Das schreiben die Kollegen

Seat wartet mit CUPRA Elektro-Konzept auf: Coupés trifft auf SUV

Pünktlich zur IAA 2019 in Frankfurt werden wir wieder einige interessante Serien- und Studienfahrzeuge zu Gesicht bekommen. CUPRA, die Performance-Marke von Seat, hat ihrerseits bereits angekündigt seine Vision der automobilen Zukunft vorzustellen. Dabei erfüllt das Konzeptfahrzeug alle Anforderungen an ein Automobil von morgen und verbindet gleichzeitig Leistung mit einem fortschrittlichen Antrieb und außergewöhnlich emotionaler Design-Sprache, so die Aussage von CUPRA.
Bisher gibt es lediglich einen Teaser zu sehen, auf dem man das Heck ein wenig sehen und die Silhouette erahnen kann. CUPRA beschreibt das Konzept, als ein Fahrzeug bei dem die Silhouette eines viertürigen Coupés mit dem selbstbewussten Auftritt eines großen SUV daherkommt. Angetrieben wird das Konzeptfahrzeug von CUPRA voll elektrisch und besitzt im Gegensatz zum CUPRA e-Racer eine Straßenzulassung.
Geht es nach CUPRA fließt der E-Antrieb gleichzeitig in das Design mit ein, denn die Proportionen des Konzeptfahrzeugs betonen ganz bewusst sein elektrisches Herz. Des Weiteren scheint es so zu sein, dass jede Luftöffnung nicht nur die sportlichen Proportionen unterstreicht, sondern gleichzeitig dient dies der aerodynamischen Optimierung und damit der Reichweitenverlängerung. Am Heck ist zudem das leuchtende CUPRA-Logo zu erkennen, dies signalisiert dem Betrachter auf den ersten Blick, hier ist Elektrizität im Spiel.
Am Heck sorgt der Diffusor für eine verbesserte Aerodynamik und eine betont sportliche Ausstrahlung, die durch das die gesamte Fahrzeugbreite überspannende Rücklicht unterstrichen wird. Weitere Eindrücke des CUPRA Elektro-Konzept gibt es dann spätestens nach der Weltpremiere auf der diesjährigen Internationalen Automobilausstellung IAA zu sehen.
Quelle: Seat – Pressemitteilung vom 22. Juli 2019
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22. Juli 2019

Nissan Leaf mit 40 kWh ab 299 Euro monatlich im Leasing

Der Nissan Leaf ist in Deutschland ab sofort zu „besonders attraktiven“ Leasing-Konditionen erhältlich: Ab 299 Euro monatlich und ohne Anzahlung gibt es den Nissan Leaf ZE1 MY19 im 48-Monate-Leasing für Verträge, die bis zum 30. September 2019 abgeschlossen werden. 
Bei diesem Angebot handelt es sich um den Leaf mit 40-kWh-Akku, der von einer E-Maschine mit 110 kW angetrieben wird und eine Reichweite von bis zu 270 Kilometer nach WLTP ermöglichen soll.
Bei dem Leasing-Angebot handelt es sich um die Einstiegsvariante des Nissan Leaf zu einem Fahrzeugpreis von 32.159 Euro. Davon abgezogen ist bereits der Nissan-Elektrobonus in Höhe von 4.641 Euro (Herstelleranteil vom Umweltbonus + zusätzlicher Bonus). Möglich ist dieses Angebot nur in Kombination mit einem Finanzierungs-oder Leasing-Programm von Nissan. Die Leasing-Sonderzahlung beträgt 0 Euro (2.000 Euro Leasing-Sonderzahlung, die in Form des Umweltbonus rückerstattet werden können). Die Gesamtlaufleistung beträgt 40.000 Kilometer.
Kunden hätten zudem die Möglichkeit bei diesem Angebot noch eine Wallbox optional für 19 Euro monatlich zu leasen. Für 41 Euro monatlich gibt es die Wallbox und die Installation durch den Kooperationspartner E.ON Drive. Die kompakte 22-kW-Wallbox mit einer Garantie von zwei Jahren lasse sich im Innen- wie Außenbereich montieren, bietet eine dreiphasige, skalierbare Ladeleistung von 16, 20 und 32 Ampere und einen Anschluss für Ladekabel mit Typ-2-Stecker.

