim Pikes Peak-Bergrennen in Colorado Springs/USA antreten.
Die Mission: Beim „Rennen zu den Wolken“ soll die E-Flunder den bestehenden Rekord für Elektro-Fahrzeuge unterbieten. Der liegt aktuell bei 8:57,118 Minuten. Die Beschleunigung des I.D. R Pikes Peak von 0 auf 100 km/h gibt VW mit gerade mal 2,25 Sekunden an, nicht ohne zu betonen, dass dieser Wert unter dem von Formel-1- und Formel-E-Rennfahrzeugen liegt. „Oberstes Ziel bei der Entwicklung des Volkswagen I.D. R Pikes Peak war es, die ideale Balance von Energiekapazität und Gewicht zu finden. Es stand nicht – wie üblich bei Rennfahrzeugen – die maximale Leistung im Vordergrund“, so VW weiter.

VWs letzter Start beim Pikes Peak liegt über 30 Jahre zurück. 1987 schickte der deutsche Autobauer mit dem seinerzeit 652-PS-starken Bimotor-Golf letztmals ein spektakuläres Modell in den Wettkampf. Gemeinsam haben das damalige und das heutige Modell das Bimotor-System: So verfügt auch der I.D. R Pikes Peak über zwei Elektromotoren mit einer Systemleistung von 500 kW (680 PS). Keine näheren Angaben macht VW dagegen zur Kapazität der verbauten Lithium-Ionen-Batterien, allerdings gibt der Autobauer preis, dass rund 20 Prozent der benötigten elektrischen Energie während der 20 Kilometer langen Route via Rekuperation erzeugt werden sollen.

Wie angekündigt, wurde der VW I.D. R Pikes Peak am Sonntag im französischen Alés ins Rampenlicht gerückt. Am heutigen Montag beginnt das offizielle Testprogramm für den Elektro-Sportwagen. Gesteuert wird die Starkstrom-Flunder am 24. Juni übrigens vom Franzosen Romain Dumas (39), der das Bergrennen bereits drei Mal und die 24-Stunden von Le Mans auch schon zwei Mal gewonnen hat.motorsport-magazin.com, heise.de, volkswagen-media-services.com, youtube.com (Video)

