Elektromobilität in Deutschland sicher finanzieren

Der Weg zum E-Car

E-Autos werden immer leistungsstärker und könnten schon in wenigen Jahren Fahrzeuge mit herkömmlichen Antrieb buchstäblich überholen – sowohl was die Reichweiten angeht, als auch hinsichtlich Ausstattung und Fahrkomfort. Autonome Systeme werden vornehmlich in Elektroautos integriert und immer stärkere Batterien machen das E-Car auch für Pendler und alle, die lange Strecken fahren, interessant.
E-Cars als Alternative zu herkömmlichen Antrieben
Strom als Treibstoff – die Idee wird bereits seit Jahrzehnten von Autobauern und Herstellern von leistungsstarken Batterien verfolgt. In den vergangenen Jahren hat die Technik rasante Fortschritte gemacht. E-Cars werden Realität und sind immer häufiger auf den Straßen zu sehen. Hersteller wie Renault zeigen sich mit kleinen wendigen E-Autos für die Stadt, während Pionier Tesla sich auf Mittel- bis High-Class-Karossen konzentriert, deren Batterien mittlerweile Reichweiten von vielen Hundert Kilometern schaffen. Nissan verkündete kürzlich, sich in Zukunft vornehmlich auf die Produktion von E-Cars zu konzentrieren und verabschiedete sich im Zuge dessen von Diesel-Autos.

Bedenken vor dem Kauf

E-Cars sind auf dem Vormarsch – doch noch sind sich viele Menschen unsicher, ob sie in die zukunftsweisende Technik investieren sollten. Viele scheuen die Notwendigkeit, das Auto regelmäßig aufzuladen und befürchten, keine Ladestation zu finden, wenn der Akku zuneige geht. Diese Sorge ist unbegründet: In Deutschland und auch in vielen europäischen Ländern gibt es mittlerweile flächendeckend Aufladestationen, insbesondere in den Großstädten findet man sie sehr häufig. Dazu kommt, dass E-Autos heute noch mehr kosten als Fahrzeuge mit Benzin-Antrieb. Hier ist für viele die größte Hemmschwelle – allerdings sollte man immer bedenken, dass die Folgekosten niedriger sind als bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor, zumal beim E-Car Steuererleichterungen und Förderungen winken. Zehn Jahre Steuerfreiheit gewährt der Gesetzgeber zurzeit.

E-Autos finanzieren
Das Bundesamt für Wirtschaft und Außenkontrolle BAFA stellt Fördergelder für bestimmte E-Automodelle bereit. Bis zu 4.000 Euro winken, je nach Modell und Typ. Dabei darf der Brutto-Listenpreis des Autos einen Wert von 60.000 Euro nicht überschreiten, Gebrauchte sind zudem von der Förderung ausgeschlossen. Gelder winken auch bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau). Allerdings profitieren hier vor allem Unternehmen und Freiberufler von einem günstigen Kredit.

Alle anderen können mit einem Autokredit nötigen finanziellen Mittel herausholen. Dabei sollten vor dem Abschluss stets verschiedene Angebote verglichen werden, denn Zinsen und Nebenkosten können sich mitunter erheblich voneinander unterscheiden. Generell ist ein Autokredit in der Regel vergleichsweise günstig zu haben, da der Kreditgeber das Fahrzeug als Sicherheit hat. Mit der Förderung des BAFA und der Steuererleichterung lässt sich ein E-Auto somit vergleichsweise günstig finanzieren.

Quelle: smava GmbH


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