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22. Juli 2019

Mini Cooper SE kann in weiteren Ländern reserviert werden

Der vollelektrische Mini Cooper SE kann nun in insgesamt zwölf europäischen Ländern reserviert werden. Zu den Ländern zählen Belgien, Frankreich, Deutschland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Portugal, Spanien, Schweden, Schweiz und Großbritannien. 
Erst vor zwei Wochen wurde der lange angekündigte Elektro-Mini präsentiert. Doch schon jetzt soll es bereits 40.000 Interessenten für den Cooper SE geben, dessen Produktion im November starten soll.
Interessierte Kunden können nun in den oben genannten Ländern eine Reservierung für den rein elektrischen Mini aufgeben. Je nach Land muss zudem eine Anzahlung geleistet werden – in der Regel ca. 500 Euro. Kunden, die den Cooper SE reserviert haben, sollen so zu den ersten gehören, die das Fahrzeug erhalten. Wer keine Bestellung auslöst, erhält seine Anzahlung zurück.
Der Elektro-Mini greift auf die Technik des BMW i3s zurück und verpackt diese im gewohnten Mini-Design neu. Der Elektromotor leistet im Mini somit ebenfalls 135 kW. Die Reichweite liegt ausstattungsabhängig zwischen 235 und 270 Kilometer. Der Verbrauch liegt zwischen 13,2 und 15,0 kWh. Allerdings hat BMW die Werte „wegen der Vergleichbarkeit“ auf den alten NEFZ zurückgerechnet.
Die T-förmig im Fahrzeugboden verbaute Batterie kommt auf eine Kapazität von 32,6 kWh – im i3s sind es inzwischen 42,2 kWh. Der Mini übernimmt beim Laden die Eckdaten des BMW i3: Mit Gleichstrom sind bis zu 50 kW möglich (die 80-Prozent-Ladung dauert 35 Minuten), mit Wechselstrom (11 kW) dauert die 80-Prozent-Ladung 2,5 Stunden (100 Prozent: 3,5 Stunden).

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22. Juli 2019

Fahrschulen: TÜV und Fahrschulen streiten um Zulassung von E-Autos

Die meisten Elektroautos sind für die Führerscheinprüfung nicht zugelassen. Das Bundesverkehrsministerium müsste dafür zwei Regelungen ändern.

22. Juli 2019

Unfallexperte über E-Scooter: „Das war das Risiko nicht wert“

Dass vor allem Touristen die E-Scooter nutzen, sei nicht der Sinn des neuen Mobilitätsangebots, sagt der Unfallforscher Siegfried Brockmann. mehr…

22. Juli 2019

Duesenfeld denkt Recycling von Lithium-Ionen Batterien anders: Umweltfreundlich & Dezentral

Das deutsche Unternehmen Duesenfeld recycelt Batterien aus Elektroautos. Soweit nichts Neues. Allerdings recycelt man bei Duesenfeld die Lithium-Ionen-Akkus dort, wo sie gesammelt werden. Hierdurch spart man sich den gefährlichen Transport von Lithium-Ionen-Zellen. Darüber hinaus werden 96 Prozent eines Moduls durch einen hydrometallurgischen Prozess recycelt – VW peilt derzeit eine 97 prozentige Recycling-Rate an.
Dazu gehören wertvolle Materialien wie Graphit, Elektrolyt, Mangan, Kupfer, Aluminium, Lithium, Nickel und Kobalt. Die Verwendung dieser recycelten Materialien wird den CO2-Fußabdruck der neuen Lithium-Ionen-Zelle um bis zu 40 Prozent reduzieren. Das Duesenfeld-Recycling ist speziell für Lithium-Ionen Batterien entwickelt und erreicht eine sehr hohe stoffliche Recyclingeffizienz ohne Rauchgasentstehung.
Interessant ist auch die Tatsache, dass das Duesenfeld- Recycling keine Energiezufuhr zur Erhitzung und Schmelzung der Batterien benötigt. Man verbraucht eigener Aussage nach 70 % weniger Energie, um die gleiche Menge Lithium-Ionen Batterien zu verarbeiten. Das energiesparsame Verfahren und die umfangreiche Rückgewinnung der Materialien sorgen dafür, dass die CO2 Bilanz des Duesenfeld-Recyclings sehr positiv ausfällt – hierdurch hebt man sich deutlich von anderen Recycling-Prozessen ab.
Organische Karbonate des Elektrolyten, Di-Methylkarbonat und Ethyl-Methyl-Karbonat, werden zurückgewonnen. Der Prozess ist somit effizienter, sicherer und umweltfreundlicher als die konventionellen thermischen Verwertungsprozesse. Gegenüber pyrometallurgischen Verfahren müssen beim Duesenfeld-Recycling keine Rohstoffe in Form von Baustoffen in aufgegebenen Bergwerkschächten endgelagert werden. Weitere Informationen gibt es im nachfolgend eingebetteten Video.