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23. April 2018

Ex-Opel-Chef Karl-Thomas Neumann geht zu Evelozcity

Der ehemalige Opel-Chef Karl-Thomas Neumann verstärkt das Team des von früheren BMW-Managern nach einem kurzen Intermezzo bei Faraday Future gegründeten kalifornischen eMobility-Start-ups Evelozcity. Neumann wird in Geschäftsleitung und Vorstand des Unternehmens eintreten.
Dort soll er einer Pressemitteilung von Evelozcity zufolge künftig den Kurs für die Entwicklung von neuartigen vernetzten Autos und Mobilitätskonzepten verantworten sowie für die Bereiche Kundenerlebnis, Markenführung, Marketing und den europäischen Markt zuständig sein.
Er selbst sagt im Bezug zu seinem neuen Arbeitgeber Folgendes: „Die traditionelle Autoindustrie sieht sich einem massiven Umbruch gegenüber. Wir brauchen neue Verkehrskonzepte und E-Mobilität, um die Städte bei Verkehr und Umweltverschmutzung zu entlasten.“ Er habe sich viele Optionen angeschaut und glaube, dass von den traditionellen Autoherstellern nicht die entscheidenden Impulse zu erwarten sind. „Bei Evelozcity teilt man meine Auffassung darüber, was jetzt gefordert ist. Das ist der Grund, warum ich dort einsteige.“
Neumann war von März 2013 bis Juni 2017 Kopf des kriselnden Autobauers Opel. Er wollte die Traditionsmarke vor der Übernahme durch den französischen Konzern PSA am liebsten zur reinen Elektro-Marke umbauen. Mit einer ausgeklügelten Marketingstrategie („Umparken im Kopf“) versuchte der Manager während seiner Amtszeit, Opel wieder auf die Beine zu bekommen. Vergangenes Jahr wurde Neumann dann von Michael Lohscheller ersetzt. Auch ohne Management-Position machte er im März von sich reden, als er per Twitter mitteilte, mit seiner Frau privat auf Elektroautos (BMW i3 und Tesla Model S) umgestiegen zu sein.
Evelozcity wurde seinerseits erst 2017 gegründet. Geleitet wird das Unternehmen von Stefan Krause, der zusammen mit Ulrich Kranz erst bei BMW und dann kurz bei Faraday Future aktiv war, ehe Evelozcity vergangenes Jahr aus der Taufe gehoben hat. Geplant ist, ab 2021 drei Elektroautos auf einer gemeinsamen Plattform zu kreieren, die für unter 50.000 Dollar angeboten werden und mindestens 400 km Reichweite bieten sollen. Im März hieß es, dass hierfür bereits Investitionen bzw. Zusagen im Wert von rund 1 Mrd Dollar vorhanden seien.
Das Management setzt auf drei Autotypen, die es in der Stadt für essentiell und zukunftsfähig hält: den Pkw, das Lieferfahrzeug für die letzte Meile und Carsharing-Autos. Für alle drei Anwendungen will Evelozcity ein speziell angepasstes E-Modell bauen. Die Plattform wird dabei einheitlich sein. Sie soll als sogenannte „Skateboard-Architektur“ als Unterbau dienen und mit drei unterschiedlichen Aufsätzen gekoppelt werden.
Evelozcity will die E-Autos allerdings nicht selbst produzieren, sondern befindet sich in Gesprächen mit amerikanischen und chinesischen Unternehmen für die Auftragsfertigung. Loslegen will Evelozcity in den USA und später auch nach China und Europa expandieren. Das Unternehmen hat bereits 100 Ingenieure und Entwickler. Bis zum Jahresende will das Start-up mindestens 200 weitere Mitarbeiter einstellen.
Krause hat derweil noch Ärger mit seinem vorigen Arbeitgeber: Faraday Future reichte Anfang des Jahres Klage gegen Evelozcity ein. In der Klageschrift wird Krause sowie Ex-CTO Ulrich Kranz vorgeworfen, nicht nur FF-Mitarbeiter zur neuen Firma gelotst, sondern auch geistiges Eigentum von Faraday gestohlen zu haben. Evelozcity bestreitet die Vorwürfe.handelsblatt.com, evelozcity.com

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23. April 2018

Experten erörtern Fragestellungen zu E-Mobilität (Videos)

Das Berliner Institut für betriebliche Bildungsforschung (IBBF) beschäftigt sich seit mehreren Jahren intensiv mit wissenschaftlichen Untersuchungen rund um die E-Mobilität. Dabei sind im Lauf der Zeit etliche Mitschnitte von Experteninterviews entstanden.
Diese hat das IBBF nun auf Youtube frei zugänglich veröffentlicht. Fragestellungen, denen die Fachleute vor der Kamera auf den Grund gehen, reichen von „Welche Rolle spielt Informationsvernetzung bei E-Mobilität?“ und „Welche Förderumgebung braucht es für Startups?“ bis hin zu „Welche Rolle spielt das induktive Laden bei privat genutzten E-Fahrzeugen?“

Mit einem Klick auf das Bild gelangen Sie zur Playlist mit allen Videos.

youtube.com

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23. April 2018

Mit dem Elektro-Smart auf Offroad-Mission (Video)

Während in unseren Innenstädten immer mehr Geländewagen unterwegs sind, hat Youtuber Kyle Conner einen Cityflitzer ins Gelände entführt: Er testet, wie viel Spaß man mit einem Elektro-Smart auch abseits befestigter Straßen haben kann. 
Und dieses Video hat es in sich. So manch einer würde beim Anblick des Smarts im Gelände womöglich Tränen in den Augen haben. Aber sehen Sie selbst:
carscoops.com

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23. April 2018

London Black Cab TX x Fully Charged

Von den London Black Cab TX hatten wir bereits in der Vergangenheit hier auf Elektroauto-News.net berichtet, nun hat sich auch die Serie Fully Charged das Elektrotaxi der Baureihe LEVC TX genauer angesehen. Ausgestattet ist das Fahrzeug mit einer 31 kWh Batterie, hierdurch ist eine reine elektrische Reichweite von 128 Kilometer möglich, bevor dann der Verbrennermotor für weitere 515 km das Fahrzeug mit Strom versorgen muss.
Der vollelektrische Antriebsstrang für die Hinterräder des E-Taxis stammt von GKN Driveline und bringt eine Leistung von 120 kW mit sich. Ähnliche Einheiten werden in den Volvo T8 Twin Engine Plug-in-Hybridmodellen verwendet. Das Taxi selbst ist von Grund auf neu konzipiert und wirkt sehr durchdacht. Sieht man bereits daran, dass es fast alle Arten von Ladestationen anfahren kann – von AC bis DC – sowohl CHAdeMO als auch Combo sind zu verwenden.

Quelle: InsideEVs.com – London Black Cab TX Featured By Fully Charged – Video
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23. April 2018

Audi mit neuen Details zum E-Tron quattro

Bevor Audi den E-Tron quattro offiziell im Sommer in Brüssel vorstellen und ab August 2018 auf den Markt bringen wird, liefern die Ingolstädter weitere Details zur Batterie und zur Aufladung des zukünftigen Serienfahrzeugs. Die Kunden sollen ähnlich wie bei Tesla nicht nur bequem und souverän reisen, sondern auch überall schnell und unkompliziert laden können.
Mit E-Tron Charging Service unkomplizierter Zugang zu diversen Ladenetzen
Mit diesem ganzheitlichen Ansatz will Audi die Kunden von ihrem ersten rein elektrischen Auto überzeugen. Um diesem Versprechen gerecht zu werden und dem Supercharger-Netzwerk von Tesla Paroli zu bieten, wurde zusammen mit BMW, Daimler, Ford und Porsche das Unternehmen Ionity gegründet. Mit dem Ziel von rund 2’000 Schnellladepunkte bis 2020 soll ein Flächendeckendes Schnellladenetz in Europa aufgebaut werden. Die erste Schnellladestation mit sechs 350 Kilowatt Säulen wurde kürzlich an der Autobahnraststätte Brohltal Ost eröffnet. Neben dem Ionity Netz möchte Audi den zukünftigen Besitzern mit dem E-Tron Charging Service weiteren Zugang zu 65’000 Wechselstromladesäulen verschaffen. Mit diesem Angebot soll ein unkomplizierter Zugang mit automatischer Abrechnung innerhalb Europas zur Verfügung stehen. Der Ladevorgang soll über die Audi App überwacht und gesteuert werden.
95 kWh Batterie und 400 km Reichweite für den E-Tron quattro
E-Tron quattro, © AudiDer E-Tron erhält eine 95 Kilowattstunden grosse Batterie die gemäss neuem WLTP Fahrzyklus eine Reichweite von bis zu 400 Kilometer ermöglichen soll. Dank einer Ladegeschwindigkeit von 150 kW soll die Batterie an einer entsprechenden CSS-Schnellladesäule unter optimalen Bedingungen in 30 Minuten zu 80 Prozent geladen sein. Anschliessend verlangsamt sich der Ladevorgang bis zum Ende um die Lebensdauer der Batterie nicht zu beeinträchtigen. Für Ladevorgänge an einer Wechselstromladensäule verbaut Audi serienmässig ein 11 Kilowatt Ladegerät – gegen Aufpreis kann ab 2019 auch ein zweites Ladegerät dazubestellt werden um die Ladeleistung auf 22 Kilowatt zu erhöhen. Für ein komfortables Einstecken des Ladekabels bietet der E-Tron optional auf beiden Fahrzeugseiten entsprechende Ladebuchsen.
Die für den E-Tron entwickelte Lithium-Ionen-Batterie verfügt über 36 Module mit je 12 Pouch-Zellen und besitzt eine Nominalspannung von 396 Volt. Geliefert werden die 432 Zellen von LG Chem, verbaut werden sie von Audi in Brüssel. Die rund 700 Kilogramm schwere Batterie wird am Unterboden verbaut und senkt damit den Schwerpunkt optimal nach unten. Zukünftig möchte Audi neben den Pouch-Zellen auch wie bei Tesla prismatische Zellen einsetzen – dadurch könnten mehr Lieferanten einbezogen werden.
Spezielles Thermomanagement soll die Batterie beflügeln
Audi E-Tron Batterie- Und Kühlsystem, © AudiStolz ist Audi besonders auf ihr eigens entwickeltes Thermomanagement. Insgesamt besteht es aus vier unterschiedliche Kreisläufe, die sich je nach Situation unterschiedlich zusammenschalten lassen. Neben dem Heizen oder Kühlen der Batterie versorgen die Kreisläufe auch den Innenraum mit der nötigen Wärme oder Kälte. Daneben können die Kreisläufe auch als Wärmepumpe arbeiten um die Abwärme von Motoren, Leistungselektronik und Ladegerät zu nutzen. Das Thermomanagement soll die Batterie immer in einem optimalen Effizienzbereich von 25 bis 35 Grad Celsius halten und somit neben einer langen Lebensdauer auch für eine optimale Leistungsabgabe der Batterie sorgen. Auch beim Laden an einer Schnellladesäule hilft das Themromanagement, indem es die beim Ladevorgang entstehenden Wärme abführt oder die im Winter noch kalten Batterie erwärmt.
Und was kostet nun dieser erste rein elektrisch angetriebene Audi? In Deutschland sollen die Preise gemäss Audi bei 80’000 Euro starten. Für die Schweiz rechnen wir mit rund CHF 85’000. Nicht nur beim Preis sondern auch bei den Spezifikationen zielen die Ingolstädter klar auf das Tesla Model X ab und bereits 2019 möchten sie mit dem E-Tron Sportback nachdoppeln. Wir sind gespannt wie der E-Tron quattro die Zahlen auf dem Papier in der Realität erfüllen wird. Auch die ersten Vergleichstests mit dem Model X von Tesla werden nicht lange auf sich warten lassen.
 