Neben dem Recycling der Batterien im eigenen Werk ist es Duesenfeld möglich die Lithium-Ionen-Batterien auch dezentral an anderen Standorten zu recyceln. Laut dem Unternehmen kann es, in Abhängigkeit von den örtlichen gesetzlichen Zulassungsbestimmungen, wirtschaftlich sinnvoll sein, vor Ort zu recyclen. Die Standardanlage in zwei 40-Fuß Containern hat eine Recycling-Kapazität von 1.500 t Lithium-Ionen Batterien pro Jahr. Durch Kombination mehrerer Anlagen können auch größere Recycling-Kapazitäten realisiert werden.
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22. Juli 2019

Rivian R1T E-Pickup Teile-Produktion gestartet

Rivian hat es sich nicht nehmen lassen und auf dem eigenen Twitter-Account angekündigt, dass man die Produktion einiger Teile für den ersten eigenen elektrischen Pickup R1T gestartet hat. Diese Teile sind mit ziemlicher Sicherheit für Vorserien-Prototypen bestimmt. Vorserien-Fahrzeuge werden für umfangreiche Testzwecke und Auswertungen eingesetzt. Rivian hat mehrere Standorte auf der ganzen Welt. Die Produktion erfolgt in einem alten Mitsubishi-Werk in Normal, Illinois.

Busy making metal! pic.twitter.com/4y8PVRVxsf
— Rivian (@Rivian) 20. Juli 2019

Bekanntermaßen hat Rivian neben dem R1T auch einen Elektro-SUV, den R1S, bereits vorgestellt. Mit der langsam anlaufenden Marketing-Maschinerie wird immer deutlicher, dass sich die amerikanische Marke an Abenteurer richtet. Die elektrischen SUVs R1T und R1S sind in der Tat geländegängige Elektrofahrzeuge und Rivian wird einiges daran legen, dass sie auch genau dort zum Einsatz kommen.
Bereits im November 2018 präsentierte Rivian auf der LA Auto Show seinen Elektro-Pick-Up-Truck. Der Autohersteller sagt, dass der Verkauf des elektrischen Pickups Ende nächsten Jahres beginnen wird. Ob dieser Zeitplan einzuhalten ist, ist derzeit fraglich. Zumindest scheint man auf einem guten Weg zu sein.
Angetrieben wird der E-Truck durch vier Motoren. Angebracht ist jeder dieser 147 kW starke E-Motoren an einem Rad. Die Gesamtleistung kann in verschiedenen Stufen von 300 kW bis 562 kW konfiguriert werden. Die verschiedenen Leistungsstufen passen zu verschiedenen Batteriepaketen.
Bei diesen findet eine Abstufung von 105 kWh, 135 kWh und 180 kWh statt. Mit diesen Akkupacks sollen demnach Reichweiten von über 370, 480 und 640 Kilometer erreicht werden. Der Rivian R1T wird bei $69.000 Listenpreis in den USA starten und kommt nur mit einer anrechenbaren/rückzahlbaren Anzahlung von $1.000 daher, um eine Reservierung vorzunehmen.
Rivian-CEO RJ Scaringe wurde kürzlich von der New York Times porträtiert. In den Vorgesprächen hierzu ließ Scaringe auch eine erste Produktionsschätzung für den R1T Pickup und den R1S SUV fallen. Im Jahr 2021, dem wohl ersten vollen Jahr, in dem Rivian Fahrzeuge vom Fließband rollen, erwartet Scaringe, dass 20.000 bis 40.000 Fahrzeuge hergestellt werden.
Quelle: InsideEVs – Rivian R1T Electric Pickup Truck Now In Partial Production
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22. Juli 2019

Nachfrage nach Ökostrom steigt rasant

Die Klimakrise und ihre Folgen sind unter anderem dank Greta Thunberg und der Fridays for Future-Bewegung derzeit in aller Munde. Auch Ökostrom rückt wieder verstärkt in den Fokus der Verbraucher. Das zeigen aktuelle Zahlen des Vergleichsportals Verivox. Die Nachfrage nach Strom aus regenerativen Quellen hat auf Jahressicht um 25 Prozentpunkte zugelegt: Während sich im Juni 2018 ein Drittel (33 Prozent) der Verbraucher für einen Ökostromtarif entschieden, sind es im Juni 2019 bereits mehr als die Hälfte (58 Prozent).
Das Interesse an Ökostrom hatte seinen Höhepunkt ein Jahr nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima erreicht: 2012 schlossen drei von vier Verbrauchern (78 Prozent) einen Ökostromtarif ab. Seitdem war die Nachfrage kontinuierlich gesunken und erreichte im Jahr 2018 mit durchschnittlich 32 Prozent ihren Tiefpunkt. Seit Jahresbeginn 2019 zeigt der Trend wieder deutlich nach oben.
„Verbraucher greifen vermehrt zu Ökostrom, wenn sie sich durch externe Ereignisse individuell betroffen fühlen. Das konnten wir nach dem Super-GAU in Japan beobachten. Und auch heute wieder, da die Erderwärmung durch Greta Thunberg stärker ins Zentrum des gesellschaftlichen Diskurses gerückt ist.“ – Valerian Vogel, Energieexperte bei Verivox
Bei Ökostrom auf Gütesiegel achten
„Ökostrom stammt zu 100 Prozent aus regenerativen Quellen. Dazu zählen aber auch alte, abgeschriebene Wasserkraftwerke. Wer sich mit der Entscheidung für Ökostrom auch für den Klimaschutz einsetzen möchte, sollte sich deshalb nach Gütesiegeln umschauen. Sie stellen sicher, dass ein Teil der Einnahmen in den Bau neuer Anlagen zur regenerativen Stromerzeugung zurückfließt“, so Vogel.
Die strengsten Kriterien legen das ok-power-Gütesiegel und das Grüner-Strom-Label an. Aber auch die Siegel von TÜV Nord und TÜV Süd sind empfehlenswert. Weist ein Ökostrom-Angebot keinerlei Prüf- oder Gütesiegel auf, bedeutetet das jedoch nicht automatisch, dass es sich um „minderwertigen“ Ökostrom handelt. Verbraucher sollten sich dann beim Anbieter über Art und Herkunft des Stroms informieren.
Mit Ökostrom die jährlichen Kosten senken
Ökostrom muss nicht teurer sein als der herkömmliche Tarif des örtlichen Versorgers. Im Gegenteil: Oft können Verbraucher ihre jährlichen Stromkosten durch einen Wechsel zu Ökostrom deutlich senken. Vor allem bei denjenigen, die sich noch nie um einen günstigeren Tarif gekümmert haben, ist das Sparpotenzial groß. Eine Familie mit einem Verbrauch von 4000 kWh zahlt in der Grundversorgung im bundesweiten Durchschnitt derzeit 1277 Euro pro Jahr.
Im günstigsten empfohlenen Ökostromtarif mit Gütesiegel werden für die gleiche Strommenge 1065 Euro fällig. Das entspricht einer jährlichen Ersparnis von 212 Euro.
Quelle: Verivox – Pressemitteilung vom 08.07.2019
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22. Juli 2019