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23. April 2018

Oslo will 2019 70 E-Busse in Betrieb nehmen

Der Busverkehr in Oslo soll bereits im nächsten Jahr nachhaltig elektrifiziert werden. Die Rede ist von 70 E-Bussen, die bereits 2019 in Betrieb gehen soll. Erworben werden die elektrischen Busse von den Unternehmen Unibuss, Nobina und Norgesbuss; zum Einsatz kommen diese dann auf insgesamt 13 Linien. Betrachtet man die 70 E-Busse aus dem kommenden Jahr in Summe mit den bereits vorhandenen elektrifizierten Bussen kommt Oslo auf 76 E-Busse, davon 52 Gelenkbusse, die ab 2019 in Betrieb sind. Noch ist nicht bekannt, welcher Hersteller den Auftrag erhält.
Lan Marie Berg von der norwegischen Agentur für Umwelt und Verkehr, gab zu verstehen, dass die Anschaffung ein großer Höhepunkt des Osloer Jahres als Europas Umwelthauptstadt sein werde. Mit 76 E-Bussen im Dienst der Stadt handelt es sich laut „Clean Technica“ um die größte E-Bus-Flotte unter europäischen Städten in der Größenordnung Oslos. Hinsichtlich der zu erwartenden Kosten geht man in Oslo, inklusive Ladeinfrastruktur und Elektrizitätskosten, in den kommenden zehn Jahren von 850 Millionen Norwegische Kronen – rund 88 Millionen Euro – aus.
Im Vorfeld hatten sich die Unternehmen Unibuss, Nobina und Norgesbuss sowie der ÖPNV-Betreiber Ruter bereits vertraglich darauf verständigt, Dieselbusse in einer gemeinsamen Kraftanstrengung durch Elektrobusse zu ersetzen.
Der größte Anteil der neuen E-Busse wird auf Unibuss entfallen, die für Frühjahr 2019 den Invest in 40 neue E-Busse geplant haben. Mag auch daran liegen, dass bereits heute mit rund 60 Prozent der Löwenanteil des gesamten Busverkehrs in Oslo durch Unibuss gestemmt wird. Mehrere Linien sollen künftig rein elektrisch betrieben werden können. Auf Norwegens meist genutzter Buslinie – der Linie 31 – werden ab dem kommenden Jahr insgesamt 20 neue E-Gelenkbusse unterwegs sein.
Quelle: Electrive.net – Oslo rüstet sich für den Einsatz von 70 neuen E-Bussen
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23. April 2018
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