Cadillac Escalade wartet in der 5. Generation mit reinem E-Antrieb und >600 km Reichweite auf

Die Cadillac Society – ein Nachrichtenportal rund um Cadillac – will erfahren haben, dass der Cadillac Escalade in seiner fünften Generation mit drei verschiedenen Antriebsvarianten auf die Straße kommen soll. Eine davon vollelektrisch, mit einer Reichweite von 640 Kilometer. Die Informationen stammen direkt aus dem Hause der Marke Cadillac, von Personen, welche mit den künftigen Cadillac Escalade Produktionsplänen vertraut sind.
Der rein elektrische Cadillac Escalade wird vor 2021 nicht zu erwarten sein. Zu diesem Zeitpunkt wird die fünfte Generation des SUV erwartet. Wahrscheinlicher dürfte es sogar sein, dass der E-Escalade erst zu einem späteren Zeitpunkt im Produktlebenszyklus zum Portfolio der Marke hinzustößt. Mit dem elektrifizierten Escalade bringt die Marke zudem einen direkten Konkurrenten für das derzeitig einzige Elektro-SUV Tesla Model X auf die Straße.
Weitere Merkmale für den batteriebetriebenen Escalade sollten die neueste Generation von Super Cruise sein, Cadillacs teilautonomes, freihändiges Fahrerassistenzsystem. Und ohne einen großen Verbrenner-Motor unter der Haube dürfte man auch erwarten, dass der elektrische Escalade auch eine leisere, komfortablere Fahrt mit deutlich reduziertem NVH-Wert (Geräusch/Vibration/Gurt) im Vergleich zur reinen Verbrenner-Variante bietet.
Mitte Januar 2019 gab General Motors bekannt, dass man seine Marke Cadillac als führende Elektrofahrzeugmarke des Konzerns positionieren wird. Gerüchte wurden bereits zuvor laut. Basis hierfür wird eine völlig neue Plattform, welche  eine breite Palette von Karosserievarianten in den Konfigurationen Vorderrad, Hinterrad und Allrad ermöglichen soll.
Laut Medienberichten kann es bis zu drei Jahren dauern, bis die ersten E-Autos auf Basis der Plattform auf die Straße kommen. Könnte also gerade zur Einführung des rein elektrischen Cadillac Escalade so weit sein.
Quelle: Cadillac Society – Cadillac’s Upcoming Electric Escalade Will Offer 400 Miles Of Range
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22. Juli 2019

Renault gründet Elektroauto-Joint-Venture in China

Der französische Autohersteller Renault und die Jiangling Motors Corporation Group (JMCG) haben nach einer ersten Vereinbarung von Ende 2018 nun die offizielle Gründung ihres Joint Ventures zur weiteren Förderung der Entwicklung der Elektrofahrzeugindustrie in China bekannt gegeben. Renault wird sein Grundkapital dafür um 1 Milliarde RMB (rund 128,5 Millionen Euro) erhöhen, um ein Hauptaktionär der JMCG-Tochtergesellschaft JMEV mit einem Anteil von 50 Prozent zu werden. JMEV hat die Gewerbelizenzregistrierung bereits abgeschlossen.
Diese Zusammenarbeit ist Teil der Gesamtstrategie von JMCG und Renault. Durch dieses Joint Venture kann die Groupe Renault ihren Einfluss auf den chinesischen Markt für Elektroautos ausbauen, während JMCG mehr Ressourcen integrieren und nutzen kann, um das rasche Wachstum in Zukunft weiter voranzutreiben.
„China ist ein Schlüsselmarkt für die Groupe Renault. Die Partnerschaft mit JMCG im Elektroautogeschäft wird unseren Wachstumsplan in China unterstützen und unsere Elektroauto-Fähigkeiten verbessern. Als Pionier und Marktführer für Elektroautos auf dem europäischen Markt werden wir unsere Erfahrung in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service für Elektrofahrzeuge auch in China nutzen“. – Francois Provost, Senior Vice President Groupe Renault und Vorsitzender der Region China
JMEV wurde 2015 gegründet und ist eine Tochtergesellschaft der JMCG. Nach seiner Gründung erhielt JMEV schnell die Zertifizierung für die Herstellung von batterieelektrischen PKW und erzielte schnelle Durchbrüche beim Aufbau seiner Forschungskapazitäten, seiner Lieferkette, seiner Produktionskapazität und seines Markteinsatzes, wodurch ein vollständiges Ökosystem für die Wertschöpfungskette in Forschung und Entwicklung, Produktion, Lieferung und Vertrieb geschaffen wurde, sowohl für komplette Fahrzeuge als auch wichtige Komponenten. Das Unternehmen ist zu einem bedeutenden Akteur auf dem chinesischen Markt für Elektrofahrzeuge geworden und wird von einem jungen und tatkräftigen Team geleitet, so Renault in einer Mitteilung.
„JMCG folgt dem Konzept der Offenheit und Zusammenarbeit und ist eines der ersten inländischen Unternehmen, das internationale strategische Partner vorstellt. Durch die Partnerschaft mit der Groupe Renault wird JMEV in der Lage sein, seine Wettbewerbsfähigkeit auf ein neues Niveau zu heben und in den chinesischen Elektroautomarkt einzusteigen.“ – Qiu Tiangao, Vorsitzender von JMCG
Renault stellt bereits seit 1898 Autos her und ist heute eine internationale Mehrmarkengruppe, die 2018 knapp 3,9 Millionen Fahrzeuge in 134 Ländern verkaufte, und in 36 Produktionsstätten sowie 12.700 Verkaufsstellen mehr als 180.000 Mitarbeiter beschäftigte. Um den großen technologischen Herausforderungen der Zukunft zu begegnen und gleichzeitig seine profitable Wachstumsstrategie fortzusetzen, konzentriert sich die Groupe Renault auf die internationale Expansion. Zu diesem Zweck nutzt das Unternehmen die Synergien seiner fünf Marken (Renault, Dacia, Renault Samsung Motors, Alpine und LADA) sowie die Allianz mit Nissan und Mitsubishi Motors.
JMCG ist ein chinesischer Automobilhersteller, der 2018 über 400.000 Fahrzeuge verkauft hat. Der Geschäftsumfang des Konzerns umfasst die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von Pkw, Nutzfahrzeugen und wesentlichen Fahrzeugkomponenten sowie Automobilimporte und -exporte, Automobilfinanzierungen und andere Geschäftsbereiche.
Quelle: Renault – Pressemitteilung vom 17.07.2019
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22. Juli 2019

22. Juli 2019: Machen Frauen anders Politik?

Von der Leyen, AKK, Merkel: Was bedeuten die Personalien der letzten Tage für die Gleichberechtigung? Außerdem im Podcast: Kobalt aus dem Kongo für unsere Energiewende.

22. Juli 2019

Elektroauto-Pionier Schuh: „Die Emissionen müssen drastisch sinken“

Elektroauto-Pionier Günther Schuh, Vater des Elektrotransporters StreetScooter sowie des Kleinwagens Ego Life, sprach in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung ausführlich über die Sinnhaftigkeit von Elektroautos, warum sie sich so schleppend verkaufen und warum er den Plug-in-Hybrid für die ökologisch vernünftigere Lösung hält.
Schuh zeigt sich zu Beginn des Interviews erstaunlich zurückhaltend, was die Sinnhaftigkeit von Elektroautos betrifft: Es gebe „einen zu großen Unterschied in der Leistungsdichte zwischen der Feststoffbatterie und dem Diesel. Wo ich heute einen 50-Liter-Dieseltank herum karre, müsste ich selbst bei einem besseren Wirkungsgrad immer noch eine mehr als 700 Kilo schwere Batterie in einem Elektroauto haben. Das kann weder ökologisch noch ökonomisch gut sein“, gibt Schuh zu bedenken. Man dürfe nicht erwarten, dass man „mit einem Elektroauto zum selben Preis genauso weit und schnell fahren kann wie mit einem Verbrenner. Das wird nicht passieren.“
Schuh findet, momentan seien Plug-in-Antriebe die bessere Wahl. Er selbst fahre einen Teilzeitstromer von Porsche, welcher momentan für einen Vielfahrer „das logischste, ökologische Auto“ sei. Er fahre mehr als 40.000 Kilometer im Jahr und „immer dann emissionsfrei, wenn es drauf ankommt, zum Beispiel in Städten. Insgesamt bin ich 54 Prozent meiner Fahrzeiten rein elektrisch unterwegs.“ Die Ökobilanz eines vergleichbaren Tesla-Modells sei „deutlich schlechter“, meint Schuh.
„Ich muss in den Betriebskosten einen Vorteil haben“
Momentan gebe es „eine riesen Diskrepanz zwischen der öffentlichen Diskussion über Mobilität und der Entscheidungsfindung derjenigen, die Neuwagen kaufen“. Zwar wollen immer mehr Menschen Elektroautos fahren, allerdings nicht zu den aktuellen Bedingungen – höherer Preis und eingeschränkte Reichweite: „Vorerst ist der Kunde nicht bereit, für den gesamtgesellschaftlichen Nutzen, den ein Elektroauto zweifellos hat, aus seiner jetzigen Komfortzone zu treten“, findet Schuh. „Der Kunde will keine Elektroautos. Es gibt für ihn keine Notwendigkeit“, sagt der Automobil-Professor.
Diejenigen, die schon heute Elektroauto fahren, seien „die early adopters, die wir immer schon hatten. Die sind auch wichtig. Aber die haben auch vor 25 Jahren schon den ökologischen Camembert-Käse gekauft, obwohl er 20 Prozent teurer war.“ Mit dieser „Drei-Prozent-Ökonische kann man die Welt nicht retten“, sagt Schuh. Um die Elektromobilität voranzubringen, um das Klima zu schonen, müsse man „jetzt gemeinsam dem Kunden erklären, dass alle etwas dazu beitragen müssen. Am Anfang diejenigen, die nicht so preissensibel sind. Wir brauchen aber auch den Staat, der die Einführungskosten ein bisschen glättet“, fordert Schuh im SZ-Interview.
Außerdem sei eine flächendeckende Ladeinfrastruktur mit verbraucherfreundlichen Abrechnungspreisen gefragt: „Ich muss in den Betriebskosten einen Vorteil haben, der mir meine anderen Nachteile zumindest teilweise kompensiert“, sagt Schuh. Außerdem müsse „die Industrie die Autos anders bauen. Und das versuchen wir hier für die Industrie – nicht gegen sie – vorzumachen“, sagt er, mit Blick auf den Ego Life, der in diesen Wochen erstmals ausgeliefert wird.
„Autos sind ein missverstandenes Feindbild“
Schuh sei mit dem Elektroauto-Start-up Ego Mobile „mit dem Ziel angetreten, den eingeschränkten Nutzen unserer Elektroautos durch einen sehr geringen Preis auszugleichen, so dass für den Kunden das Verhältnis wieder stimmt.“ Den Life gibt es in seiner günstigsten Version abzüglich Kaufpreisprämie für 11.900 Euro, allerdings mit nur gut 100 Kilometern Reichweite und 20 kW / 27 PS Motorleistung. Was für viele Pendlerstrecken absolut ausreichend wäre.
Autos, findet Schuh, seien ein „missverstandenes Feindbild“ in der öffentlichen Wahrnehmung. „Weniger Autos“ sei „kein erstrebenswertes Ziel“, findet Schuh. Worum es eigentlich gehe: „Die Emissionen müssen drastisch sinken – CO2, Stickoxide und Feinstaub. Dafür müssen wir mit den richtigen Fahrzeugen an der richtigen Stelle fahren. Und die Fahrzeuge besser auslasten, zum Bespiel durch Ridehailing (Mitfahrdienste, d. Red.)“.
Quelle: Süddeutsche Zeitung – „Der Kunde will keine Elektroautos“
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21. Juli 2019